Nachrichten aus Deutschland: Notruf bei der Polizei: "Es regnet Krabben" – es stellt sich heraus: "Die Anruferin hat Recht"
Wurzen: 24-Jähriger getötet – Mann festgenommen +++ Rambin: Arbeiter wird von Zug erfasst und stirbt +++ Bielefeld: Radarkontrolle lockt Rinderherde an +++ Nachrichten aus Deutschland.
Bochum: Notruf wegen Krabbenregen
Krabbenalarm mitten im Ruhrgebiet: Über den Notruf hat eine Frau der Polizei in Bochum von einer ungewöhnlichen Tierbeobachtung berichtet. "An der Dorstener Straße regnet es Krabben", lautete ihre Schilderung in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Eine Streifenwagenbesatzung machte sich auf den Weg, um der Sache nachzugehen - "durchaus mit dem Gefühl, dass das nicht so ist", wie ein Polizeisprecher am Mittwoch schilderte. "Falsch, die Anruferin hat Recht", habe sich dann aber am Einsatzort gezeigt.
Auf dem Gehweg stellten die Beamten rund ein Dutzend verendeter Schalentiere fest. Noch während sich die Polizisten mit der Zeugin unterhielten, fielen zwei weitere Tiere zu Boden. Wenig später entdeckten die Polizisten auf einem Vordach 25 weitere Exemplare, die noch nicht in die Tiefe gestürzt waren. Die Anwohner hatten eine einfache Erklärung: Die Krabben seien für das Sonntagsessen bestimmt gewesen und zwischenzeitlich in einer Box auf dem Balkon gelagert worden. Irgendwie muss es den Tieren gelungen sein, den Deckel anzuheben.
Quelle: DPA
Nachrichten von Mittwoch, 3. Juni:
Dortmund: 28-Jähriger macht Schießübungen am Hauptbahnhof
In Dortmund konnte es ein 28-Jähriger am Dienstag nicht abwarten, seinen Sportbogen zu testen: Wie die Polizei berichtet, probierte er das Gerät direkt am Haupteingang des Hauptbahnhofs aus, wo er auf Müllsäcke schoss. Die von einem Landesbeamten alarmierte Bundespolizei stellte den Bogen sowie ein Messer sicher, dass der Mann dabei hatte. Außerdem hätten die Beamten den Mann davon überzeugt, dass der Hauptbahnhof nicht der richtige Ort für Schießübungen ist, heißt es. Verletzt wurde durch die Pfeile offenbar niemand. Allerdings soll der Schütze einen Polizeibeamten beleidigt und ihm vor die Füße gespuckt haben. Daher wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Quelle:Bundespolizei
Wurzen: 24-Jähriger getötet – Mann festgenommen
In Wurzen in Sachsen ist ein 24 Jahre alter Mann getötet worden. Die Leiche des Mannes sei am Dienstag in einer Wohnung entdeckt worden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein 34-Jähriger wurde unter dem Tatverdacht des Totschlags festgenommen. Der Mann werde noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, erläuterte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die beiden Männer gemeinsam in einer Wohngemeinschaft in Wurzen gelebt hatten und das Opfer erstochen worden ist. Dies wollte die Staatsanwaltschaft aber nicht bestätigen.
Das Opfer und der festgenommene Mann stammen nach Polizeiangaben aus Pakistan. Weitere Details zur Todesursache und zu den Hintergründen der Tat wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.
Quelle: DPA
Rambin: Arbeiter wird von Zug erfasst und stirbt
Auf der Bahnstrecke zwischen Rambin und Stralsund hat sich am Mittwochmittag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 59-Jähriger Arbeiten in der Nähe der Bahngleise durchgeführt, die Gleise überquert und war dabei von einem herannahenden Zug erfasst worden. Wie die Polizei berichtete, erlitt er dabei tödliche Verletzungen. Die Bahnstrecke zwischen Rambin und Stralsund war bis 12:40 Uhr gesperrt. Hierbei kam es zu fünf Zugausfällen und fünf Teilausfällen mit 141 Minuten Verspätungen. Die 35 Fahrgäste im IC wurden mit dem Zug zum Bahnhof Stralsund gebracht. Für die Weiterreise nach Stuttgart wurde ein neuer Zug eingesetzt.
Quelle: Bundespolizei Stralsund
Bielefeld: Radarkontrolle lockt Rinderherde an
Eine Geschwindigkeitskontrolle am Stadtrand von Bielefeld hat reihenweise Rinder an einen Zaun gelockt. Die Polizei veröffentlichte am Dienstag einen Schnappschuss, der zeigt, wie mehr als zehn dicht gedrängt stehende Kühe neugierig die Hälse über den Zaun recken - den Blick in die gleiche Richtung gerichtet wie die mobile Radaranlage der Polizei vor ihnen. "Das blitzende Rotlicht weckte scheinbar nicht nur das Interesse der Autofahrer, sondern auch das der Tiere", teilte die Polizei zu dem etwas anderen Einsatzfoto mit.
Geblitzt hat es laut Polizei reichlich: 37 von 438 überprüften Fahrzeugen waren zu schnell, manche sogar sehr deutlich: Ein Autofahrer fuhr mit 107 Stundenkilometern, ein anderer immerhin mit Tempo 89 statt der erlaubten Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h.
© Polizei Bielefeld
Quelle: DPA
Düsseldorf: 70-Jähriger steht an Bushaltestelle in Flammen und stirbt
In Düsseldorf ist am Dienstagabend ein 70-Jähriger an einer Bushaltestelle in Flammen aufgegangen und gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt am Mittwoch mitteilten, bemerkten Zeugen den brennenden Mann, löschten das Feuer und wählten den Notruf. Der 70-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Dort starb er am Mittwoch an seinen Brandverletzungen. Zunächst war die Identität des Manns unbekannt, später wurde er als ein 70-jähriger identifiziert, der in Düsseldorf wohnte. Was bei dem Vorfall im Stadtteil Eller passierte, war nach Angaben der Ermittler zunächst unklar. Sie rechneten damit, frühestens am Donnerstagmittag weitere Erkenntnisse mitteilen zu können.
© David Young
Quelle: DPA
Oppenheim: Mutter lässt Kind bei Hitze in Auto - Passantin reißt Scheibe ein
Im rheinland-pfälzischen Oppenheim hat eine Mutter ihren zweijährigen Sohn schlafend im Kindersitz im Auto zurückgelassen, während sie mit ihrer vierjährigen Tochter einkaufen ging. Wie die Polizei berichtete, parkte das Fahrzeug vor einem Drogeriemarkt. Die Scheibe der Fahrerseite war etwa zwei Zentimeter breit geöffnet. Eine Passantin wurde auf lautes Kindergeschrei aufmerksam und konnte den Wagen ausfindig machen. Die Stimme des Kindes wurde zusehends schwächer und die Gesichtsfarbe änderte sich. Als man im Drogeriemarkt den Fahrer nicht ausfindig machen konnte, griff die 42-Jährige beherzt in den offen gelassenen Spalt und riss die Scheibe aus dem Auto, um das Kind zu befreien. Durch den dazu alarmierten Rettungsdienst wurde das Kind untersucht, musste jedoch nicht zur Behandlung in ein Krankenhaus. Mit der 31-jährigen Mutter wurde ein ernsthaftes Kritikgespräch geführt. Das Jugendamt wird über den Vorfall informiert.
Quelle:Polizei Oppenheim
Frankfurt: Razzia bei mutmaßlichen Ebay-Betrügern
Die Frankfurter Polizei und Staatsanwaltschaft gehen seit Mittwochmorgen gegen mutmaßliche Ebaybetrüger vor. Wie die Polizei auf dem Nachrichtenportal Twitter bekanntgab, würden aktuell 27 Objekte durchsucht. Hintergrund ist gewerbs- und bandenmäßiger Warenbetrug, der über Ebay und Ebay-Kleinanzeigen begangen wurde. "Es laufen über 600 Strafverfahren mit 27 Beschuldigten, der Gesamtschaden beläuft sich auf 200.000 Euro", twitterte die Polizei. Angebotene Ware sei meist über PayPal (Freunde-Funktion) bezahlt, jedoch durch die Beschuldigten nie versendet worden, heißt es.
Quelle:Twitter
Essen: Bombendrohung in Zeitungsdruckerei
Am Dienstagabend erhielt die Druckerei eines Medienunternehmens gegen 21.50 Uhr eine telefonische Bombendrohung. Wie die Polizei berichtete, veranlasste ein Verantwortlicher im Druckzentrum eine sofortige Evakuierung des Gebäudes. Fast zeitgleich erhielt auch die Einsatzleitstelle der Polizei einen ähnlichen Hinweis auf eine Bombendrohung. Die Beamten sperrten den Bereich daraufhin ab und forderten Sprengstoffspürhunde zu Durchsuchung der Gebäudeteile an. Diese verliefen jedoch negativ. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Anrufer um einen 29-jährigen Mann aus Essen handelt, der bis vor Kurzem noch Mitarbeiter des Unternehmens war. Die Polizei konnte ihn an seiner Wohnanschrift vorläufig festnehmen. Wie Radio Essen berichtet, soll es sich bei dem Medienunternehmen um die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" handeln. Nach Mitternacht seien die Maschinen in der Druckerei wieder angelaufen, trotzdem konnten die WAZ und die NRZ für Essen und die NRZ am Niederrhein nicht mehr komplett gedruckt werden, heißt es. "Wir sind aber froh, dass wir überhaupt noch Zeitungen drucken konnten", wird ein Sprecher der Funke-Mediengruppe am Mittwochmorgen zitiert.
Quellen:Polizei Essen, Radio Essen
Nachrichten von Dienstag, den 2. Juni
München: Tödliches Gift in Getränkeflaschen - Polizei ermittelt
In zwei Münchner Supermärkten sind Getränkeflaschen mit tödlichem Gift aufgetaucht. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes. Im März und April sei es zu vier bislang bekannten Vorfällen gekommen. In drei Fällen hätten Kunden auch aus den mit Lösungsmitteln manipulierten Flaschen getrunken - glücklicherweise aber nur eine geringe Menge. Zwei Frauen im Alter von 34 und 42 Jahren mussten sofort medizinisch behandelt werden. Sie klagten nach dem Konsum - ebenso wie auch ein 48 Jahre alter Kunde - über Schwindel, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass eine vierte Flasche mit Gift versetzt war. Sie war allerdings noch nicht verkauft worden. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet, die "Soko Tox".
Die Hintergründe der Tat und ein Motiv des unbekannten Täters sind nach Polizeiangaben noch völlig offen. Hinweise auf eine Erpressung der Supermärkte, die zwei unterschiedlichen Handelsketten angehören, gibt es nicht. "Zu irgendwelchen Forderungen kam es bislang nicht", teilte die Polizei mit. Sie hat eine Sonderkommission eingerichtet, die "Soko Tox", und warnt dringend davor, aus Getränkeflaschen zu trinken, deren Sicherungsring nicht mehr intakt ist.
Einige der vier vergifteten Flaschen seien schmutzig gewesen. Außerdem sollen Konsumenten auf einen auffälligen Geruch achten. Die betroffenen Kunden beschrieben den Geschmack als bitter und chemisch. Sollte der Verdacht bestehen, eine vergiftete Flasche gekauft zu haben, ruft die Polizei dazu auf, die Substanz nicht einfach zu entsorgen, sondern den Polizeinotruf 110 zu wählen. Die Polizei sucht nach möglichen weiteren Betroffenen.
Quelle: DPA
Hamburg: 46-jähriger Radfahrer gerät unter Lkw
Am Nachmittag wurde ein 46-jähriger Radfahrer in Hamburg von einem Lkw angefahren und tödlich verletzt. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen fuhr der Fahrer im Schrittempo auf ein Gewerbegebiet zu. Zur gleichen Zeit schob der 46-Jährige sein Rad parallel zum Lkw an einer Baustelle vorbei auf einem Grünstreifen. Offenbar wich der Mann auf dem Boden liegenden Baumaterialien aus und ging dabei auf die Fahrbahn, wo er von dem herannahenden Lkw erfasst wurde. Er geriet unter die hinteren Reifen des Wagens und verstarb noch am Unfallort. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.
Quelle: DPA
Bielefeld: 15-Jähriger flieht mit Auto des Vaters vor Polizei
Mit dem Auto seines Vaters hat sich ein 15-Jähriger in Bielefeld eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Das Auto sei einer Streife aufgefallen, weil an den Kennzeichen Plaketten fehlten, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte. Als die Beamten den Wagen am Montagnachmittag kontrollieren wollte, fuhr der Junge davon - mit seinem zehnjährigen Bruder auf dem Beifahrersitz.
Während der Fahrt streifte der 15-Jährige ein Verkehrsschild und fuhr über mehrere roten Ampeln. Dann stellte er den Wagen auf einem Parkplatz ab und flüchtete mit seinem Bruder zu Fuß. Die Beamten nahmen das Paar jedoch wenig später vorübergehend fest.
Quelle: DPA
Twist: Zeitungszusteller bei Unfall tödlich verletzt
Ein Zeitungszusteller ist am Dienstagmorgen in Twist im Kreis Emsland mit einem Kleintransporter zusammengestoßen und tödlich verletzt worden. Die Polizei teilte mit, der 58-jährige Mann sei noch an der Unfallstelle gestorben. Den Angaben nach war er auf seinem motorisierten Zweirad von einem Hof auf die Straße abgebogen und dabei von dem Lieferwagen erfasst worden. Zum Fahrer dieses Wagens wurden keine Angaben gemacht. Nach Berichten von der Unfallstelle lagen überall die Zeitungen verstreut, die der Mann verteilen wollte.
Quelle: DPA
Hemer: Zwei Menschen bei Unfall mit Feuerkorb verletzt
Schlimmer Unfall im nordrhein-westfälischen Hemer. Dort hatten im Garten eines Hauses mehrere junge Erwachsene zusammen um einen brennenden Feuerkorb gesessen. Als die Flammen auszugehen drohten, kippte ein 18-Jähriger laut Polizei Spiritus in das Feuer, wodurch es zu einer explosionsartigen Durchzündung gekommen sei. Eine junge Frau und ein junger Mann (beide 19) erlitten schwerste Verbrennungen. Ein Rettungswagen brachte die Frau aus Burghausen (Bayern) in eine Spezialklinik nach Bochum. Den Hemeraner brachte ein Rettungshubschrauber in ein Kölner Krankenhaus. Bei beiden besteht Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den mutmaßlichen Verursacher.
© Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Quelle:Polizei Märkischer Kreis
A61: Autofahrer fährt durch Rettungsgasse, um Stau zu umgehen
Auf der A61 hat ein Autofahrer eine Rettungsgasse genutzt, um einem Stau zu entgehen. Gegen 18.15 Uhr stockte zwischen dem Autobahndreieck Sinzig und dem Autobahndreieck Ahrweiler der Verkehr. Auf der Ahrtalbrücke wurde durch die Verkehrsteilnehmer vorbildlich eine Rettungsgasse gebildet. Die nutzte ein Autofahrer mit Bonner Kennzeichen, um schneller durch den Stau zu gelangen. Die Polizei konnte den Fahrer ermitteln.
Quelle: Verkehrsdirektion Koblenz
Winterberg: Quadfahrer fährt auf Pkw auf – Beifahrerin stirbt
Im nordrhein-westfälischen Winterberg ist eine 32-jähriger Quad-Beifahrerin ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, musste ein Autofahrer auf der L839 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Winterberg-Hildfeld plötzlich bremsen. Der Quadfahrer fuhr auf das Fahrzeug auf. Der 40-Jährige wurde durch den Aufprall schwer, seine Beifahrerin tödlich verletzt.
Quelle:Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Nachrichten von Pfingstmontag, den 1. Juni
Berlin: Rollerfahrer von Wildschweinen umgerannt - Intensivstation
Bei der Begegnung mit einer Wildschweinrotte in Berlin ist ein Rollerfahrer schwer verletzt worden. Der 35-Jährige sei am Sonntagabend im Stadtteil Zehlendorf mit seinem Motorroller unterwegs gewesen, als die Wildschweine ihn umrannten, teilte die Polizei am Montag mit. Bei dem Sturz habe er Rumpf- sowie innere Verletzungen erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann sei in die Intensivstation aufgenommen worden, Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Die Wildschweine verschwanden im Wald.
Quelle: DPA
Bochum: Zwei junge Männer sterben bei Unfall mit Krad
Zwei junge Männer sind nach einem Kradunfall in Bochum gestorben. Das teilte die Polizei am Pfingstmontag mit. Der 19 Jahre alte Fahrer und sein 22-jähriger Sozius waren mit dem Krad in der Nacht zu Sonntag mit überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Straßenlaterne geprallt. Beide wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht.
Der Fahrer wurde von den Rettungskräften der Feuerwehr reanimiert, erlag aber später seinen Verletzungen. Der Mitfahrer kam ebenfalls in eine Klinik, wo er starb. Bei der Unfallaufnahme wurde den Angaben zufolge im Nachhinein festgestellt, dass die jungen Männer zum Zeitpunkt der Kollision keinen Schutzhelm getragen hatten.
© Polizei Bochum
Quelle: DPA
Küllstedt: Unfall mit motorisiertem Sofa – Polizei sucht Fahrer
Ein Unfall mit einem motorisierten Sofa beschäftigt die Polizei im Eichsfeld in Thüringen. Für das kuriose Gefährt sei ein Motorrad zu einem Dreirad mit zweispuriger Vorderachse umgebaut worden, berichtete die Polizei am Montag. Vor dem Lenker war ein zweisitziges Sofa angebracht. Zwischen Kefferhausen und Küllstedt sei das Fahrzeug, das weder über eine Straßenzulassung noch über ein amtliches Kennzeichen verfügte, aus ungeklärter Ursache in einen Graben gefahren. Dabei seien vermutlich drei Mitfahrer verletzt worden, hieß es.
An der Unfallstelle hätten die Beamten nur noch einen Beteiligten angetroffen, Zeugen hätten aber von vier Personen an der Unfallstelle berichtet. Die Polizei sucht nun nach dem Fahrzeughalter und dem Fahrer.
© Polizeiinspektion Eichsfeld
Quelle: DPA
Ludwigsburg: Fünf Verletzte bei Einsturz eines Balkons
Beim Einsturz eines im ersten Stock gelegenen Balkons im baden-württembergischen Steinheim sind vier Männer verletzt worden. Zudem sei eine Frau verletzt worden, die zur Unglückszeit am Pfingstsonntag auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand, teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Montag mit. Die vier Männer im Alter von 47 bis 58 Jahren kamen ins Krankenhaus, die Frau konnte vor Ort versorgt werden.
Das Unglück ereignete sich demnach, als die Männer mit einem Seil ein Sofa von dem Balkon herunterlassen wollten. Dabei sei der Balkon plötzlich zur Hauswand weggeklappt. Die Polizei will nun die Ursache des Einsturzes ermitteln.
Quelle: AFP
Stuttgart: Mann provoziert Polizeieinsatz und Tumulte
Ein junger Mann hat in der Stuttgarter Innenstadt einen großen Polizeieinsatz und Tumulte provoziert. Nach Polizeiangaben wählte der 18-Jährige in der Nacht zum Sonntag den Notruf und sagte, er sei angestochen worden. Als die ersten Streifenwagenbesatzungen eintrafen, stellten die Beamten fest, dass der junge Mann unverletzt war. Der 18-Jährige gab seinen Notruf als Spaß aus.
Als die Beamten seine Personalien wegen Vortäuschens einer Straftat aufnehmen wollten, hätten sich tumultartige Szenen entwickelt. Der junge Mann habe sich heftig gewehrt, so dass Polizisten ihn zu Boden brachten und ihm Handschellen anlegten, teilte die Polizei mit. Inzwischen seien mehrere Hundert Schaulustige aufgetaucht und hätten die Beamten eingekreist.
Die Polizisten seien unter anderem als Rassisten beschimpft worden. Rund 30 Streifenwagenbesatzungen seien nötig gewesen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Das Polizeipräsidium Stuttgart geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der junge Mann mit dunkler Hautfarbe die Situation absichtlich herbeigeführt habe. Zu seinem Motiv habe sich der Mann zunächst nicht weiter geäußert, sagte ein Sprecher am Montag. "Der Mann kam kurzfristig in polizeiliche Obhut, wurde dann aber wieder entlassen."
Quelle: DPA
Fulda: Pilot bei Absturz von Segelflieger tödlich verletzt
Beim Absturz eines Segelflugzeugs im hessischen Fulda ist der Pilot ums Leben gekommen. Der Flieger sei aus unklarer Ursache am späten Vormittag in einer Kleingartenanlage abgestürzt, teilte die Polizei in Fulda am Montag mit. Nähere Angaben lagen zunächst vor. Als die Rettungskräfte eintrafen, habe der Flieger im Flammen gestanden. Auf dem Pilotensitz saß eine Person, die bei dem Crash tödlich verletzt wurde, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt.
© Osthessen News
Quelle: DPA
Türkheim: Rehkitz mit nach Hause genommen – Frau droht Strafanzeige
Ihre Hilfsbereitschaft kommt einer Spaziergängerin im Unterallgäu vermutlich teuer zu stehen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war die 70-Jährige am Vortag bei Türkheim mit ihren Hunden unterwegs, als sie am Wegesrand ein Rehkitz entdeckte. Weil sie befürchtete, dass andere Hunde dem Kitz gefährlich werden könnten, nahm sie das Jungtier mit nach Hause. "Dies war jedoch die denkbar schlechteste Entscheidung, die die Frau treffen konnte", teilte die Polizei mit.
Denn das wenige Tage alte Kitz wäre für Hunde kaum zu erschnüffeln und daher gut geschützt gewesen. Das Muttertier wäre vermutlich sofort zurückgekehrt, wenn sich die Spaziergängerin entfernt hätte. Da die Frau das Kitz jedoch mit nach Hause nahm, musste mit Hilfe des Jagdpächters schnell eine Auffangstation für das nun verwaiste Tier gefunden werden. Denn es in den Wald zurückzubringen, war keine Alternative, da das Kitz inzwischen Menschengeruch angenommen hatte und von seiner Mutter nicht mehr als das eigene erkannt worden wäre. Ohne menschliches Zutun hätte das Kitz seine Mutter gar nicht verloren, betonte die Polizei. Die vermeintliche Tierhelferin muss nun auch noch mit einer Strafanzeige wegen Jagdwilderei rechnen.
Quelle: DPA
Deutschland: Meteorologen erwarten bislang wärmsten Tag des Jahres
Deutschland steht der bislang wärmste Tag des Jahres bevor. Am Dienstag könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die 30-Grad-Marke geknackt werden. Die bisherigen Rekorde wurden am 22. Mai in Kleve am Niederrhein mit 29,0 Grad gemessen, gefolgt von Rheinfelden in Baden-Württemberg mit 28,9 Grad, wie eine DWD-Meteorologin am Montag in Offenbach sagte.
Am Mittwoch werden ebenfalls noch sommerliche 24 bis 29 Grad erwartet. In der Nacht zum Donnerstag ziehen dann allerdings dichte Wolken auf, die teilweise kräftige Schauer und Gewitter bringen. Die Folge: Am Donnerstag ist es mit 18 bis 25 Grad deutlich kühler, wobei im Osten Deutschlands die höchsten Temperaturen erreicht werden. Für die Meteorologen hat der Sommer am Montag (1. Juni) begonnen.
Quelle: DPA
Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 25. Mai bis 31. Mai 2020 lesen Sie hier.
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