Schluss mit Party: Berliner Clubs und Bars seit diesem Wochenende geschlossen

Der Plan des Berliner Senats, angesichts der Krise durch das Coronavirus ab der kommenden Woche Kneipen und Clubs schließen zu lassen, hat schon an diesem Wochenende für den Stillstand der Tanzszene gesorgt.

Der Plan des Berliner Senats, angesichts der Krise durch das Coronavirus ab der kommenden Woche Kneipen und Clubs schließen zu lassen, hat schon an diesem Wochenende für den Stillstand der Tanzszene gesorgt.

Fast alle bekannten Clubs öffneten schon am Freitagabend nicht mehr und wollten auch am (heutigen) Samstag und dann die nächsten fünf Wochen geschlossen bleiben. Auch viele Kneipen in den Innenstadtbezirken wurden am Freitagabend nicht mehr von so vielen Menschen besucht wie sonst am Wochenende. Barkeeper und Kellner sagten, die Auswirkungen des Virus seien deutlich zu spüren und es kämen weniger Menschen.

Zu den bereits geschlossenen Clubs gehörten das etwas freizügigere Kitkat und der bekannte Tresor in Mitte, das Sisyphos in Lichtenberg, die Clubs Kater Blau, Wilde Renate und Suicide in Friedrichshain sowie Watergate und Ritter Butzke in Kreuzberg. Die Clubs bezogen sich in Mitteilungen auf ihren Internetseiten auf den Senat und die Gefahr durch das Virus. «Ihr wisst, wir lieben kranke Partys», schrieb etwa das Sisyphos. «Aber das gerade geht auch uns zu weit.»

Der Berliner Senat hatte am Freitag angekündigt, ab dem kommenden Dienstag müssten alle Kneipen und Clubs schließen.



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