News von heute: US-Band Dixie Chicks heißt nun nur noch The Chicks

Klöckner lädt zum Gespräch über Zukunft der Nutztierhaltung +++ US-Band Dixie Chicks heißt nun nur noch The Chicks +++ New Yorker Polizist von Justiz wegen Würgegriffs beschuldigt +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Klöckner lädt zum Gespräch über Zukunft der Nutztierhaltung (4.16 Uhr)
  • US-Band Dixie Chicks heißt nun nur noch The Chicks (1.07 Uhr)
  • New Yorker Polizist von Justiz wegen Würgegriffs beschuldigt (0.13 Uhr)

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker: 

+++ 5.04 Uhr:  477 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland +++

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 477 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 192.556 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Morgen meldete (Datenstand 26.06., 0.00 Uhr).

8948 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 21 im Vergleich zum Vortag. Etwa 177.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 300 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 25.6., 0.00 Uhr, bei 0,59 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

+++ 5.04 Uhr: Laschet: Haftbarkeit von Tönnies für Corona-Ausbruch wird geprüft +++

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lässt die Haftbarkeit des Fleischproduzenten Tönnies für den Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh prüfen. Zur Frage, ob das Unternehmen haftbar zu machen ist, sagte Laschet dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: "Es wird derzeit sehr genau geprüft, ob und gegen welche Regeln das Unternehmen verstoßen hat und wo es in Haftung genommen werden kann." Laschet betonte, er sehe Tönnies in der Verantwortung.PAID Tönnies – Was es bedeutet, wenn nicht geschlachtet wird 15.10

+++ 4.48 Uhr: Trump: Ohne Tests hätten die USA keine Corona-Fälle +++

US-Präsident Donald Trump hat die wieder dramatisch ansteigende Zahl von Coronavirus-Infektionen in den USA heruntergespielt. "Wenn wir nicht testen würden, hätten wir keine Fälle", sagte Trump in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Die USA hätten bislang rund 30 Millionen Menschen auf das Virus getestet, mehr als jedes andere Land der Welt. Trumps Einschätzung zufolge geht darauf die hohe Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA zurück.

Die meisten renommierten Experten lehnen Trumps Erklärung ab, wonach die Zunahme der Infektionen vor allem auf eine Zunahme von Tests zurückzuführen sein soll. Sie machen in erster Linie die von Trump vorangetriebene Lockerung von Corona-Beschränkungen in den Bundesstaaten verantwortlich.

+++ 4.34 Uhr: Kliniken rechnen noch für Monate mit Corona-Krisenbetrieb +++

Die Kliniken rechnen trotz erster Schritte zu einer Normalisierung noch für mehrere Monate mit einem Betrieb im Krisenmodus. "Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum,. "Frei gehaltene Personal- und Intensivkapazitäten sind weiter erforderlich - auch für eine mögliche zweite Welle im Herbst." Eine Rückkehr zur Regelversorgung wie vor Corona sei bis weit ins nächste Jahr hinein sicherlich nicht möglich.

Die Zahl der Klinik-Aufnahmen von Covid-19-Patienten sinke insgesamt, diese belegten inzwischen auch weniger Intensivbetten mit künstlicher Beatmung. Die Kapazitäten würden aber weiterhin stark begrenzt durch Erfordernisse für eine konsequente Infektionsvermeidung. So sei eine Versorgung im Mehrbettzimmer kaum noch möglich, erläuterte Baum. Kliniken hätten durch Corona auch deutlich höhere Fallkosten - für Corona-Erkrankte seien abgetrennte Intensiv- und Bettenstationen nötig. Personal müsse so weit wie möglich getrennt eingesetzt werden.

+++ 4.17 UN-Wetterexperten ermitteln längste Blitze +++

UN-Wetterexperten haben zwei neue Gewitter-Rekorde für den längsten und den am längsten dauernden Blitz verkündet. Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mitteilte, wurde der längste Blitz am 31. Oktober 2018 bei einem Gewitter in Brasilien gemessen. Er legte demnach mehr als 700 Kilometer am Himmel zurück, was in etwa der Entfernung von London nach Basel entspricht. Der bisherige Rekord lag bei 321 Kilometern und wurde 2007 in den USA aufgestellt. Der am längsten dauernde Blitz hielt sich nach Angaben der WMO am 4. März 2019 für 16,73 Sekunden über dem Norden Argentiniens. Das war mehr als doppelt so lange wie der bisherige Rekordhalter, der 2012 über Südfrankreich 7,74 Sekunden gedauert hatte.

+++ 4.16 Uhr: Klöckner lädt zum Gespräch über die Zukunft der Nutztierhaltung +++

Nach den jüngsten Corona-Ausbrüchen in großen Schlachtbetrieben hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zu einem Gespräch über die Zukunft der Nutztierhaltung eingeladen. In Düsseldorf sollen Vertreter der Landwirtschaft, der Schlachtereien, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmittelhandels und der Verbraucher darüber diskutieren. Auch das Kartellamt, Tierschützer und Veterinäre sind eingeladen. Eine Pressekonferenz ist für 15.00 Uhr geplant.

Klöckner erklärte, erforderlich sei eine Neujustierung der Tierhaltung in Deutschland. Notwendig seien mehr Tierwohl, bessere Preise sowie faire Arbeitsbedingungen. Fleisch und Wurst seien in Deutschland oft zu billig. Gastgeberinnen des Branchengesprächs sind auch die Landwirtschaftsministerinnen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Barbara Otte-Kinast (CDU).

+++ 1.19 Uhr: Rettungsschiff "Alan Kurdi" fährt nach Spanien +++

Das in Italien festgesetzte deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" ist wieder frei und fährt nun nach Spanien. Dort sollten "verbleibende Mängel" behoben werden, teilte die italienische Küstenwache in der Nacht mit. Die Behörden hatten das Schiff Anfang Mai in Palermo an die Kette gelegt, weil sie technische Mängel kritisiert hatten. Davon seien nun einige behoben worden, der Rest müsse nach der Wartung in Spanien kontrolliert werden, erklärte die Küstenwache.

"Wir sind frei, aber nicht frei von weiteren Problemen. Man hat uns klar gedroht, dass man uns wieder festsetzen würde", erklärte Gorden Isler, Vorsitzender der Hilfsorganisation Sea-Eye. Das Schiff ist nun auf dem Weg ins spanische Burriana. Für Juli seien dort ohnehin Wartungen geplant gewesen, so Isler. Aber: "Die von Italien verursachte rechtliche Unsicherheit vereitelt nun den geplanten Einsatz der "Alan Kurdi" im Juli."

+++ 1.07 Uhr: US-Band Dixie Chicks heißt nun nur noch The Chicks +++

Die US-Band Dixie Chicks hat sich als Reaktion auf die Rassismus-Debatte umbenannt, weil ihr bisheriger Name an die Zeit der Sklaverei erinnert. Sie heißt nun nur noch The Chicks, wie die Frauenband auf ihrer Website mitteilte. "Dixie" ist eine aus dem 19. Jahrhundert herrührende Bezeichnung für die US-Südstaaten. Im Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 hatte der Süden vergeblich gegen den Norden für den Erhalt der Sklaverei gekämpft. Die aus Texas stammende Country-Pop-Band äußerte sich aber nicht näher zu den Gründen für ihre Umbenennung. Sie erklärte lediglich, sie wolle "diesem Moment" gerecht werden.

Damit bezog sich das Frauen-Trio auf die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung, die durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz ausgelöst worden waren. Im Zuge der Proteste hat auch die Auseinandersetzung mit dem Erbe der Sklaverei in den USA an neuer Brisanz gewonnen.

+++ 0.52 Uhr: Umfrage: SPD, Grüne und AfD legen in Wählergunst zu +++

SPD, Grüne und AfD gewinnen einer Umfrage zufolge in der Wählergunst wieder leicht hinzu. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 20 Prozent der Befragten ihr Kreuzchen bei den Grünen machen, wie der neue Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin zeigt. Das ist ein Prozentpunkt mehr für die Grünen als beim Deutschlandtrend vom 4. Juni. Die SPD würden demnach 16 Prozent wählen (+1) und die AfD käme auf 10 Prozent (+1). Die Union aus CDU und CSU käme der Umfrage zufolge auf 37 Prozent der Stimmen (-1). Linke (7 Prozent) und FDP (5 Prozent) verlieren jeweils einen Prozentpunkt in der Wählergunst.

+++ 0.13 Uhr: New Yorker Polizist von Justiz wegen Würgegriffs beschuldigt +++

In New York ist erstmals ein Polizist von der Justiz wegen eines Würgegriffs formell beschuldigt worden. Der 39-jährige Beamte David Afanador habe sich nach dem Vorfall bei der Festnahme eines Schwarzen selbst gestellt und müsse sich wegen Strangulierung und versuchter Strangulierung vor Gericht verantworten, teilte die Polizei der US-Metropole mit. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft.

Afanador war bereits am Sonntag vom Dienst suspendiert worden, nachdem das Handy-Video bekannt geworden war. Darauf ist zu sehen, wie der Hispanoamerikaner den Schwarzen bei der Festnahme an der Uferpromenade am Rockaway Beach im Würgegriff hält. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Polizei gerufen worden, weil jemand Passanten angeschrien hatte.



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