"Super Tuesday" in den USA: Prognosen: Joe Biden gewinnt Vorwahl in Virgina, Bernie Sanders in Vermont

14 Bundesstaaten, ein Drittel aller Delegierten und viel Spannung: Das Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten ist mit dem Superwahltag "Super Tuesday" in die heiße Phase gegangen. Verfolgen Sie alle Entwicklungen rund um  die Vorwahlen der Demokraten im stern-Ticker.

Wer wird US-Präsident Trump bei der Wahl im November herausfordern? In zahlreichen US-Bundesstaaten haben Wähler darüber abgestimmt, wer im November als Kandidat der Demokraten gegen Präsident Donald Trump antreten soll. Die Abstimmungen am "Super Tuesday" begannen am Dienstagmorgen (Ortszeit) im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Die Wahlen in 14 US-Bundesstaaten, darunter auch in den Schwergewichten Texas und Kalifornien, sind der bislang wichtigste Tag im Rennen um die Kandidatur der Demokraten: Es geht um die Stimmen von mehr als einem Drittel aller Delegierten, die beim Nominierungsparteitag im Sommer letztlich den Präsidentschaftskandidaten bestimmen werden. Mit Ergebnissen wird nicht vor Mittwoch deutscher Zeit gerechnet.

Verfolgen Sie die Ereignisse rund um den "Super Tuesday" hier im stern-Ticker:

+++ Prognosen: Biden gewinnt Vorwahl in Virgina, Sanders in Vermont +++

Ex-US-Vizepräsident Joe Biden liegt bei den Vorwahle nfür den demokratischen Präsidentschaftskandidaten in Virgina vor seinen Mitbewerbern. Das zeigen erste Prognosen nach Schließung der Wahllokale in dem Bundesstaat, meldet die Nachrichtenagentur DPA. Im Bundesstaat Vermont hat demnach dagegen Konkurrent Bernie Sanders die Nase vorn.

Am Superwahltag wird in insgesamt 14 Bundesstaaten gewählt.

+++ Erste Wahllokale am "Super Tuesday" geschlossen +++

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten am "Super Tuesday" haben die Bundesstaaten Virginia und Vermont über die Bewerber abgestimmt. Die ersten Wahllokale schlossen am Abend um 19.00 Uhr (Mittwoch, 1.00 Uhr MEZ) in diesen beiden Bundesstaaten im Osten der USA. In zahlreichen anderen Bundesstaaten laufen die Vorwahlen aber noch bis weit in die Nacht. Die letzten Wahllokale am "Super Tuesday" sollen in Kalifornien an der Westküste um 20.00 Uhr (Ortszeit/5.00 Uhr MEZ) schließen. Mit ersten Ergebnissen wird jeweils nach Schließung der Wahllokale gerechnet. 

+++ Wahllokale im US-Staat Tennessee bleiben länger geöffnet nach Tornado +++

Im US-Bundesstaat Tennessee bleiben Wahllokale bei den Präsidentschaftsvorwahlen angesichts schwerer Tornadoschäden in der Hauptstadt Nashville länger geöffnet. Die demokratische Partei in Tennessee teilte mit, ein Richter habe auf ihren Antrag hin angeordnet, dass alle Wahllokale in Nashville eine Stunde länger geöffnet blieben – bis 20 Uhr am Abend Ortszeit (3.00 Uhr Mittwoch MEZ). An fünf großen Wahl-Standorten könnten Stimmen noch länger – bis 22 Uhr Ortszeit (5.00 Uhr MEZ) –abgegeben werden. Die Abläufe in einigen Wahllokalen waren durch den Tornado gestört worden.

Der Sturm hatte in Tennessee schwere Schäden angerichtet und mindestens 25 Menschen das Leben gekostet. Rund 70.000 Menschen in Nashville und angrenzenden Gebieten hatten laut örtlichem Katastrophenschutz demnach keinen Strom mehr.

+++ Bloomberg will im Falle einer Niederlage bei "Super Tuesday" nicht aufgeben +++

Der New Yorker Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg will nach eigenen Angaben auch bei einer Niederlage am Superwahltag "Super Tuesday" im Rennen um die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur bleiben. "Ich habe nicht vor, auszuscheiden", sagte Bloomberg vor Journalisten in Florida. Ziel seiner Kampagne sei es zu gewinnen, betonte er.

Der Medienmilliardär räumte aber ein, dass er nicht mit einem großen Sieg bei der Abstimmung in 14 Bundesstaaten an diesem Dienstag rechne. "Ich habe keine Erwartungen für heute", sagte er. "Wir werden aber eine ordentliche Zahl an Delegierten haben."

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+++ Wichtige Etappe vor der US-Wahl: Abstimmungen am "Super Tuesday" +++

In zahlreichen US-Bundesstaaten haben Wähler darüber abgestimmt, wer im November als Kandidat der Demokraten gegen Präsident Donald Trump antreten soll. Die Abstimmungen am sogenannten "Super Tuesday" begannen am Morgen (Ortszeit) im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Die Wahlen in 14 US-Bundesstaaten, darunter auch in den Schwergewichten Texas und Kalifornien, waren der bislang wichtigste Tag im Rennen um die Kandidatur der Demokraten: Es geht um die Stimmen von mehr als einem Drittel aller Delegierten, die beim Nominierungsparteitag im Sommer letztlich den Präsidentschaftskandidaten bestimmen werden. Bei den Demokraten liegt nach bislang vier Vorwahlen der linke Senator Bernie Sanders in Führung.



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