Nachrichten aus Deutschland: 37-Jähriger stirbt nach Kollision zwischen Radfahrern – zweiter Beteiligter flüchtet
Cottbus: Jugendliche greifen Flüchtlinge an +++ München: Nach Diebstahl neue Deutsch-Abituraufgaben in Bayern +++ Nachrichten aus Deutschland.
Hinweis: Aktuelle Nachrichten zum Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier.
München: Radfahrer stirbt nach Unfall
In München ist ein 37-Jähriger bei einem Radunfall am Sonntagabend tödlcih verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, war der Mann nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem Fahrrad unterwegs, als ein noch unbekannter weiterer Radfahrer mit einem E-Bike aufschloss und ihn schließlich rechts überholte. Die beiden seien kurzzeitig nebeneinander gefahren. Laut Polizei kam es zunächst zu einem Wortwechsel, dann zu einer Kollision der Räder. "Der 37-Jährige stürzte nach links auf die Fahrbahn und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu, an dessen Folgen er noch in der Nacht in einem Münchner Klinikum verstarb", heißt es weiter. Der andere Fahrer hätte sich nach seinem Sturz aufgesetzt, hätte sein Rad bestiegen und wäre vom Unfallort geflüchtet. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf den Mann geben können. Weitere Informationen und eine Personenbeschreibung finden Sie an dieser Stelle.
Quelle: Polizeipräsidium München
Cottbus: Jugendliche greifen Flüchtlinge an
Bis zu 20 Jugendliche haben in Brandenburg eine Gruppe von vier Asylbewerbern angegriffen. Die Flüchtlinge saßen im Gubener Stadtpark, als 15 bis 20 Jugendliche sie nach Polizeiangaben vom Montag umkreisten und beschimpften. Einige Angreifer seien bei der Tat am Samstagabend vermummt gewesen. Zwei der Bewohner eines Asylbewerberheims konnten demnach flüchten. Die beiden anderen jedoch wurden geschlagen, getreten und rassistisch beleidigt, wie die Polizei mitteilte.
Demnach handelte es sich bei den beiden Opfern um einen 16-Jährigen aus Guinea und einen 19-jährigen Marokkaner. Beide wurden den Polizeiangaben zufolge verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: AFP
München: Nach Diebstahl neue Deutsch-Abituraufgaben in Bayern
Nach dem Diebstahl von Prüfungsunterlagen aus einem Gymnasium in Bamberg müssen in ganz Bayern neue Prüfungen für das Deutsch-Abitur verschickt werden. Die unerkannt geflohenen Diebe stahlen zwischen Donnerstag und Sonntag aus dem Bamberger Kaiser-Heinrich-Gymnasien die Unterlagen, wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag mitteilte.
Nach den Worten eines Sprechers des bayerischen Kultusministeriums bekommen nun alle bayerischen Gymnasien für das am Mittwoch anstehende Deutsch-Abitur neue Prüfungsunterlagen. Der Diebstahl sei ärgerlich, im Grunde sei aber nichts passiert. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf 500 Euro.
Quelle: AFP
Nachrichten aus Deutschland von Montag, 18. Mai:
Berlin: Wildschweine machen Ausflug – mit Polizei-Eskorte
Stade: Rettungswagen-Besatzung und Polizisten mit Schusswaffe bedroht
Im niedersächsischen Stade hat ein 23-Jähriger die Besatzungen zweier Polizeiautos und eines Rettungswagens am frühen Sonntagmorgen mit einer Schusswaffe bedroht. Wie die Polizei berichtet, wurde ihr zuvor eine Schlägerei gemeldet. An der angegeben Adresse trafen die Einsatzkräfte dann auf den jungen Mann, der hinter einer Terrassenbrüstung saß und mit einer Pistole auf sie zielte. Aus der Deckung forderten die Beamten ihn dazu auf, die Waffe niederzulegen. Schließlich warf der junge Mann sie über die Brüstung und die Beamten überwältigten ihn. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte, was jedoch aus der Dunkelheit nicht zu erkennen gewesen wäre, so die Polizei. Auf der Terrasse des Mannes lagen noch eine Armbrust, ein Schlagstock, Messer und weitere nicht scharfe Waffen. Darüber hinaus heißt es: "Die von dem Stader gemeldete Schlägerei mit Verletzungen war ausgedacht und hatte nicht stattgefunden". Die Polizei gehe daher davon aus, "dass der möglicherweise unter Drogeneinfluss stehende und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindende Mann die Einsatzkräfte absichtlich in diese Situation gebracht hatte". Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, gegen ihn wurden Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Polizei Stade
Berlin: 38-Jähriger auf offener Straße erstochen
In Berlin ist ein 38-Jähriger im Stadtteil Lankwitz am Sonntagabend bei einem Streit so schwer durch Messerstiche verletzt worden, dass er verstarb. Wie die Polizei berichtet, geriet das Opfer, das in Begleitung zweier Männer gewesen sein soll, an mehreren Orten, unter anderem vor einer Kirche, in Streit mit einer anderen Gruppe. Diese Streitereien mündeten in körperlichen Auseinandersetzungen. Zeugen alarmierten die Polizei, nach dem der 38-Jährige zusammengebrochen war. Rettungskräfte brachten ihn noch in ein Krankenhaus, wo er schließlich verstarb. Nun suchen die Ermittler nach Zeugen des Vorfalls. Informationen finden Sie hier.
Quelle: Polizei Berlin
Dissen: 92 Mitarbeiter in Schlachthof positiv getestet
Erneut hat es in einem deutschen Schlachthof einen massiven Ausbruch von Coronavirus-Infektionen gegeben. 92 Mitarbeiter eines Betriebs im niedersächsischen Dissen wurden positiv getestet, wie der Landkreis Osnabrück am Sonntag mitteilte. Für die Infizierten und ihre Kontaktpersonen wurde den Angaben zufolge Quarantäne angeordnet. Die Produktion in dem Schlachthof wird ab Montag ausgesetzt.
Viele der Infizierten wohnten in Sammelunterkünften und würden von Subunternehmen beschäftigt, teilte der Landkreis ferner mit. Bereits zuvor waren in mehreren anderen deutschen Schlachthöfen zahlreiche Coronavirus-Infektionsfälle aufgetreten. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) appellierte angesichts der Coronavirus-Ausbrüche an die Bundesregierung, eine "grundlegende Reform" der Fleischindustrie auf den Weg zu bringen. Es müsse neue Gesetze und "glasklare Regeln" für die Branche geben, sagte NGG-Vizechef Freddy Adjan den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Dazu gehöre vor allem das Verbot von Werkverträgen im Kernbereich der Unternehmen.
Quelle: AFP
Oberhausen: Illegales Fußballturnier von der Polizei beendet
In Oberhausen in NRW hat die Polizei am Samstag ein illegales Fußballturnier beendet. Wie der WDR berichtet, sollen sich rund 200 bis 300 Personen auf dem frei zugänglichen Gelände eines Sportvereins versammelt haben. Zwei Mitglieder hätten dies beobachtet und die Behörden verständigt. Das Ordnungsamt räumte den Platz mit Unterstützung von vier Polizeistreifenwagen. Dem Bericht zufolge wurde das Turnier offenbar über soziale Netzwerke organisiert. Es hätte ein Startgeld, Preisgelder und feste Teams gegeben, heißt es. Die – offenbar vereinsfremden – Teilnehmer seien den Kennzeichen der abgestellten Autos zufolge aus dem Ruhrgebiet, aber auch aus Wuppertal und Hannover angereist. Mit der Veranstaltung verstießen sie gegen die geltenden Corona-Auflagen, der Platz würde mittlerweile bis auf weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt.
Quelle:WDR
Kiel: Tod vorgetäuscht – Mann schweigt zu Vorwürfen
Nach seiner Festnahme in Niedersaschen wegen mehrfachen versuchten Versicherungsbetrugs hat ein Kieler bislang keine Aussage gemacht. "Wir waren relativ schnell der Auffassung, dass hier lediglich der Tod vorgetäuscht worden ist, um die Versicherungssumme zu kassieren", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann soll im Oktober 2019 seinen Tod nach einer Havarie seines Motorboots in der Ostsee vor Schönberg in Schleswig-Holstein vorgetäuscht haben.
Am 7. Mai nahmen Polizisten den Mann auf dem Dachboden im Haus seiner Mutter im niedersächsischen Schwarmstedt fest. Dort hatte er sich hinter Kisten versteckt. Der 52-Jährige hatte 2018 mehr als ein Dutzend Lebens- und Unfallversicherungen mit einer Gesamtsumme von gut 4,1 Millionen Euro abgeschlossen. Sie sollten im Todesfall an seine ebenfalls in Untersuchungshaft sitzende Frau und an seine Mutter ausgezahlt werden. Ein entsprechender Antrag war bereits gestellt worden.
Quelle: DPA
Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 11. Mai bis 17. Mai 2020 lesen Sie hier.
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