Heftige Schusswechsel in Hochburg von Drogenboss "El Chapo" Guzmán

In der Hochburg des inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán haben sich Schwerbewaffnete heftige Schusswechsel mit Sicherheitskräften geliefert. In der Stadt Culiacán im Bundesstaat Sinaloa waren am Donnerstag Schüsse und Explosionen zu hören, wie ein AFP-Journalist berichtete. Zu sehen waren brennende Lastwagen und Schwerbewaffnete, die durch die Stadt fuhren. Die Behörden riefen die Bewohner der Stadt auf, nicht auf die Straße zu gehen.

Mehrere mexikanische Medien berichteten, ein Sohn Guzmáns, Ovidio Guzmán López, sei von Sicherheitskräften festgenommen oder getötet worden, was zu der Gewalt geführt habe. Von offizieller Seite wurde dies aber nicht bestätigt.

Joaquín "El Chapo" Guzmán war im Juli in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der langjährige Anführer des berüchtigten Sinaloa-Kartells galt einst als der mächtigste Drogenbaron der Welt.



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