Nachrichten aus Deutschland: Männer verprügeln Busfahrer, weil er sie wegen fehlender Masken nicht mitnehmen wollte
Berlin: Verdacht auf Drogenkonsum im Dienst - Polizisten freigestellt +++ A8: Mann verliert Kontrolle über sein Auto - 18-Jährige stirbt +++ A1: Lastwagen verliert etwa 1500 Bierkästen an Autobahnkreuz +++ Nördlingen: Jugendlicher verurteilt – Arrest für falsche Todesanzeigen +++ Nachrichten aus Deutschland.
Oldenburg: Männer verprügeln Busfahrer – wegen Maskenpflicht
Im niedersächsischen Oldenburg ist ein Busfahrer von zwei Männern attackiert worden, nachdem er sie wegen fehlender Masken nicht mitnehmen wollte. Der Vorfall ereignete sich nach NDR-Informationen bereits am vergangenen Donnerstag. Wie ein Polizeisprecher erklärte, beleidigten sie den Fahrer zunächst. Als er dann die Tür des Busses von innen zumachte, um sie an die Polizei zu übergeben, schlugen sie auf ihn ein. Dann öffneten sie gewaltsam die Tür und flüchteten. Zum Zeitpunkt der Attacke sollen sich fünf weitere Fahrgäste in dem Bus aufgehalten haben. Der Fahrer erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und ist seit dem Vorfall arbeitsunfähig. Die Polizei wertet jetzt das Videomaterial der Überwachungskameras aus.
Der Fall erinnert an einen ähnlichen Vorfall aus dem französischen Bayonne, wo Jugendliche vor zwei Wochen einen Busfahrer ins Koma prügelten, nachdem er sie wegen fehlender Masken nicht mitnehmen wollte. Der 59-Jährige wurde später für hirntot erklärt, woraufhin die Familie die lebenserhaltenden Maschinen abstellen ließ.
Quelle: NDR
Berlin: Verdacht auf Drogenkonsum im Dienst - Polizisten freigestellt
Die Berliner Polizei hat zwei Kollegen vom Dienst freigestellt. Die beiden Beamten stehen im Verdacht, während ihres Dienstes auf eine Wache Drogen konsumiert zu haben. Wie die Polizei und die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden daher die Privatwohnungen der Beamten und ihre Arbeitsplätze durchsucht. In den Wohnungen wurden betäubungsmittelsuspekte Substanzen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei Berlin
PAID Halle-Prozess Erster Tag 22.42h
A8: Mann verliert Kontrolle über sein Auto - 18-Jährige stirbt
Schwerer Unfall auf der A8 in der Nacht zu Mittwoch. Dort verlort ein 24-Jähriger, der mit seinem 19-jährigen Bruder und einer 18-jähirgen Beifahrerin unterwegs war, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Karlsbad die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er mit der linken Seite die Betongleitwand berührte. Infolgedessen kam das Fahrzeug über alle drei Fahrstreifen nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf die Böschung, überschlug sich, rollte auf die Fahrbahn zurück und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Fahrer und sein jüngerer Bruder wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die 18-jährige Beifahrerin starb noch an der Unfallstelle.
Quelle:Polizei Pforzheim
A1: Lastwagen verliert etwa 1500 Bierkästen an Autobahnkreuz
Flaschen auf der ganzen Autobahn: Etwa 1500 Bierkästen mit Leergut sind am Westhofener Kreuz von einem Lastwagen gerutscht. Der Fahrer habe am Dienstagnachmittag die komplette Ladung seines Anhängers verloren, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahnmeisterei war stundenlang damit beschäftigt, die gesperrte Fahrbahn zu reinigen. Die unzähligen Kisten fielen demnach in einer Kurve auf die Fahrbahn, als der Fahrer am Westhofener Kreuz von der A1 auf die A45 in Richtung Hagen wechseln wollte. Die Polizei wollte prüfen, ob die Ladung nicht richtig gesichert oder der Lkw womöglich zu schnell unterwegs war.
Quelle: DPA
© Alex Talash
Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, den 21. Juli
Nördlingen: Jugendlicher gab falsche Todesanzeigen auf – eine Woche Arrest
Nach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige eines 13 Jahre alten Mitschülers hat das Amtsgericht Nördlingen (Bayern) einen Jugendlichen zu einer Woche Dauerarrest und 120 Arbeitsstunden verurteilt. Außerdem müsse der 15-Jährige einen Aufsatz über Cybermobbing aus Sicht der Opfer schreiben, sagte Amtsgerichtsdirektor Dieter Hubel am Dienstag. Das Jugendverfahren gegen den zur Tatzeit 14 Jahre alten Schüler wurde am Montag nichtöffentlich geführt. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über das Urteil berichtet.
Der Schüler ist für eine ganze Mobbingserie gegen Jungen und Mädchen einer Nördlinger Schule verantwortlich. Ende 2019 wurden unter anderem Droh-E-Mails verschickt und falsche Internetbestellungen auf den Namen der Opfer aufgegeben. Die Serie gipfelte darin, dass der Schüler drei Todesanzeigen für angeblich verstorbene Mitschüler aufgab. Zwei der Anzeigen konnten von dem Zeitungsverlag zurückgehalten werden, eine erschien jedoch. Anschließend ermittelte die Kripo den damals 14-Jährigen als Urheber des Mobbings. Vor Gericht sagte der Angeklagte aus, dass er sich seine Taten selbst nicht mehr erklären könne.
Quelle: DPA
Mannheim: Mann getötet – Polizei sucht mit Opferfoto nach Hinweisen
Die Polizei sucht nach dem Tod eines Studenten in Mannheim mit einem Foto des Opfers nach Zeugen. Der 35-jährige Gabriel V. wurde am 13. Juli leblos in seiner Einzimmerwohnung im Stadtteil Neckarstadt-West gefunden. Aufgrund der äußeren Umstände gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann, der seit 2016 an der Universität Heidelberg studierte, wurde laut Polizei zuletzt am 5. Juli 2020 lebend gesehen, als er sich abends in der Heidelberger Innenstadt aufhielt. Die rechtmedizinischen Untersuchungen zur Ermittlung des genauen Todeszeitpunktes dauern noch an. Über das Hinweistelefon gingen bislang mehrere Anrufe ein, die derzeit noch ausgewertet werden. Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Fotos von Gabriel V. weitere Hinweise. Wie die bisherigen Ermittlungen der Soko "Lorbeer" ergaben, soll er sich zu Lebzeiten im Rhein-Neckar-Kreis mit Schwerpunkt im Stadtgebiet Mannheim aufgehalten haben. Seit dem 5. Juli 2020 bis zu seinem Auffinden liegen den Ermittlern keine Informationen über Aufenthaltsorte oder Kontakte vor. Deshalb ist es für die Ermittler der Soko "Lorbeer" von besonderer Bedeutung, folgende Fragen zu klären und bittet die Bevölkerung um ihre Mithilfe:
- Wo hat sich Gabriel V. seit dem 5. Juli 2020 bis zu seinem Auffinden am Morgen des 13. Juli 2020 aufgehalten?
- Mit wem hatte er in dieser Zeit Kontakt?
- Wann wurde er zuletzt lebend gesehen?
Der 35-jährige Gabriel V. wurde Opfer einer Gewalttat
© Polizei Mannheim
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat, zum Opfer aber auch zu dem noch unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden. Anrufe werden rund um die Uhr entgegengenommen.
Quelle:Polizei Mannheim
A8: Unfall mit drei Lkw sorgt für kilometerlangen Stau
Auf der A8 bei Wendlingen hat ein Unfall einen kilometerlangen Stau verursacht. Wie die Polizei berichtete, war am Dienstagmittag gegen kurz nach 12 Uhr ein 50-jähriger Lkw-Fahrer auf eine Stauende aufgefahren. Durch den Aufprall auf einen weiteren Lkw stellte sich dessen Anhänger, der auf einen weiteren Lkw krachte. Der Unfallverursacher hatte mehrere Tonnen Getreide geladen, die sich auf der Autobahn verteilten. Die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Abschlepper kümmerten sich um die drei Fahrzeuge. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 100.000 Euro. Reinigungsmaschinen säuberten die Autobahn. Durch den Unfall gab es einen Rückstau von mehreren Kilometern. Der 50-Jährige wurde bei dem Unfall schwer, ein weiterer Lkw-Fahrer leicht verletzt.
Quelle:Polizei Ulm
Görlitz: Paar hat Sex an Badesee – Polizeieinsatz
Ein öffentlicher Liebesakt eines Pärchens am Strand eines Tagebausees in der Lausitz hat die Polizei auf den Plan gerufen. Badegäste mit Kindern hatten das Paar bereits aufgefordert, sein Liebesspiel am Erikasee bei Lauta zu unterlassen, wie die Ordnungshüter in Görlitz mitteilten. Als der 30-jährige Mann und seine 29-jährige Partnerin unbeeindruckt weitermachten, rief eine Zeugin die Beamten. Für das Pärchen haben die laut Polizei "körperlichen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit" nun Folgen: Die beiden müssen sich nach dem Vorfall vom Montagnachmittag wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten.
Quelle: AFP
Frankfurt/Main: Festnahmen nach Vergewaltigung
Die Polizei in Frankfurt am Main hat drei Männer festgenommen, die im Mai eine 48 Jahre alte Frau über mehrere Stunden vergewaltigt und in einem Gebäude festgehalten haben sollen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer im Alter von 27, 43 und 52 Jahren, wie die Polizei erst jetzt mitteilte.
Ein Hinweis eines Passanten habe die Beamten am Morgen des 21. Mai in das Abrissgebäude im Frankfurter Ostend geführt, das von Obdachlosen als Schlafplatz genutzt werde. Dort seien die Beamten auf die "völlig aufgelöste" Frau getroffen. "Diese vertraute sich den Beamten an und teilte ihnen mit, am Vortag von drei Männern gewaltsam gegen ihren Willen über mehrere Stunden zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden zu sein. Diese hätten sie außerdem in dem Gebäude festgehalten", teilte die Polizei am Montag mit. Der 43-jährige Mann sei noch am Tatort festgenommen worden.
Durch einen DNA-Test sei die Polizei einem weiteren Täter, dem 52-jährigen Mann, auf die Spur gekommen. Er wurde im Juni festgenommen. Durch einen "entscheidenden Hinweis aus dem persönlichen Umfeld eines Festgenommenen" sei der dritte Tatverdächtige ermittelt worden. Der 27-Jährige wurde laut Polizei Mitte Juli verhaftet. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.
Quelle: DPA
Haßloch: Massenschlägerei in Freizeitpark
Im rheinland-pfälzischen Haßloch kam es am Sonntagabend in einem Freizeitpark zu einem Großeinsatz der Polizei. Eine zwölfköpfige Familie und eine neunköpfige Familie aus unterschiedlichen Regionen Hessens waren wegen Erziehungsfragen eines Kindes zunächst in verbalen Streit geraten, der sich dann zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten entwickelte. Am Ende wurden von 13 Personen leicht verletzt. Drei von ihnen wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung ein und erteilte den Streithähnen einen Platzverweis.Beide Familien wurden letztendlich getrennt durch die Polizei bis zur Autobahn begleitet, um ein weiteres Aufeinandertreffen zu verhindern. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren zwischen 4500 und 5000 Besucher im Vergnügungspark.
Quelle: Polizei Haßloch
A5: Schwanenfamilie legt Berufsverkehr lahm
Eine auf ihrer Wanderschaft versehentlich auf die Autobahn 5 in Südhessen geratene siebenköpfige Schwanenfamilie hat am Dienstag den morgendlichen Berufsverkehr für fast zwei Stunden nahezu lahm gelegt. Polizei und Feuerwehr leisteten zusammen mit der Tierrettung erfolgreich einen aufwändigen Rettungseinsatz für die Schwäne, wie die Polizei in Darmstadt am Dienstag mitteilte. Demnach bemerkten drei aufmerksame Autofahrer das Elternpaar mit seinen fünf jungen Schwänen zwischen den Anschlussstellen Heppenheim und Bensheim auf der Autobahn. Die Fahrer bremsten den Verkehr ab, kesselten die Schwäne ein und verständigten die Rettungskräfte. Mitten auf der Autobahn baute daraufhin die Feuerwehr aus Leitern eine Art Gehege um die Schwäne herum. Zusammen mit der Tierrettung konnten die Tiere dann gefangen und anschließend wohlbehalten an einem See ausgesetzt werden. Der Rettungseinsatz dauerte von 06.30 Uhr bis 08.15 Uhr, die Polizei konnte nur stark eingeschränkt Fahrzeuge an der Gefahrenstelle vorbei leiten. Die Autobahnpolizei bedankte sich bei den Fahrern für ihre Geduld.
Quelle: AFP
Nördlingen: Mobbing durch Todesanzeige – Jugendlicher zu Arrest verurteilt
Nach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige eines 13 Jahre alten Mitschülers hat das Amtsgericht im bayerisch-schwäbischen Nördlingen einen Jugendlichen zu einer Woche Dauerarrest und 120 Arbeitsstunden verurteilt. Außerdem müsse der 15-Jährige einen Aufsatz über Cybermobbing aus Sicht der Opfer schreiben, sagte Amtsgerichtsdirektor Dieter Hubel am Dienstag. Das Jugendverfahren gegen den zur Tatzeit noch 14 Jahre alten Schüler wurde am Montag nichtöffentlich geführt. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über das Urteil berichtet. Der Schüler ist für eine ganze Mobbingserie gegen Jungen und Mädchen einer Nördlinger Schule verantwortlich. Ende 2019 wurden unter anderem Droh-E-Mails verschickt und falsche Internetbestellungen auf den Namen der Opfer aufgegeben. Die Serie gipfelte darin, dass der Schüler drei Todesanzeigen für angeblich verstorbene Mitschüler aufgab. Zwei der Anzeigen konnten von dem Zeitungsverlag zurückgehalten werden, eine erschien jedoch. Anschließend ermittelte die Kripo den damals 14-Jährigen als Urheber des Mobbings. Vor Gericht sagte der junge Angeklagte aus, dass er sich seine Taten selbst nicht mehr erklären könne. Der Schulträger der Realschule hatte nach dem Bekanntwerden die Mobbingtaten als "Extremfall" bezeichnet. "Das ist ein einmaliger Fall, sowas hatten wir noch nie", sagte damals Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg. An den 42 Schulen des Schulwerks habe es so etwas noch nie gegeben. Der 14-Jährige hatte dann die Schule gewechselt.
Quelle: DPA
Augsburg: Baby ausgesetzt – Mutter erhält mehr als sechs Jahre Haft
Wegen versuchten Totschlags an ihrem neugeborenen Baby ist eine 32 Jahre alte Mutter vom Landgericht Augsburg zu einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Die geistig zurückgebliebene Frau hatte zugegeben, ihren Sohn nach der Entbindung in ihrem Elternhaus im Juli 2019 nachts unversorgt auf einer nahen Wiese in Blindheim nordwestlich von Augsburg ausgesetzt zu haben. Dort fand ein Anwohner den wimmernden Jungen nach 34 Stunden in einem lebensbedrohlichen Zustand. Der Säugling wurde drei Wochen intensivmedizinisch behandelt, um sein Leben zu retten. Die Vorsitzende Richterin machte am Dienstag beim Urteil klar, dass die Angeklagte ihren Sohn auf alle Fälle habe umbringen wollen. Vor dem Aussetzen habe sie noch mit einer Schere auf den Kopf des Neugeborenen eingestochen. Die Strafkammer folgte mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Wegen einer vom psychiatrischen Gutachter bescheinigten eingeschränkten Schuldfähigkeit aufgrund ihrer geistigen Entwicklung bekam die Frau keine höhere Strafe. Die Verteidigerin hatte eine höchstens dreijährige Haftstrafe verlangt und will nun mit der 32-Jährigen besprechen, ob diese das Urteil annimmt.
Quelle: DPA
Warendorf: Einbrecher holt verlorenes Handy und entschuldigt sich
Um sein liegengebliebenes Handy zu holen, ist ein Einbrecher in Warendorf bei Münster zum Tatort zurückgekehrt. Zuvor war er von dem Bewohner der Wohnung bei seinem Beutezug gestört worden. Als er schließlich zum zweiten Mal auf sein Opfer getroffen sei, habe er sich entschuldigt, teilte die Polizei nach dem Einbruch am Montagabend mit. Der Unbekannte flüchtete.
Quelle: DPA
Rust: Europa-Park beendet Wiederaufbau nach Großbrand
Mehr als zwei Jahre nach dem Großbrand im Europa-Park in Rust bei Freiburg wird der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude abgeschlossen. Mit der Wiedereröffnung der damals abgebrannten Fahrattraktion "Piraten in Batavia" werden die Arbeiten beendet, wie der Inhaber des Vergnügungsparks, Roland Mack, sagte. Die Bahn gehe am Dienstag (28. Juli) in Betrieb. Die ersten Bauten hat der Park vor einem Jahr wiedereröffnet. Der Park habe eine hohe zweistellige Millionensumme in den Neuaufbau nach dem Großfeuer investiert. Bei dem Feuer in Deutschlands größtem Freizeitpark am 26. Mai 2018 fielen die Themenbereiche Skandinavien und Holland größtenteils den Flammen zum Opfer. Zerstört wurden Restaurants, Geschäfte und das Fahrgeschäft "Piraten in Batavia". Fans hatten unter anderem mit Unterschriftenaktionen den Wiederaufbau der Bahn gefordert.
Quelle: DPA
Berlin: Umgestürzte Bäume und ein Verletzter bei heftigen Gewittern
Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen ist die Berliner Feuerwehr am Montag zu rund 300 Einsätzen gerufen worden. In Lichterfelde stürzte nach Angaben der Feuerwehr ein Baum auf ein Auto. Dabei sei der Fahrer verletzt worden. Auf Gleise einer S-Bahnlinie krachte nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe ebenfalls ein Baum. Der Zugverkehr wurde zwischen Marzahn und Ahrensfelde zunächst unterbrochen. "Bei uns herrscht der Ausnahmezustand Wetter", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Besonders der Nordosten der Hauptstadt sei betroffen. Wie in einer Schneise seien etliche Bäume umgestürzt.
Quelle: DPA
Marburg: Verfolgungsfahrt endet mit Sturz in Weiher
In Marburg endete eine Verkehrskontrolle für einen Mann in einem Weiher. Wie die Beamten berichteten, fiel einer Streife am Montagmorgen ein mit zwei Personen besetzter Wagen auf. Das Kennzeichen – so stellte sich später heraus – war gestohlen. Noch bevor die Beamten das Auto stoppen konnten, gab der Fahrer Gas. Er ignorierte sämtliche Anhaltesignale der Beamten und raste mit hoher Geschwindigkeit in einen Waldweg. Dort verlor der der Fahrer unterhalb einer Unterführung 3092 die Kontrolle über den Wagen, kam ins Schleudern und rutschte eine Böschung herunter. Dort touchierte der Pkw einen Baum und kam erheblich qualmend zum Stillstand. Den 18-jährigen Beifahrer nahm die Polizei direkt am Unfallort fest. Bei ihm stellten die Beamten eine geringe Menge Rauschgift sicher. Der mutmaßliche Fahrer, ein 26-Jähriger, flüchtete zu Fuß und stürzte dabei mehrfach. Letztendlich rutschte er einen Hang hinunter und landete in einem Weiher. Im Kofferraum stellten die Beamten eine Vielzahl von Kuper- und Stromkabeln sicher. Die Ermittlungen zur Herkunft dauern noch an.
Quelle:Polizei Mittelhessen
Nachrichten aus Deutschland von Montag, den 20. Juli
Müncheberg: Kleinflugzeug fliegt in Flugplatz-Tower
Ein Kleinflugzeug ist in Müncheberg östlich von Berlin in den Tower des dortigen Flugplatzes geflogen – und zunächst steckengeblieben. Die beiden Insassen des Flugzeugs wurden von Einsatzkräften gerettet und mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Der 68 Jahre alte Pilot und sein 46-jähriger Sohn seien verletzt, sagte eine Polizeisprecherin. Wie stark die Verletzungen waren, blieb zunächst unklar. Die Ursache der Kollision des Ultraleichtflugzeugs am Flugplatz Eggersdorf in einem Ortsteil von Müncheberg blieb ebenfalls vorerst offen. Dies soll bei einer Flugunfalluntersuchung herausgefunden werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Im Turm befand sich zwar zum Zeitpunkt der Kollision ein Mann, er blieb aber unverletzt. Die Hülle des Towers sei nicht beschädigt, Scheiben seien nicht zu Bruch gegangen.
Das Flugzeug konnte zunächst nicht geborgen werden. "Es hängt noch dort oben am Tower", sagte die Polizeisprecherin. Der Grund sei, dass das Ultraleichtflugzeug eine Rakete als Bestandteil eines Rettungssystems habe, die bei einer Notlandung aktiviert werde. Um sie zu sichern und zu entfernen, sei ein Munitionsbergungsdienst vor Ort. Der frühere Militärflugplatz ist seit diesem Jahr ein Sonderlandeplatz und nicht mehr Verkehrslandeplatz, nur bestimmte Nutzer dürfen dort landen. Der Turm wurde nach Angaben des Flugplatzes erst im Jahr 2013 errichtet.
Quelle: DPA
Bad Doberan: Mann liegt nach Sturz tagelang in Wohnung
Ein Leck in einer DDR-Gasleitung hat einem Mann aus Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) wahrscheinlich das Leben gerettet: Er habe etwa fünf Tage verletzt auf dem Fußboden seiner Wohnung gelegen und sei bei der Evakuierung eines Mehrfamilienhauses zufällig entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Beim Abriss eines benachbarten Einfamilienhauses am vergangenen Donnerstag hatte ein Bagger eine Gasleitung beschädigt – und Erdgas trat aus. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Abrissfirma handelte es sich um eine alte, aus DDR-Zeiten stammende und nicht verzeichnete Leitung.
Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht – und das Gasleck von der Feuerwehr repariert. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt; etwa wie alt der Mann ist, welche Verletzungen er hatte und ob er während seiner Notlage an Lebensmittel heran kam.
Quelle: DPA
Konstanz: 84-Jährige soll Ex-Mann angezündet haben
Eine 84 Jahre alte Frau soll ihren Ex-Mann mit Benzin übergossen und angezündet haben. Seit Montag steht sie wegen Mordes vor dem Landgericht Konstanz. Laut Anklage hatte sie im vergangenen Januar zunächst mit einem Fleischerhammer aus Metall auf den Kopf des Opfers eingeschlagen. Als der 73-Jährige ihr den Hammer abnehmen und einen Notruf absetzen konnte, habe die Seniorin Benzin geholt. Qualvoll sei der Mann gestorben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Tat zeige eine unbarmherzige Gesinnung.
Das Motiv vermuteten die Ermittler in der Lebenssituation des ehemaligen Paares. Der 73-Jährige habe die Frau trotz einer lange zurückliegenden Trennung weiter bei sich wohnen lassen. Zuletzt hatte er sich aber wohl entschieden, das Haus zu verkaufen und eine neue Beziehung zu suchen.
Die Verteidigerin beantragte, den Prozess auszusetzen: Wegen des gesundheitlichen Zustands der Angeklagten sei es nicht möglich gewesen, den Prozess vorzubereiten. Die Frau habe erhebliche Seh- und Hörprobleme, eine Kommunikation sei häufig unmöglich gewesen. Der psychiatrische Sachverständige bestätigte die körperlichen Einschränkungen der Angeklagten.
Quelle: DPA
Löwenstein: Motorradfahrerin tödlich verunglückt
Auf der B39 in Richtung Löwenstein (Baden-Würtemberg) ist am Sonntagnachmittag eine Motorradfahrerin tödlich verunglückt. Die 54-Jährige überholte mit ihrer BMW-Maschine einen Pkw und unterschätzte dabei offenbar den Gegenverkehr. Sie streifte einen herannahenden Pkw, dabei stürzte sie und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber sowie drei Krankenwagen erreichten zeitnah den Unfallort, konnten die Frau jedoch nicht mehr retten. Sie verstarb noch an Ort und Stelle. Die drei Insassen des entgegenkommenden Pkw wurden verletzt.
© Michael Port
Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn
Olsberg: Mann mit Schusswaffe bedroht Rettungskräfte
Ein Unbekannter hat in der Gemeinde Olsberg (Hochsauerlandkreis) mehrere Sanitäter mit einer Schusswaffe bedroht. Die Rettungskräfte wurden am Sonntagmorgen zu einem offenbar betrunkenen Mann gerufen, der bei ihrer Ankunft in einer Böschung lag und nicht ansprechbar war. Als die Sanitäter seine Taschen nach einem Ausweis durchsuchten, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und bedrohte die Einsatzkräfte. Als diese sich in Sicherheit brachten, flüchtete der Mann. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Einsatz eines Polizeihubschraubers verlief bisher ergebnislos. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Der Gesuchte ist etwa 25 Jahre alt, blass, von schmaler Statur und circa 1,65 Meter groß. Er hat schwarze Haare und trägt einen leichten Kinnbart und Schnauzer. Zur Tatzeit war er mit einer hellen Jeans und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet. Er spricht deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Brilon unter der Rufnummer 02961 /90 200 entgegen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Erfurt: Angler fährt mit Pkw volltrunken in den See
Ein 50-jähriger Angler ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden mit seinem Pkw in einen See nahe Erfurt gefahren. Andere Angler beobachteten den Unfall und riefen die Polizei. Als diese eintraf, hatte der Mann sich und seinen kleinen Hund allerdings schon aus dem Pkw befreit und war ans Ufer geschwommen. Ein anschließender Alkoholtest ergab beachtliche 2,35 Promille. Wie die Polizei berichtet, war er in dem unwegsamen und hügeligen Gelände falsch abgebogen und direkt in den See gefahren. Von dem Pkw war beim Eintreffen der Polizisten nichts mehr zu sehen, die Feuerwehr lokalisierte es jedoch später in drei Metern Tiefe auf dem Grund des Sees liegend. Weil das Ufer in dem Bereich allerdings stark abfällt, müssen Polizeitaucher am Montag unter Zunahme von schwerem technischem Gerät das Fahrzeug bergen.
Quelle: Thüringer Polizei
Kinding: Rentner von ICE erfasst und getötet
Ein 82 Jahre alter Rentner ist in Oberbayern von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. "Wir gehen von einem Unfall aus", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Senior habe sich am Samstagnachmittag im Bereich eines Tunnels bei Kinding in der Nähe von Ingolstadt aufgehalten, als der ICE ihn erfasste. Er starb noch am Unglücksort. Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt blieb für mehrere Stunden gesperrt. Von den rund 160 Fahrgästen im Zug wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Für sie wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Quelle: DPA
Geretsried: Vierjähriger nach Hundeangriff wieder ansprechbar
Nach einer Hundeattacke in Bayern ist das schwer verletzte Kind wieder ansprechbar. Die Verletzungen des Vierjährigen seien nicht lebensgefährlich, teilte ein Sprecher der Polizei am Montag mit. Der Junge war am Freitagabend in einem Wohngebiet in Geretsried nahe dem Starnberger See von einem Mischlingshund angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei riss sich der Hund von der Leine los und biss dem Jungen mehrfach ins Gesicht. Das Kind kam in ein Krankenhaus und wurde operiert. Der Hundebesitzer sei nach dem Angriff zunächst geflohen. Ermittler fanden den 28-Jährigen in seiner Wohnung. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die Beamten nahmen ihm den Hund ab, dieser ist inzwischen in einem Tierheim.
Quelle: DPA
Leer: Autotransporter rammt Stauende – ein Mann stirbt, 19 Verletzte
Bei einem schweren Auffahrunfall an einem Stauende ist am Samstagvormittag auf der A31 in Ostfriesland ein Mensch gestorben. 19 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Wie Feuerwehr und Autobahnpolizei berichteten, ereignete sich das Unglück südlich von Leer. In Fahrtrichtung Emden fuhr ein Autotransporter aus Litauen nahezu ungebremst auf das Ende eines Staus auf und schob dabei fünf Fahrzeuge ineinander. Der Tote war ein 57-Jähriger aus Oberhausen. Die Wucht der Kollision schleuderte die Autos zum Teil durch die Luft, ein Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, andere waren vollständig deformiert", berichtete ein Feuerwehrsprecher. "In den Fahrzeugen befanden sich fast ausschließlich Urlauber aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden." Das getötete Unfallopfer hatte in einem der Wagen gesessen. Der 31 Jahre alte Fahrer des Autotransporters blieb den Angaben zufolge unverletzt.
Quelle: DPA
© Polizeipräsidium Heilbronn
Ein Schaf ist am vergangenen Donnerstag in Bretzfeld (Baden-Württemberg) in ein Abflussrohr gekrochen und hat so einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Das erkundungsfreudige Tier war wohl auf dem Weg zu neuen Gefilden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das dicke flauschige Wollfell habe jedoch dafür gesorgt, dass das Schaf stecken blieb. Feuerwehrleute legten das Rohr demnach mit einem Bagger frei und retteten das unverletzte Tier. Es wurde im Anschluss dem Schäfer übergeben.
Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn
Nachrichten aus der Woche vom 13. bis 19. Juli 2020 lesen Sie hier.
Click here for more...
from #Bangladesh #News aka Bangladesh News Now!!!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen