News des Tages: Mission Himmelsfrage: China schickt erstmals Rakete auf den Weg zum Mars
China schickt Rakete für Mars-Landung ins All +++ UN-Agentur wirbt für globales Grundeinkommen +++ Heil will Mindestlohn von zwölf Euro +++ Weber: Finanzgipfel-Beschlüsse in EU-Parlament nicht mehrheitsfähig +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.
Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:
- China schickt Rakete für Mars-Landung ins All (06.51 Uhr)
- UN-Agentur fordert Grundeinkommen für 2,7 Milliarden Menschen (06.04 Uhr)
- Corona: Kalifornien überholt New York bei Infektionsfällen (05.32 Uhr)
- Arbeitsminister Heil will zwölf Euro Mindestlohn (04.33 Uhr)
- Italien setzt Rettungsschiff "Ocean Viking" fest (02.08 Uhr)
- Brasilien meldet Rekord bei Neuinfektionen mit Coronavirus (00.32 Uhr)
Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:
+++ 06.51 Uhr: China schickt Rakete Richtung Mars
China hat eine Rakete mit einem Raumschiff zu seiner ersten Landung auf dem Mars gestartet. Die Trägerrakete vom neuen, leistungsstarken Typ "Langer Marsch 5" hob am Donnerstag vom Raumfahrtbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab. Das fünf Tonnen schwere Raumschiff "Tianwen-1" (Fragen an den Himmel) besteht aus einem Orbiter, einem Landegerät und einem Rover von der Größe eines Golfwagens.
+++ 06.25 Uhr: Orban-kritischer Chefredakteur von ungarischer News-Seite gefeuert
Der Chefredakteur von Ungarns größter unabhängiger Nachrichten-Website Index.hu ist am Mittwoch entlassen worden. Szabolcs Dull sei gekündigt worden, weil er interne Dokumente an andere Medien weitergegeben habe, hieß es in einem Brief des Stiftungspräsidenten, der hinter dem Verlag steht. Im Juni hatte der als Kritiker des rechtspopulistischen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban geltende Dull gegen eine geplante Umstrukturierung im Verlag protestiert und vor einem Ende der Unabhängigkeit der Nachrichten-Website gewarnt. "Die politische Unabhängigkeit von Index ist nicht in Gefahr", betonte der Stiftungspräsident. Vor wenigen Wochen hatte Dull in einem Beitrag "enormen Druck von außen" auf die Website beklagt.
+++ 06.04 Uhr: UN-Agentur wirbt für Grundeinkommen für 2,7 Milliarden Menschen
Die UN-Entwicklungsagentur UNDP wirbt angesichts der Corona-Krise für ein zeitlich begrenztes Grundeinkommen für knapp drei Milliarden Menschen weltweit. Mit dem Grundeinkommen könnten Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, während der Pandemie Zuhause bleiben; dies könne die Ausbreitung des Coronavirus bremsen, teilte UNDP am Donnerstag mit. Die monatlich dafür notwendige Summe für 2,7 Milliarden Betroffene in 132 Entwicklungsstaaten würde sich auf mindestens 199 Milliarden Dollar belaufen.
+++ 05.32 Uhr: Kalifornien überholt New York bei Corona-Infektionen
Noch bis vor kurzem galt New York als der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene US-Bundesstaat - nun hat Kalifornien den Ostküstenstaat überholt. Wie Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, stieg die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in dem Bundesstaat um einen Rekordwert von mehr als 12.800 auf insgesamt 413.576. Dies waren rund 4700 Infektionsfälle mehr als seit Beginn der Pandemie in New York gezählt wurden. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, schnellte in Kalifornien in die Höhe. Nach Angaben von Newsom befanden sich am Montag insgesamt 7000 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, mehr als 2000 lagen demnach auf der Intensivstation.
+++ 04.33 Uhr: Arbeitsminister Heil will zwölf Euro Mindestlohn
Mit neuen Vorgaben für die Mindestlohnkommission will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine Erhöhung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro erreichen. Er werde entsprechende Vorschläge machen, sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Mindestlohnkommission hatte Ende Juni eine Anhebung von jetzt 9,35 Euro auf bis zu 10,45 Euro pro Stunde bis 2022 empfohlen. Heil will der Kommission nun "weitere Kriterien" an die Hand geben, wie er sagte. "Im Moment orientiert sich die Weiterentwicklung des Mindestlohns stark an der Tarifentwicklung", so der SPD-Politiker. "Ich kann mir vorstellen, dass wir der Kommission ein weiteres Kriterium mitgeben und sie sich stärker an der Entwicklung mittlerer Einkommen - des Medians - orientiert."
+++ 03.44 Uhr: Dschihadisten töten in Nigeria fünf humanitäre Helfer
Dschihadisten haben im Nordosten Nigerias fünf humanitäre Helfer getötet. Die fünf Nigerianer seien im Juni im Bundesstaat Borno von einer bewaffneten Gruppe entführt und nun ermordet worden, teilte die französische Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger am Mittwoch mit. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari sprach den Angehörigen der Toten sein Beileid aus und kündigte an, den Dschihadismus in seinem Land "zu eliminieren". "Diese nicht zu rechtfertigenden Morde unterstreichen die immensen Schwierigkeiten, denen unabhängige und unparteiische humanitäre Akteure gegenüberstehen sowie die Gewalt, der wir bei unserer täglichen Arbeit ausgesetzt sind", erklärte Aktion gegen den Hunger. Bei einem der ermordeten Helfer handelt es sich demnach um einen Mitarbeiter der Organisation.
+++ 02.08 Uhr: Italiens Küstenwache setzt "Ocean Viking" fest
Die italienische Küstenwache hat das Rettungsschiff "Ocean Viking" auf unbestimmte Zeit festgesetzt. Der Entscheidung sei eine elfstündige Inspektion im sizilianischen Hafen von Porto Empedocle vorausgegangen, teilte die französische Hilfsorganisation SOS Méditerranée in der Nacht zum Donnerstag mit. Die Organisation sprach von einer neuen Stufe "behördlicher Schikane mit dem Ziel, die lebensrettenden Einsätze der zivilen Seenotrettungsschiffe zu blockieren".
+++ 01.04 Uhr: Weber kritisiert Finanzgipfel-Beschlüsse
Vor der Debatte des EU-Parlaments zum Ergebnis des EU-Finanzgipfels hat der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), Nachverhandlungen zu den Beschlüssen der EU-Staats- und Regierungschefs gefordert. Das EU-Parlament werde den Beschlüssen des Gipfels "in der vorliegenden Form" nicht zustimmen können, sagte Weber der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Der CSU-Politiker sprach sich insbesondere dagegen aus, dass 90 Prozent des Corona-Hilfsfonds direkt in die nationalen Haushalte der EU-Mitgliedstaaten fließen und nicht projektgebunden vergeben werden sollen. Für das EU-Parlament sei nicht nur die Höhe der Ausgaben entscheidend, sondern es müsse auch klar sein, "für was wir das Geld ausgeben", betonte Weber.
+++ 00.53 Uhr: Trump behält sich Schließungen weiterer Konsulate vor
US-Präsident Donald Trump hat die Option, weitere chinesische Auslandsvertretungen in den USA zu schließen, offengehalten. "Es ist immer möglich", sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) auf eine entsprechende Frage bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Sie sehen, was los ist. Wir dachten, dass es in dem, das wir geschlossen haben, ein Feuer gab."
Die USA hatten am Dienstag die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im Bundesstaat Texas verfügt. Nach der Anordnung verbrannten Konsulatsmitarbeiter US-Medien zufolge massenhaft Dokumente. "Ich vermute, dass sie Dokumente verbrannt oder Papiere verbrannt haben und ich frage mich, was das alles soll", sagte Trump.
+++ 00.32 Uhr: Brasilien meldet fast 68.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden
In Brasilien breitet sich das neuartige Coronavirus weiter in rasanter Geschwindigkeit aus. Am Mittwoch (Ortszeit) meldete das Gesundheitsministerium in Brasília mit mehr als 67.800 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Rekordanstieg bei den Ansteckungen. Die Zahl der Toten stieg demnach um mehr als 1800 auf 82.771. Brasilien ist nach den USA sowohl gemessen an den Infektions- als auch den Totenzahlen das am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt.
+++ 00.11 Uhr: Brand am begischen Flughafen Lüttich +++
Am belgischen Flughafen Lüttich ist ein Feuer ausgebrochen. Betroffen sei ein Gebäude neben dem Flughafenterminal, berichteten örtliche Medien am späten Mittwochabend unter Berufung auf einen Flughafensprecher. Die Feuerwehr sei vor Ort. Es gebe keine Verletzten, hieß es weiter. Auch Flugzeuge seien nicht betroffen. Weitere Details zur Brandursache waren zunächst nicht bekannt. Auf Bildern war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Der Flughafen liegt rund zehn Kilometer westlich von Lüttich im Ort Bierset.
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