Nachrichten aus Deutschland: Er wollte Geld abheben: Mädchen sucht lebensgefährlich verletzten Vater
Köln: Mädchen sucht lebensgefährlich verletzten Vater
Ein achtjähriges Mädchen hat in Köln vergeblich nach seinem Vater Ausschau gehalten, der ohne ihr Wissen bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war. Der 40-Jährige hatte seine Tochter auf dem Ebertplatz stehen lassen, um nur kurz auf der gegenüberliegenden Straßenseite Geld abzuheben, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Beim Überqueren der Straße wurde er von einem Motorrad angefahren und lebensbedrohlich verletzt. Das ahnungslose Mädchen wartete vergeblich auf seine Rückkehr und entschloss sich irgendwann, Polizisten um Hilfe bei der Suche zu bitten - während die gerade den Verkehrsunfall aufnahmen. Die Polizisten kümmerten sich daraufhin um das Kind, bis es in die Obhut seiner Mutter übergeben wurde. Der Vater des Mädchens schwebte in der Nacht zu Mittwoch noch immer in Lebensgefahr.
Quelle: DPA
Köln: Weltkriegsbombe gefunden – Stadt muss 7000 Menschen evakuieren
In Köln wurde am Dienstag eine Fliegerbombe gefunden. Für die Dauer der Entschärfung müssen am Mittwoch rund 7000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, wie "RP Online" berichtet. Die Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder wurde in einer Gleisanlage gefunden. Der Fundort des Bombenblindgängers wurde in der Nacht von Einsatzkräften des Ordnungsdienstes gesichert und bewacht. Zuflucht finden die Anwohner in einer Schule an der Brüggener Straße, in der kein Unterricht stattfindet.
Quelle:"RP Online"
Hamburg droht mit Ende der Sommerferien-Absprache
Nach dem Nein Bayerns zu einer Neuordnung der Ferienzeiten droht Hamburg mit einem Ende der Absprachen zwischen den Bundesländern. "Dieser Schuss aus Bayern wird nach hinten losgehen: Jetzt wird jedes Land genau wie Bayern die Sommerferien im Alleingang festlegen", sagte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) der "Süddeutschen Zeitung" und fügte hinzu: "Viel Spaß auf den langen bayerischen Autobahnen." Rabe reagierte auf Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der am Sonntag gesagt hatte: "Das bayerische Abitur bleibt bayerisch, übrigens genauso, wie die Ferienzeiten bleiben, wir wollen auch die nicht angleichen." Damit erteilte Söder nicht nur dem geplanten Nationalen Bildungsrat eine Absage, sondern auch einer Neuordnung des komplexen Ferienkalenders in Deutschland, um die sich derzeit Hamburg und andere Bundesländer bemühen. Um Staus auf den Autobahnen in Grenzen zu halten und den Hotels eine gleichmäßige Auslastung zu verschaffen, haben sich die Länder bei den Ferien auf ein sogenanntes rollierendes System verständigt. Es teilt die Länder in Gruppen ein, die nacheinander in die Sommerferien starten und sich mit frühem und späterem Ferienbeginn abwechseln. Nur Bayern und Baden-Württemberg beteiligen sich bisher nicht an diesem Wechsel, für sie ist der letzte Sommerferientermin reserviert.
Nachrichten von Dienstag, den 26. November
Vipperow: Schlachtbank droht – Kuh springt in die Müritz
Eine Kuh in Vipperow an der Müritz hat wohl geahnt, wohin ihre letzte Reise gehen sollte – in den Schlachthof nämlich. Als ein Landwirt sie am Montagmorgen auf den Hänger treiben wollte, brach "Hanna" aus, rannte zum See und ward von den Verfolgern nicht mehr gesehen, wie der Landwirt der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Am Nachmittag hörten Spaziergänger bei Rechlin am anderen Seeufer ein klägliches Muhen und riefen die Feuerwehr zu Hilfe.
"Als wir vor Ort eintrafen, steckte die Kuh fast bis zum Hals im Schlamm. Sie konnte sich von allein weder bewegen noch selbst befreien", sagte Rechlins Wehrführer Marcel Schüler dem "Nordkurier". Mit Hilfe von Seilen und einem Radlader wurde das Rind aus dem Schlamm gezogen. Es war immerhin etwa einen Kilometer über die Kleine Müritz ans andere Ufer geschwommen. Das laut Schulz etwa anderthalb Jahre alte Tier überlebte das Abenteuer unterkühlt. Der Ausbruch brachte Hanna zumindest einen Aufschub.
Quelle: DPA
Mengerskirchen: Zwei Mädchen sterben bei Hausbrand
Zwei vier und zehn Jahre alte Schwestern sind beim Brand ihres Elternhauses im mittelhessischen Mengerskirchen ums Leben gekommen. Einsatzkräfte konnten die Zehnjährige noch aus dem brennenden Einfamilienhaus holen, sie starb aber trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort, wie die Polizei am Dienstag berichte. Die Vierjährige galt zunächst als vermisst, ihre Leiche wurde später aus dem Haus geborgen. Die Eltern und der fünfjährige Bruder hatten sich selbst retten können. Die drei kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus und wurden psychologisch betreut.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Junge am Dienstagmorgen das Feuer bemerkt und seine Eltern alarmiert. Wo der Brand genau ausgebrochen ist und warum, war zunächst unklar. Die Löscharbeiten der mehr als 100 Einsatzkräfte dauerten mehrere Stunden. Große Hitze, Rauch und eine mögliche Einsturzgefahr des Gebäudes erschwerten nach Angaben eines Feuerwehrsprechers die Suche nach dem vermissten Mädchen erschwert.
Giengen: Ampel stürzt nach Unfall um und erschlägt Jungen
Im baden-württembergischen Giengen ist ein 13-Jähriger von einer umstürzenden Ampel getroffen und tödlich verletzt worden. Zuvor hatte ein 18 Jahre alter Autofahrer beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Er kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen den Ampelmast, wie die Polizei mitteilte. Der 13-Jährige stand neben der Ampel und wartete, um die Straße zu überqueren, als das Unglück passierte. Rettungskräfte brachten ihn am Dienstagmorgen in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Um die genaue Unfallursache zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachten angeordnet.
Quelle: DPA
"Gorch Fock": Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen im Fall Böken wieder ein
Zum rätselhaften Tod der "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken hat die Kieler Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wieder eingestellt. "Wir glauben den Angaben einer Zeugin nicht", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.
Im Juni hatte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen. Hintergrund waren Aussagen der Zeugin. Diese beruhten laut der Behörde im Wesentlichen auf Hörensagen. Die Zeugin sei im Jahr 2008 bei der Bundeswehr gewesen, habe aber weder zur Marine noch zur Besatzung der "Gorch Fock" gehört. Laut Anwalt der Familie habe sie von mehreren Männern, darunter Marineangehörigen, erfahren, dass die junge Frau erdrosselt worden sei.
Die ursprünglichen Ermittlungen im Fall Böken waren 2009 eingestellt worden. Die damals 18-Jährige war in der Nacht zum 4. September 2008 während einer Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs der Marine bei einer Wache über Bord gegangen. Die Todesumstände blieben ungeklärt. Der Leichnam wurde erst nach elf Tagen aus der Nordsee geborgen. Die Ermittler hielten ein Unglück bisher für am wahrscheinlichsten.
Quelle: DPA
Mühlheim-Kärlich: Polizei sucht nach Student
Die Polizei Rheinland-Pfalz sucht nach einem Studenten aus der Uni Koblenz, der seit rund drei Wochen vermisst wird. Wie die Beamten berichteten, soll der 23-jährige Mohammed I.A. Asous aus Mülheim-Kärlich zuletzt am 7. November gegen 18 Uhr an seiner Wohnadresse an der Bachstraße gesehen. Die Polizei bittet um Hinweise. Der junge Mann wird wie folgt beschrieben:
- schlanke Figur
- arabisches Aussehen
- mittellanges, meist hochgestyltes, dunkles Haar
Er trug zuletzt einen schwarzen Anorak, eine blaue Jeans und hatte einen gemusterten Rucksack bei sich. Wer Hinweise auf den Verbleib des jungen Mannes geben kann, soll sich bei der Kripo Koblenz unter der Telefonnummer 0261/1032690 melden.
Quelle: Polizei Koblenz
Hamm: Männer attackieren Polizisten bei Verkehrskontrolle
In Hamm haben zwei Männer Polizisten attackiert und beleidigt. Wie die Beamten am Dienstagmorgen berichteten, wollten zwei Polizisten am Sonntagabend die beiden Insassen eines Mercedes kontrollieren, nachdem sei mit dem Wagen eine Reihe von Verkehrsverstößen begangen hatten. Nachdem der 26-jähriger Fahrer ausstieg, stieß er einen der Beamten gewaltsam zur Seite. Dann öffnete er seine Hose und urinierte vor sein Fahrzeug. Als die Beamten ihn aufforderten, das zu lassen, beleidigte er sie "mit obszönen und verunglimpfenden Vokabeln". Als sich der 20-jährige Beifahrer weigerte, seine Personalien preiszugeben und ebenfalls die Beamten beleidigte, drohte der Fahrer den Polizisten Gewalt an. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme versuchte der 26-jährige Unruhestifter, den 20-Jährigen gewaltsam zu befreien. Sogar brennende Zigarettenstummel schnippten sie in den Lüftungsschacht des Streifenwagens. Die Beamten mussten Unterstützung anfordern. Schließlich kamen zwei weitere Männer hinzu, die versuchten, die Polizisten bei ihrer Arbeit zu behindern. Die Beamten setzten schließlich Pfefferspray gegen sie ein, während die alarmierten Kollegen die beiden Fahrzeuginsassen in Gewahrsam nahmen. Wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und die Autoschlüssel sichergestellt.
Quelle:Polizei Hamm
Rostock: Betrunkener Falschfahrer verursacht Unfall auf der A19
Auf der A19 bei Rostock hat ein Falschfahrer einen Unfall verursacht. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, war der 67-Jährige gegen 23 Uhr mit seinem Opel zwischen den Anschlussstellen Rostock-Süd und Rostock Ost in falscher Richtung unterwegs. Ein VW Golf konnte ihm zwar noch ausweichen, dennoch stießen die beiden Fahrzeuge seitlich zusammen. Der VW Golf kippte zur Seite und blieb auf dem Dach liegen. Der 36-jährige Fahrer wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallfahrer blieb nach wenigen Metern an der Mittelschutzplanke stehen. Polizisten stellten bei dem Man deutlichen Alkoholgeruch fest, ein Atemalkoholtest war ihm jedoch vor Ort nicht möglich. Die Beamten ordneten daher eine Blutprobenentnahme an.
Quelle: Autobahn- und Verkehrspolizei Dummerstorf
Nachrichten von Montag, den 25. November
Mönchengladbach: 15-Jähriger fährt mit Auto zur Schule
In Mönchengladbach ist ein 15-Jähriger am Freitag mit dem Auto zur Schule gefahren. Wie die Polizei berichtet, wollte der Junge "ein wenig länger schlafen". Demnach nahm er den Schlüssel zum Familienauto an sich, holte dann einen Freund ab und fuhr mit diesem anschließend zur Schule. "Dort fiel auf, wie der 15-Jährige zur Schule gekommen war und man informierte die Polizei", heißt es.
Die Beamten übergaben den Teenager den Erziehungsberechtigten. Auf den jungen Fahrer kommt nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein zu. Obwohl der Jugendliche den Schlüssel soweit bekannt unbemerkt an sich nahm, wurde auch gegen den Halter des Wagens eine Anzeige gestellt - wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Quelle: Polizei Mönchengladbach
Göttingen: Brandanschlag auf Ausländerbehörde vor Maizière-Lesung
© Stefan Rampfel
Die ursprünglich bereits für den 21. Oktober im Rahmen des Göttinger Literaturherbstes geplante Lesung de Maizières aus seinem Buch "Regieren" war von linken Aktivisten verhindert worden.
Quelle: DPA
Biberach: Drei Männer wegen Vergewaltigung von 14-Jähriger verhaftet
Im baden-württembergischen Biberach sollen drei Männer eine 14-Jährige und ihre Freundin mit Alkohol und Drogen wehrlos gemacht und das ältere Mädchen vergewaltigt haben. Gegen die drei Männer wurden Haftbefehle erlassen, wie die Staatsanwaltschaft in Ravensburg am Montag mitteilte. Festgenommen wurden noch zwei weitere Männer. Diese wurden aber wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die beiden Mädchen - 13 und 14 Jahre alt - hatten sich nach den bisherigen Ermittlungen am späten Abend des 12. November mit drei Männern verabredet. Sie fuhren gemeinsam in eine Gemeinde im Kreis Biberach, wo sie in einer Garage auf zwei weitere Männer trafen. Von Alkohol betrunken gemacht und von Drogen berauscht wurde eines der beiden Mädchen missbraucht, wie die Ermittler mitteilten. Die 13-Jährige konnte sich wehren. Die Eltern erstatteten am nächsten Tag Anzeige.
Die Polizei durchsuchte daraufhin die Garage und fand dort sowie in den Wohnungen der Männer geringe Mengen Marihuana und Amphetamin. Gegen einen 32-Jährigen und zwei 20 und 19 Jahre alte Männer wurden Haftbefehle erlassen. Gegen einen 27- und einen 34-Jährigen wird ebenfalls ermittelt. Zu den Nationalitäten der Männer und zum genauen Tatort machten Staatsanwaltschaft und Polizei wegen des Alters der Mädchen keine Angaben.
Quelle: DPA
Köln: Rentner von Rigipsplatten erschlagen
In einem Kölner Baumarkt hat sich am Montagmorgen ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtete, wurde ein 69-jähriger Mann von umstürzenden Rigipsplatten getroffen und tödlich verletzt. Ein sofort alarmierter Notarzt versuchte demnach vergeblich, den Mann wiederzubeleben. Kriminalbeamte befinden sich derzeit am Unfallort, sichern Spuren und befragen Zeugen. Ein Sachverständiger ist beauftragt, die Sicherungsvorkehrungen in dem Ausgabebereich zu begutachten. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Rentner zusammen mit seinen Begleitern Rigipsplatten aus dem Warenlager in sein Fahrzeug geladen haben. Dabei soll ein Palettenturm umgestürzt sein. Der Rentner habe es nicht mehr geschafft auszuweichen und wäre von der schweren Last der Baustoffe getroffen worden, heißt es. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Quelle:Polizei Köln
Rostock: Mann rastet an einem Tag mehrfach in Zügen aus
Ein Mann ist an einem Tag mehrfach in diversen Zügen ausgerastet. Wie die Polizei am Montagmorgen berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am Samstag. Zunächst beleidigte der 53-Jährige in einem Regionalzug auf dem Weg von Hamburg nach Rostock einen weiblichen Fahrgast, verlangte von ihr, dass sie ihr Handy weglegte. Als sie nicht reagierte, zerrte er ihr an ihren Ohrhörern und zeriss diese. Anschließend zog er die Notbremse, und schlug mit dem Nothammer die Scheibe ein. Als die Zugbegleiterin versuchte, den Mann festzuhalten und zu beruhigen, ging er zur Tür, betätigte die Notverriegelung und verließ den Zug am Bahnhof Schwarzenbek in unbekannte Richtung. Keine fünf Stunden später meldete sich eine weitere Frau, die in einem anderen Regionalzug von demselben Mann belästigt wurde. Auch er soll die Frau auf die Schädigung seiner Gesundheit durch Handystrahlen hingewiesen und sie mit Verschwörungstheorien behelligt haben. Er griff ihre Tasche, um sie woanders hinzustellen. Als er sah, wie verängstigt sie war, ging er weg. In Schwerin wurde er von der Bundespolizei in Empfang genommen, die ihm eine Weiterfahrt untersagte. Zwei Stunden später riss er einem Fahrgast im IC 2116 von Hamburg nach Rostock das Handy ohne Vorwarnung aus der Hand und warf es aus dem Zugfenster. Anschließend setzte er sich wieder wortlos auf seinen Sitzplatz. Am Bahnhof Rostock leitete die Bundespolizei ein weiteres Strafverfahren gegen den Mann ein.
Quelle: Bundespolizei Rostock
Düsseldorf: Tumult in Uniklinik nach Schlägerei vor Club
In der Notaufnahme der Düsseldorfer Universitätsklinik haben mehrere Männer am Wochenende die Arbeit der Mitarbeiter behindert und eine Krankenschwester verletzt. Zwei Verletzte im Alter von 19 und 22 Jahren seien teils blutüberströmt aufgetaucht und hätten lautstark eine sofortige Behandlung gefordert, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Einer der Männer soll die Krankenschwester geschlagen und leicht am Arm verletzt haben. Zuvor hatte die "Bild" über den Vorfall in der Nacht zu Sonntag berichtet. Bei einem der Männer soll es sich um ein Mitglied des libanesischen Al-Zein-Clans gehandelt haben, der Unterstützung dabei hatte.
Die Mitarbeiter hätten die Polizei informiert, die mit zwei Streifenwagen anrückte und die Situation beruhigte, so der Sprecher. Zu diesem Zeitpunkt seien die Männern mit drei Begleitern in der Notaufnahme gewesen. Als die Beamten wieder weg waren, sollen nach Aussagen des Krankenhauspersonals weitere 15 Menschen - offenbar Angehörige des 19-Jährigen - erschienen sein und sich lautstark sowie einschüchternd verhalten haben. Sie seien anschließend von einer Ärztin aus dem Krankenhaus verwiesen worden.
Dem Vorfall soll eine Schlägerei vor einem Club in Düsseldorf vorausgegangen sein, bei der einer der beiden jungen Männer eine Flasche gegen den Kopf bekommen haben soll. Laut Polizei gab es zwei Anzeigen der Verletzten wegen der Auseinandersetzung vor dem Club sowie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs in der Klinik.
Quelle: DPA
Anklam: Tanzabend endet in Massenschlägerei
In Mecklenburg-Vorpommern hat ein in Chaos ausgearteter Paartanzabend mit Schlägereien und mehreren Verletzten einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Mit 18 Streifenwagen angerückte Beamte brachten in Anklam mithilfe eines Polizeihunds mehr als eine Stunde damit zu, die aufeinander losgehenden Gruppen zu trennen und zu beruhigen. "Die Gemüter waren sehr erhitzt", sagte ein Polizeisprecher nach dem Einsatz in der Nacht zum Sonntag.
Nachdem sich zunächst ein 23-Jähriger und ein 33-Jähriger in der dortigen Mehrzweckhalle geprügelt hatten, verlagerte sich das Geschehen anschließend nach draußen. Warum die Stimmung sich am Ende so aufheizte und knapp 200 Menschen sich anschrien und körperlich angriffen, blieb zunächst unklar. Die Polizei sprach mehrere Platzverweise aus. Die beiden Streithähne wurden jeweils mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Quelle: DPA
Dresden: Einbruch in Schatzkammer Grünes Gewölbe
In Dresdens Schatzkammer Grünes Gewölbe ist am frühen Montagmorgen eingebrochen worden. Der Einbruch betrifft den historischen Teil der wertvollen Sammlung. Die Schadenshöhe ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Details wollen die Ermittler im Laufe des Tages bekanntgeben.
Quelle: DPA
Bergisch Gladbach: Missbrauchsfall laut LKA-Direktor wohl größer als Fall Lügde
Experten des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA) gehen davon aus, dass der Missbrauchsfall Bergisch Gladbach größer ist als der Fall Lügde. "Wenn so viele Chatteilnehmer und Gruppen da sind, kann man davon ausgehen, dass das sichergestellte Datenmaterial größer ist als im Fall Lügde. Das sind immense Datenmengen", sagte LKA-Direktor Frank Hoever der "Rheinischen Post" (Montag).
Hoever und der Leiter des Cybercrime-Kompetenzzentrums beim LKA, Sven Schneider, machen sich dafür stark, künftig computergeneriert Fakebilder von Kindern verwenden zu dürfen, um in die Chats der Täter aufgenommen zu werden. Hoever sagte: "Ich würde das sehr begrüßen. Das wäre die Eintrittskarte in Straftäterkreise. ... Wenn wir selber Material einbringen könnten in die Chats, würden deutlich mehr Fälle ans Licht kommen."
Insbesondere durch die Beschlagnahmung eines Handys in Bergisch Gladbach war der massenhafte Missbrauch von Kindern durch Mitglieder eines Chat-Netzwerkes aufgedeckt worden. Mit der Festnahme eines Verdächtigen im Oktober hatten die Ermittlungen den Anfang genommen. Inzwischen gab es zehn Festnahmen.
Quelle: DPA
Hamburg: Umweltdienst muss zu Streit unter Nachbarn ausrücken
Ein Nachbarschaftsstreit hat in der Nacht Polizei und Feuerwehr in Hamburg in Atem gehalten. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtete, hatte ein Mann seinem Nachbarn weißes Pulver an dessen Wohnungstür geworfen. Die Polizei alarmierte demnach den Umweltdienst. Der stellte fest, dass es sich bei der Substanz um Rohrreiniger handelte. Er soll die Antwort auf fliegende Tiefkühlkost gewesen sein. Die Polizei soll während des Einsatzes einen betrunkenen Mann aus dem Gebäude geführt haben. Der Auslöser für den Streit ist laut Bericht noch unklar.
Quelle:"Hamburger Morgenpost"
Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 18. bis 24. November lesen Sie hier.
Click here for more...
from #Bangladesh #News aka Bangladesh News Now!!!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen