Nachrichten aus Deutschland: Juwelier soll mutmaßlichen Räuber erschossen haben

Saarbrücken/Merzig: 80-Jähriger schießt in Klinik auf 77-jährige Ehefrau +++ Bad Säckingen: Polizei sucht nach 26-jähriger Wanderin +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Celle: Juwelier soll mutmaßlichen Räuber erschossen haben

Nach den tödlichen Schüssen in einem Juweliergeschäft in Celle laufen die Ermittlungen weiter. Ein Juwelier soll am Montag bei einem Raubüberfall einen mutmaßlichen Täter erschossen und einen weiteren schwer verletzt haben. Zwei bewaffnete Männer betraten nach Angaben der Polizei das Juweliergeschäft in einer Fußgängerzone mitten in der Altstadt am Montagnachmittag offenbar mit dem Ziel, es zu überfallen. In den Geschäftsräumen befand sich in dem Moment nur das Inhaber-Ehepaar im Alter von 71 und 72 Jahren. Das Geschehen in dem alteingesessenen Geschäft geriet dann offenbar außer Kontrolle, es fielen mehrere Schüsse.

Die näheren Tatumstände sowie die Identitäten der mutmaßlichen Räuber müssten noch geklärt werden, teilte die Polizei mit. Weitere Einzelheiten wollte eine Polizeisprecherin am Tatort aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Mit einem Flatterband wurde ein größerer Bereich der Fußgängerzone abgesperrt, Polizeibeamte waren im Innern des Juweliergeschäfts im Einsatz. Von außen deutete nichts auf den Überfall hin. Die Scheiben des Geschäfts, in dem auch teures Porzellan angeboten wird, wurden von den Schüssen nicht beschädigt.

Immer wieder werden Juweliere in Deutschland Ziel bewaffneter Überfälle, manche von ihnen wurden dabei verletzt oder kamen ums Leben. Dass die Inhaber daher zum Schutz auch selber über eine Waffe verfügen, ist nicht ungewöhnlich. So feuerte im niederrheinischen Moers 2014 ein von zwei maskierten Männern überraschter Juwelier auf die Eindringlinge, einer der beiden starb an seinen Verletzungen. Bei einem anderen Überfall 2004 in Siegen war es die Frau des Inhabers, die nach einem Gerangel zwischen einem Räuber und ihrem Mann zur Pistole griff. Der Kriminelle wurde angeschossen.

Quelle: DPA

 

Nachrichten aus Deutschland von Montag, den 14. September

Saarbrücken/Merzig: 80-Jähriger schießt in Klinik auf 77-jährige Ehefrau

Ein 80-Jähriger hat in einem Krankenhaus im Saarland auf seine 77-jährige Ehefrau geschossen. Das Opfer sei durch zwei Schüsse schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei in Saarbrücken am Montag mit. Die Tat ereignete sich demnach am Montagmorgen in einer Klinik in Merzig.

Nach Angaben der Ermittler tauchte der 80-Jährige überraschend auf, als seine zuvor in dem Krankenhaus behandelte Frau in einem Rollstuhl zu einem Krankenwagen gebracht wurde. Mit diesem sollte sie in ein Pflegeheim verlegt werden. Der Mann bedrohte einen Pfleger und schoss dann in der Fahrzeugschleuse mit einer Schreckschusswaffe auf seine Frau. Er wurde vor Ort festgenommen und sollte später einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Hintergründe sollten ermittelt werden.

Quelle: AFP

Bad Säckingen: Polizei sucht nach 26-jähriger Wanderin

Die Kriminalpolizei der baden-würrtembergischen Kurstadt Bad Säckingen sucht nach einer jungen Frau, die seit vergangenem Mittwoch vermisst wird. Scarlett S. wollte im Südschwarzwald alleine wandern gehen. Zuletzt hatte ihre Familie am Donnerstag Kontakt über Whatsapp, letzte Bilder wurden aus St. Blasien geschickt. Wie die Polizei vermutet, wollte die 26-Jährige durch das Wehratal in Richtung Wehr wandern. "Da sie als sehr verlässlich gilt und sich, entgegen ihrer Angewohnheit, seither nicht mehr bei ihren Angehörigen gemeldet hat, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet", heißt es in der öffentlichen Fahndung.

Nun bitten die Beamten um Mithilfe und hoffen, Scarlett S. bald zu finden. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Bad Säckingen unter der Rufnummer 07761 934 500 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Die junge Frau ist etwa 175 Zentimeter groß, schlank, wiegt ca. 65 Kilogramm, hat dunkelblonde und an den Spitzen hellere Haare und führt einen roten Trekking-Rucksack der Marke Osprey sowie vermutlich ein graues Zelt mit sich.

Mehr Informationen finden Sie auf der Fahndungsseite der Polizei

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg

Hamburg: Großeinsatz an Schule – Schülerin mit Waffe bedroht?

In Hamburg-Harburg ist es am Montagmorgen an einer Schule zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, suchten die Beamten nach "einer verdächtigen Person", die später in ihrer Wohnung angetroffen werden konnte. Wie die "Mopo" mit Bezug auf die Polizei berichtete, hatte ein Mädchen zuvor angezeigt, von einem Jungen am Freitag mit einer Waffe bedroht worden zu sein und diesen am Montag im Bereich ihrer Schule wiedererkannt zu haben. Die Hintergründe des Konflikts blieben unklar. Die Polizei schickte daraufhin ein größeres Aufgebot an die Schule. Eine akute Bedrohungslage hätte es jedoch nicht gegeben, hieß es. 

Quellen: "Mopo", Polizei Hamburg (Twitter)

Sondershausen: Wo ist das Krokodil? Experte soll an Fluss in Thüringen ermitteln

Ein ausgewiesener Fachmann soll sich jetzt dem von mehreren Zeugen gesichteten Krokodil widmen, das möglicherweise seit Wochen in der Unstrut schwimmt. "Wir hoffen, dass sich der Experte möglichst bald vor Ort ein Bild machen kann", sagte der Pressesprecher des Landratsamts des Kyffhäuserkreises in Thüringen, Heinz-Ulrich Thiele, am Montag. Das Landratsamt habe sich auf Empfehlung von Reptilienfachleuten der Zoos in Leipzig und Erfurt an den Mann gewandt. Zeugen haben berichtet, das Reptil an der Unstrut bei Schönewerda in Thüringen - einem Ortsteil der Stadt Roßleben-Wiehe - gesehen zu haben. Zuvor hatten auch Angler in Sachsen-Anhalt Ende August von einer Krokodilsichtung in dem Fluss erzählt. Bei verschiedenen Such- und Lockaktionen wurde das Tier bislang allerdings nicht gefunden. Der Unstrutbereich im Kyffhäuserkreisgebiet soll zunächst weiter etwa für Angler und Spaziergänger gesperrt bleiben. Versuche, das Tier mit einem Hühnchen als Köder vor eine Wildkamera zu locken, sollten dagegen eingestellt werden, hieß es.

Quelle: DPA

Duisburg: Jugendliche schlagen Siebenjährigen und rauben sein Rad

Drei Jugendliche haben in Duisburg laut Polizei einen Siebenjährigen zunächst geschubst, ihm in den Bauch geschlagen und schließlich sein Fahrrad geraubt. Das Trio sei mit dem Rad geflüchtet. Zwei der Räuber sollen 14 bis 15 Jahre alt gewesen sein. Der dritte werde etwas jünger geschätzt, teilte die Polizei am Montag zu dem Vorfall vom späten Sonntagnachmittag mit. Die Ermittler suchen jetzt nach Zeugen.

Quelle: DPA

Bochum: Ungewöhnlich gefaltete Stimmzettel lösen Großalarm aus bei den NRW-Kommunalwahlen aus

Ungewöhnlich gefaltete Stimmzettel für die NRW-Kommunalwahlen haben in Bochum Bombenentschärfer des Landeskriminalamts (LKA) auf den Plan gerufen. Wahlhelfer hatten am Nachmittag in einem Briefwahlzentrum "zwei verdächtige Umschläge gefunden, die deutlich dicker waren, als das normale Kuvert", so die Polizei am Sonntagabend. Zwei benachbarte Briefwahlzentren mit 800 Helfern wurden evakuiert, das LKA zu Hilfe gerufen. "Um 19.30 Uhr wurden die beiden Briefumschläge seitens des Entschärfers geröntgt und geöffnet. Das Ergebnis: Die sehr ungewöhnlich gefalteten Stimmzettel hatten die unübliche Form der Briefumschläge verursacht", teilte die Polizei mit. Der Wahlleiter habe die Stimmzettel als ungültig gewertet. Ein strafbarer Hintergrund bestehe wohl nicht.

Quelle: DPA

Borkum: Flugzeug abgestürzt, eine Person verletzt

Auf Borkum ist am Montag eine Sportmaschine abgestürzt. Medienberichten zufolge wurde der Pilot dabei schwer verletzt und per Hubschrauber in ein Krankenhaus im niederländischen Groningen gebracht. Die Maschine wäre nach dem Absturz in Brand geraten, konnte aber gelöscht werden, heißt es. Ob sich das Unglück beim Start oder der Landung ereignete blieb zunächst unklar.

Quellen: NDR, "Ostfriesische Zeitung"

Magdeburg: "Einbruch" eines Igels ruft Polizei auf den Plan

Ein vermeintlicher Einbruch hat sich in Magdeburg als Ausflug eines Igels entpuppt. Ein Mann rief am Montagmorgen die Polizei, weil er Sägegeräusche aus Richtung des Nachbarhauses hörte und Diebe dort vermutete, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten überprüften umgehend das besagte Grundstück, konnten jedoch keinen Einbruch feststellen. Stattdessen entdeckten sie einen Igel, der ein Metallstück vor sich herschob. Dies hatte offenbar die verdächtigen Geräusche verursacht.

Quelle: AFP

Freiburg: 45-Jähriger wird unter Bagger begraben und stirbt

Bei einem Arbeitsunfall ist im baden-württembergischen Hartheim südwestlich von Freiburg ein Arbeiter unter einen Bagger geraten und ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Freiburg am Montag mitteilte, rollte der Bagger in einem Gewerbepark mit dem Mann im Führerhaus in eine Grube. Der 45-Jährige versuchte demnach noch, aus dem Fahrzeug zu springen, geriet aber unter die Baumaschine.    

Der Mann erlag seinen Verletzungen. Die Ursache des Unglücks, das sich bereits am Samstag zutrug, war zunächst unklar.

Quelle: AFP

Brunsbüttel: Mit 2,31 Promille im Schlauchboot

Beamte des Wasserschutzpolizeireviers in Brunsbüttel haben am Freitagabend einen Mann im Schlauchboot aufgegriffen, nachdem sie Hinweise von Passanten erhalten hatten, dass er möglicherweise betrunken sei. Der Mann schipperte im Fischereihafen umher und musste schließlich in das Atemalkoholmessgerät pusten. Der ermittelte Wert: 2,31 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an. Weil außerdem Hinweise vorlagen, wonach der Mann zuvor in einer Schlägerei verwickelt war, drohen ihm gleich zwei Strafanzeigen: Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung. Ob der Mann tatsächlich der Besitzer des Bootes war, muss nach Polizeiangaben noch geklärt werden.

QuellePolizeidirektion Itzehoe

Stolberg: Festnahme nach womöglich islamistisch motiviertem Messerangriff auf Autofahrer

Nach einer möglicherweise islamistisch motivierten Messerattacke auf einen Autofahrer haben Spezialkräfte der Polizei im nordrhein-westfälischen Stolberg einen Verdächtigen gefasst. Der 21-Jährige sei bei einem Zugriff in einem Auto festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Aachen und die Polizei in Köln am Sonntagabend mit. Auch ein 26-jähriger weiterer Fahrzeuginsasse wurde festgenommen. Die beiden Männer und ein Beamter wurde den Angaben zufolge bei dem Einsatz verletzt und anschließend ärztlich versorgt. Demnach soll der 21-Jährige in der Nacht zum Sonntag einen 23-jährigen Autofahrer mit einem Messer schwer verletzt. Ein islamistischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter. Einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zufolge soll der Verdächtige den Autofahrer in Stolberg attackiert haben, als dieser langsam an ihm vorbeifuhr. Demnach öffnete er die Autotür und stach zu. Laut "Bild"-Zeitung soll der Angreifer dabei "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben. Ein Sprecher der Polizei wollte dem WDR diese Einzelheit allerdings nicht bestätigten.

Quelle: AFP

Nachrichten aus der Woche vom 7. bis 13. September 2020 lesen Sie hier.



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