Kampf gegen das Coronavirus: Corona-App nun doch mit dezentralisierter Speicherung

In der Diskussion um die Entwicklung einer Corona-Warn-App ist die Bundesregierung nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun auf dezentralisierte Speicherung der Nutzerdaten eingeschwenkt. Im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio ließ Braun den Kurswechsel erkennen.

In der Diskussion um die Entwicklung einer Corona-Warn-App ist die Bundesregierung nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun auf dezentralisierte Speicherung der Nutzerdaten eingeschwenkt. Im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio ließ Braun den Kurswechsel erkennen.

Man werde nunmehr «eine dezentralisierte Architektur vorantreiben, die die Kontakte nur auf den Geräten speichert und damit Vertrauen schafft». Bisher war stets von einer zentralisierten Variante die Rede.

Zuletzt hatte das Bundesgesundheitsministerium erklärt, es bevorzuge eine zentrale Speicherung der Nutzerdaten. Das sei wichtig, um die Entwicklung der Epidemie besser verfolgen zu können, hieß es. Zu klären sei auch, wer dann über die Daten verfügen solle.

Die Behörden führen derzeit mit Google und Apple Gespräche über eine entsprechende App, die helfen soll, die Ansteckungen einzudämmen, wenn die Ausgehbeschränkungen gelockert werden. Sie soll erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten. Eine solche App würde auf das Smartphone aufgespielt, das dann über Bluetooth mit anderen Smartphones kommuniziert.

Der möglichst flächendeckende Einsatz einer Warn-App könnte die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten erleichtern - auch weil dann gezielter Kontaktpersonen getestet würden.



Click here for more...
from #Bangladesh #News aka Bangladesh News Now!!!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

News zum Coronavirus: Arbeitsminister Heil fordert massive Homeoffice-Nutzung und kündigt Kontrollen an

Klingelton von gestohlenem Handy verrät mutmaßlichen Dieb

Umdenken in der Krise: Wie die Bahn sich mit Desinfektionsmitteln selbst versorgt