News des Tages: "Legitime Aktion": China verlangt Schließung von US-Konsulat in Chengdu

Vier Millionen Corona-Infizierte in den USA +++ Umfrage: Trump in wichtigen Staaten hinter Biden +++ Verbraucherschützer gegen Corona-Testpflicht für Urlauber +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • China will US-Konsulat in Chengdu schließen (06.14 Uhr)
  • Corona: USA melden mehr als vier Millionen Infizierte (06.06 Uhr)
  • Harry und Meghan verklagen Paparazzi (05.04 Uhr)
  • Umfragen: US-Präsident Trump in drei wichtigen Staaten hinter Biden (04.04 Uhr)
  • Verbraucherschützer gegen Corona-Testpflicht für Urlauber (01.01 Uhr)


Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 07.03 Uhr: Kanada leitet unabhängige Untersuchung zu Attentat ein

Mehr als vier Monate nach dem tödlichsten Schusswaffenangriff in der jüngeren Geschichte Kanadas haben die Behörden in dem Land eine unabhängige Untersuchung zu dem Vorfall angekündigt. Die Ermittlungen beschäftigten sich auch mit der Frage, ob die Reaktion der Polizei auf den Amoklauf in der Provinz Nova Scotia im April angemessen gewesen sei, erklärte der Minister für öffentliche Sicherheit, Bill Blair, am Donnerstag. Der abschließende Untersuchungsbericht soll demnach im August kommenden Jahres vorgelegt werden. Bei dem Attentat am 18. April waren 22 Menschen getötet worden. Der als Polizist verkleidete und mit mehreren Pistolen bewaffnete 51-jährige Zahnarzt Gabriel Wortman hatte in der Provinz Nova Scotia mehrere Menschen getötet und Häuser in Brand gesetzt.

+++ 06.14 Uhr: China schließt US-Konsulat in Chengdu

Die chinesische Regierung hat am Freitag die Schließung des US-Konsulats in Chengdu angeordnet. Dies sei eine "legitime und notwendige Reaktion auf unverschämte Maßnahmen der Vereinigten Staaten", erklärte das Außenministerium in Peking. Die US-Regierung hatte diese Woche die Schließung des chinesischen Konsulats im texanischen Houston angewiesen. 

+++ 06.06 Uhr: USA melden mehr als vier Millionen Corona-Infizierte

In den USA haben sich inzwischen mehr als vier Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Wie aus einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstagabend (Ortszeit) hervorging, wurden binnen 24 Stunden mehr als 76.000 neue Infektionsfälle registriert. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA auf 4.032.430. Wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus sagte US-Präsident Donald Trump den Nominierungsparteitag seiner republikanischen Partei in Florida ab. 

+++ 05.53 Uhr: Vier Tote nach Hubschrauber-Absturz auf den Philippinen

Bei dem Absturz eines Helikopters der philippinischen Luftwaffe im Norden des Landes sind vier Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde verletzt, wie das Militär und die Polizei am Freitag mitteilten. Unter den Toten seien auch die beiden Piloten. Ein Besatzungsmitglied habe das Unglück mit schweren Verletzungen überlebt. Die Maschine vom Typ Bell UH-1D Huey stürzte demnach kurz nach dem Start zu einem Trainingsflug in der Stadt Cauayan City in der Provinz Isabela ab. Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen.

+++ 05.09 Uhr: 815 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 815 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 204 183 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen meldete. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 23.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 0,93 (Vortag: 0,89).

+++ 05.04 Uhr: Harry und Meghan verklagen Paparazzi

Prinz Harry und Herzogin Meghan kämpfen auch in ihrer neuen kalifornischen Heimat weiter für den Schutz ihrer Privatsphäre. Das Paar habe bei einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht, weil es sich auf seinem Anwesen von Paparazzi belästigt fühle, teilte ihr Anwalt Michael Kump mit. Unter anderem hätten Fotografen teils mit Drohnen ihren einjährigen Sohn Archie im Garten abgelichtet. "Jeder Mensch und jedes Familienmitglied in Kalifornien hat das Recht auf Privatsphäre im eigenen Haus", hieß es in der Mitteilung des Anwalts.

+++ 05.00 Uhr: 23-Jähriger wegen Anschlagsplänen auf Weißes Haus verurteilt

In den USA ist ein 23-jähriger Mann wegen Anschlagsplänen auf das Weiße Haus zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Wie das Justizministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, hatte der aus Cumming im Bundesstaat Georgia stammende Hasher Taheb einen Anschlag auf den US-Regierungssitz mit einer Panzerabwehrrakete sowie Sprengsätzen geplant. Weitere Attacken habe der 23-Jährige unter anderem auf die Freiheitsstatue, das Lincoln Memoria sowie eine Synagoge vorgehabt. Nach Angaben des Ministeriums war Taheb nach einjährigen Ermittlungen der Bundespolizei FBI im Januar vergangenen Jahres festgenommen worden.

+++ 04.49 Uhr: Polizei-Bewerber scheitern am Diktat

Viele Bewerber für den Polizeidienst scheitern im Bewerbungsverfahren, weil sie die Rechtschreibung zu schlecht beherrschen. Dies zeigen Recherchen der Deutschen Presse-Agentur in verschiedenen Bundesländern. In Schleswig-Holstein etwa lag die Durchfallquote beim Diktat zuletzt im Schnitt bei gut 30 Prozent. Die sportlichen Anforderungen konnten nur sechs Prozent nicht erfüllen. Rund 20 Prozent der Abiturienten und 45 Prozent der Bewerber mit Mittlerer Reife scheiterten am Diktat. Und in Niedersachsen verhaut jeder zweite Teilnehmer den Eignungstest und scheidet deswegen aus dem Bewerbungsverfahren aus.

+++ 04.07 Uhr: Erstmals wieder Freitagsgebet in Hagia Sophia

In der Hagia Sophia in Istanbul findet am Freitag erstmals wieder ein Freitagsgebet statt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte vor knapp zwei Wochen angekündigt, dass die ehemalige byzantinische Kathedrale künftig wieder als Moschee genutzt werden soll. Das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei hatte zuvor den seit 1935 bestehenden Museumsstatus des Bauwerks aufgehoben, das Touristen aus aller Welt anzieht. Erdogans Entscheidung, den Kuppelbau wieder für muslimische Gebete zu öffnen, sorgte international für Kritik.

+++ 04.03 Uhr: Trump laut Umfragen in wichtigen Staaten hinter Biden

US-Präsident Donald Trump liegt einer neuen Umfrage zufolge in drei Bundesstaaten, die für den Ausgang der Präsidentenwahl als ausschlaggebend gelten, deutlich hinter seinem Gegner Joe Biden. Eine am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichte Umfrage des Senders Fox News sieht den designierten Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten in Michigan mit neun Prozentpunkten vor Trump. 50 Prozent der Befragten in Pennsylvania gaben an, für Biden zu sein – 39 Prozent für Trump. In Minnesota sprachen sich lediglich 38 Prozent der Befragten für den republikanischen Amtsinhaber aus, 51 Prozent für Biden.  

+++ 02.07 Uhr: Tumulte im slowakischen Parlament

Für Turbulenzen im slowakischen Parlament hat ein Misstrauensvotum gegen den seit Ende März regierenden Ministerpräsidenten Igor Matovic gesorgt. Von Donnerstag bis in die Morgenstunden des Freitags lieferten sich die Abgeordneten eine zunächst ergebnislose Debatte voller gegenseitiger Beleidigungen. Oppositionspolitiker warfen Matovic Unfähigkeit, Lügen und Betrug vor. Dieser konterte mit Sätzen wie: "Das Quieken, das man hier hört, kommt daher, dass wir die Schweine von ihrem Futtertrog verjagt haben." Als Matovic kurz vor Mitternacht den Saal verließ, besetzten Abgeordnete der rechtsextremen Volkspartei Unsere Slowakei rund eine Dreiviertelstunde das Rednerpult. Damit erzwangen sie erfolgreich, dass der inzwischen offenbar nach Hause gefahrene Matovic wieder ins Parlament zurückkehrte, um sich die Vorwürfe gegen ihn weiter anzuhören.

+++ 02.03 Uhr: Haus von US-Moderatorin De Generes ausgeraubt

In das Anwesen von US-Moderatorin Ellen DeGeneres (62) und ihrer Ehefrau Portia de Rossi (47) im kalifornischen Montecito ist eingebrochen worden. Die Diebe hätten wertvollen Schmuck und teure Uhren gestohlen, teilte der Sheriff von Santa Barbara am Donnerstag (Ortszeit) per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Vorfall sei bereits am 4. Juli passiert und werde derzeit untersucht, hieß es weiter. Wahrscheinlich hätten die Diebe das Anwesen gezielt ausgesucht. 

+++ 01:44 Uhr: Parlament in Kroatien bestätigt neue Regierung

Drei Wochen nach der Parlamentswahl in Kroatien ist der konservative Regierungschef Andrej Plenkovic für eine zweite Amtszeit bestätigt worden. Eine Mehrheit der Abgeordneten im Parlament in Zagreb stimmte am späten Donnerstagabend dem neuen Kabinett unter Plenkovic zu. Zuvor hatte der Regierungschef sein 18-köpfiges Team vorgestellt. Die HDZ-Partei von Plenkovic hatte die Parlamentswahl gewonnen, die absolute Mehrheit jedoch verfehlt. Sie bildet nun eine Koalition mit acht Abgeordneten, die ethnische Minderheiten vertreten sowie mit zwei kleineren Parteien. Plenkovic ist seit 2016 Ministerpräsident Kroatiens.

+++ 01.01 Uhr: Verbraucherschützer gegen Corona-Testpflicht für Uraluber

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, hat sich gegen verpflichtende Corona-Tests für Reiserückkehrer ausgesprochen. "Wir halten es für sinnvoll, dass sich alle Reiserückkehrer auf das Coronavirus testen lassen können, wenn sie dies wollen", sagte Müller der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Die Tests sollten jedoch freiwillig sein. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer forderte derweil im MDR Sachsen verpflichtende Corona-Tests für Reisende aus Risikogebieten. Er setze auf das "Eigeninteresse der Urlauber, die wissen, ob sie sich an riskanten Orten aufgehalten haben, sei es am Ballermann auf Mallorca, auf einer Partymeile in Berlin oder auch einer großen Familienfeier in geschlossenen Räumen", sagte Müller. Wie Bayern sollten auch alle anderen Bundesländer Urlaubsrückkehren kostenlose Corona-Tests anbieten, forderte der Verbraucherschützer weiter. Für die flächendeckenden Tests sei genug Geld da; auch genügend Testkapazitäten seien vorhanden.



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