Familienministerin will pflegende Angehörige in Corona-Krise entlasten

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will Bürger, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, in der Corona-Krise stärker entlasten.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will Bürger, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, in der Corona-Krise stärker entlasten. Gebraucht würden mehr als zehn Tage für das sogenannte Pflegeunterstützungsgeld und kürzere Antragsfristen für die Familienpflegezeit, sagte Giffey den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochausgaben). Nach ihren Angaben sind bereits zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung von Menschen, die Angehörige pflegen, in der Regierungskoalition in Arbeit.

Derzeit können Beschäftigte eine zehntägige Auszeit von der Arbeit nehmen, wenn sie die Pflege für einen nahen Angehörigen organisieren müssen. Dabei wird als Lohnersatzleistung das Pflegeunterstützungsgeld gezahlt. Wer eine längere Familienpflegezeit in Anspruch nehmen will, muss derzeit eine Antragsfrist von acht Wochen vor Antritt der Auszeit einhalten.

In der Corona-Krise hat sich die Lage von Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen unter anderem wegen geschlossener Tagespflegeplätze und ausbleibender Unterstützung durch ausländische Pflegekräfte verschärft. Die pflegenden Angehörigen seien "der größte Pflegedienst Deutschlands", betonte Giffey. Es handle sich um zweieinhalb Millionen Menschen, von denen zwei Millionen berufstätig seien.



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