Nachrichten aus Deutschland: 92 Mitarbeiter positiv getestet: erneut Corona-Ausbruch in deutschem Schlachthof

Dissen: 92 Mitarbeiter in Schlachthof positiv getestet +++ Kiel: Tod vorgetäuscht – Mann schweigt zu Vorwürfen +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Dissen: 92 Mitarbeiter in Schlachthof positiv getestet

Erneut hat es in einem deutschen Schlachthof einen massiven Ausbruch von Coronavirus-Infektionen gegeben. 92 Mitarbeiter eines Betriebs im niedersächsischen Dissen wurden positiv getestet, wie der Landkreis Osnabrück am Sonntag mitteilte. Für die Infizierten und ihre Kontaktpersonen wurde den Angaben zufolge Quarantäne angeordnet. Die Produktion in dem Schlachthof wird ab Montag ausgesetzt.    

Viele der Infizierten wohnten in Sammelunterkünften und würden von Subunternehmen beschäftigt, teilte der Landkreis ferner mit. Bereits zuvor waren in mehreren anderen deutschen Schlachthöfen zahlreiche Coronavirus-Infektionsfälle aufgetreten. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) appellierte angesichts der Coronavirus-Ausbrüche an die Bundesregierung, eine "grundlegende Reform" der Fleischindustrie auf den Weg zu bringen. Es müsse neue Gesetze und "glasklare Regeln" für die Branche geben, sagte NGG-Vizechef Freddy Adjan den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Dazu gehöre vor allem das Verbot von Werkverträgen im Kernbereich der Unternehmen.

Quelle: AFP

Kiel: Tod vorgetäuscht – Mann schweigt zu Vorwürfen

Nach seiner Festnahme in Niedersaschen wegen mehrfachen versuchten Versicherungsbetrugs hat ein Kieler bislang keine Aussage gemacht. "Wir waren relativ schnell der Auffassung, dass hier lediglich der Tod vorgetäuscht worden ist, um die Versicherungssumme zu kassieren", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann soll im Oktober 2019 seinen Tod nach einer Havarie seines Motorboots in der Ostsee vor Schönberg in Schleswig-Holstein vorgetäuscht haben.

Am 7. Mai nahmen Polizisten den Mann auf dem Dachboden im Haus seiner Mutter im niedersächsischen Schwarmstedt fest. Dort hatte er sich hinter Kisten versteckt. Der 52-Jährige hatte 2018 mehr als ein Dutzend Lebens- und Unfallversicherungen mit einer Gesamtsumme von gut 4,1 Millionen Euro abgeschlossen. Sie sollten im Todesfall an seine ebenfalls in Untersuchungshaft sitzende Frau und an seine Mutter ausgezahlt werden. Ein entsprechender Antrag war bereits gestellt worden.

Quelle: DPA

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