Arbeitgeber kritisieren Rentenerhöhungen

Die Arbeitgeber haben angesichts der Corona-Krise die zum Juli geplanten deutlichen Rentenerhöhungen kritisiert.

Die Arbeitgeber haben angesichts der Corona-Krise die zum Juli geplanten deutlichen Rentenerhöhungen kritisiert. Die Steigerung der Altersbezüge solle stattdessen besser über einen längeren Zeitraum verteilt werden, forderte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag.

Er sei "erstaunt" darüber, dass die Politik "noch nicht einmal darüber nachdenkt, die Rentenanpassungen über einen längeren Zeitraum zu strecken", sagte Kampeter. Die Corona-Krise werde sich auch in der Lohnentwicklung niederschlagen. Damit fielen künftige Rentenerhöhungen niedriger aus. Zugleich drohten Beitragsausfälle in der Sozialversicherung.

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch eine Anhebung der Renten in Westdeutschland ab 1. Juli um 3,45 Prozent und im Osten um 4,20 Prozent beschlossen. Grundlage der jährlichen Rentenanpassung ist die allgemeine Lohnentwicklung.



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