Dokumentation: «Für Sama»: Aufrüttelnde Bilder aus Aleppo

Mehrere Jahre lang hat eine junge Regisseurin in Syrien mit ihrem Handy und ihrer Kamera den Krieg und die Protestbewegung dokumentiert. Entstanden ist ein bewegender Film.

Michael Moore, der sich einen Namen gemacht hat als großer Dokumentarfilmer («Bowling for Columbine»), nennt diese Doku einen «der mächtigsten und wichtigsten Dokumentarfilme aller Zeiten».

Filmemacherin Waad al-Kateab hat mit Edward Watts einen Film gedreht, der sowohl von den Gräueln des Syrien-Kriegs als auch von Hoffnung und großem Mut kündet. Über Jahre hat die junge Regisseurin mit ihrem Handy und ihrer Kamera Protestbewegung und Krieg dokumentiert.

Der 95 Minuten lange Dok-Film wurde bereits mehrfach prämiert: so etwa 2019 in Cannes. Im zurückliegenden Dezember gab's bei den British Independent Film Awards vier Auszeichnungen. Auch für einen Oscar war das Werk nominiert. «Für Sama» war bereits im März in einigen Kinos angelaufen und startet nun auch mit einer deutschen Fassung (mit Voice-Over).

Für Sama, Großbritannien/Syrien 2019, 95 Min., FSK o.A., von Waad al-Kateab und Edward Watts



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