60 Befunde stehen noch aus: Corona-Ausbruch in Göttingen: Testergebnisse erwartet
Göttingen kämpft wieder mit einem größeren Corona-Ausbruch. Um die Infektionskette zu unterbrechen, griff die Stadt durch und stellte einen ganzen Gebäudekomplex unter Quarantäne. Rund 700 Betroffene müssen sich auf eine harte Woche einstellen.
Nach einem erneuten Corona-Ausbruch in Göttingen mit rund 100 Infizierten werden heute weitere Testergebnisse erwartet. Etwa 60 Befunde stünden im Zuge der großen Testaktion noch aus, teilte die Stadt mit.
Auf Empfehlung des Krisenstabs war der gesamte Gebäudekomplex am Rande der Innenstadt am Donnerstag unter Quarantäne gestellt worden. Knapp 700 Bewohner dürfen die Anlage eine Woche lang nicht verlassen.
Der betroffene Wohnkomplex gilt als ein sozialer Brennpunkt Göttingens und rückte Ende vergangener Woche in den Fokus der Behörden. Bei einer Routinekontrolle im Krankenhaus war das Virus bei zwei befreundeten jungen Frauen entdeckt worden. Als Reaktion setzte die Stadt ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner ein. Insgesamt wurden knapp 700 Menschen überprüft.
Da bei etwa 100 Menschen eine Infektion festgestellt wurde, reagierten die Verantwortlichen mit der strikten Quarantäne-Maßnahme. Alle drei Eingänge des dreiteiligen Wohngebäudes wurden gesperrt und zur Versorgung ein mobiles medizinisches Zentrum eingerichtet. Mit Notfall-Paketen sollen Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs bereitgestellt werden. Für die betroffenen Bewohner aus mehreren Nationen werden die nötigen Infos in mehreren Sprachen erteilt. Erst vor wenigen Wochen hatte eine Corona-Infektionswelle in der Stadt zu Schulschließungen und Sportverbot geführt.
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