Mindestens vier Tote durch Taifun "Hagibis" in Japan

In Japan sind durch den starken Taifun "Hagibis" mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Knapp hundert Menschen wurden verletzt, 17 weitere gelten als vermisst, berichtete der TV-Sender NHK am Sonntag.

Der Taifun war am Samstagabend (Ortszeit) auf der südwestlich von Tokio gelegenen Izu-Halbinsel auf Land getroffen. Bereits vor dem Auftreffen des Wirbelsturms an Land war es durch Starkregen und heftige Sturmböen zu Überflutungen und Schlammlawinen gekommen.

Die Wetterbehörde hatte vor einer "schweren Katastrophe" durch "Hagibis" gewarnt und die höchste Alarmstufe für den Großraum Tokio ausgerufen. Die Behörden riefen 7,3 Millionen Menschen dazu auf, ihre Häuser zu verlassen. Japan wird jährlich von rund 20 Taifunen heimgesucht. Tokio ist davon in der Regel jedoch nicht stark betroffen.



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