News von heute: Wegen Rauch von Waldbränden: Bolsonaro-Flugzeug muss durchstarten
+++ CDU, FDP und ADAC: Auch für Autos muss es in den Städten Platz geben +++ Impfstoff-Verteilung soll bis Ende Oktober geregelt werden +++ Trump schließt Entlassung von FBI-Direktor Wray nicht aus
Die aktuelle Top-Meldung: Wegen Rauch von Waldbränden: Bolsonaro-Flugzeug muss durchstarten
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Auswirkungen der schweren Waldbrände in Brasilien beim Landeanflug
auf die Stadt Sinop im Bundesstaat Mato Grosso selbst zu spüren bekommen. "Als das Flugzeug heute zur Landung ansetzte, gab es Gas
und stieg wieder auf. Es war das zweite Mal in meinem Leben, dass dies geschah, einmal davor in Rio de Janeiro", sagte Bolsonaro nach
der Landung im zweiten Versuch im brasilianischen Fernsehen am Freitag. "Offensichtlich geschieht dann etwas Ungewöhnliches, in diesem Fall war die Sicht nicht sehr gut." Im Pantanal, einem der weltgrößten Binnenland-Feuchtgebiete, toben derzeit mit mehr als 15 800 Feuern die schlimmsten Brände seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999
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+++ 7.15 Uhr CDU, FDP und ADAC: Auch für Autos muss es in den Städten Platz geben +++
Politiker von CDU und FDP sowie der ADAC reagieren skeptisch auf Forderungen von Klimaschützern, Radfahrern und Fußgängern mehr Platz auf der Straße zu verschaffen. Das müsse zwar jede Stadt für sich entscheiden, sagte der Verkehrsexperte der Union im Bundestag, Alois Rainer (CSU), der Deutschen Presse-Agentur."Wichtig ist aber, dass eine solche Umwandlung nicht aus ideologischen Gründen geschieht, um Autofahrer zu bestrafen. Auch für Autos muss es in Städten ausreichend Raum geben."
ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand sagte der dpa zu Forderungen, in Städten mehr Auto-Fahrspuren in Radwege umzuwandeln, dies müsse vor Ort genau abgewogen werden. Da Bus und Bahn derzeit weniger genutzt würden, seien Pkw und Rad besonders gefragt. "Beide gegeneinander auszuspielen, macht also wenig Sinn." Er forderte "ganzheitliche Lösungen". Einen Ausbau der Rad-Infrastruktur etwa fordere auch der ADAC seit langem.
Der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Oliver Luksic, sagte der dpa, im Stadtverkehr herrsche heute häufig ein Wettkampf, gefragt sei aber ein Miteinander. In einzelnen Fällen könne die Umwidmung von Verkehrswegen zu Radwegen sinnvoll sein.
+++ 0:20 Uhr Impfstoff-Verteilung soll bis Ende Oktober geregelt werden +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Verteilung künftiger Corona-Impfstoffe in Deutschland laut einem Medienbericht bis Ende Oktober regeln. Dazu sollten Ärzte, Ethikexperten und Sozialwissenschaftler Grundsätze erarbeiten, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Die Expertengruppe soll neben Mitgliedern der Ständigen Impfkommission (Stiko) beim Robert Koch-Institut auch Forscher der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Mitglieder des deutschen Ethikrates umfassen. Begründet werde der Schritt damit, dass die Frage der Verteilung angesichts zunächst knapper Impfdosen nicht nur eine medizinische, sondern auch eine ethische und sozialpolitische Dimension habe, heißt es in dem Bericht.
+++ 0.10 Uhr: Trump schließt Entlassung von FBI-Direktor Wray nicht aus +++
US-Präsident Donald Trump hat sich verärgert über FBI-Chef Christopher Wray gezeigt und eine Entlassung des Direktors der US-Bundespolizei nicht ausgeschlossen. Wrays Antworten bei einer Kongressanhörung am Donnerstag hätten ihm nicht "gefallen", sagte Trump am Freitag. Auf die Frage eines Journalisten, ob er Wray deswegen feuern wolle, sagte Trump am Freitag: "Wir schauen uns viele verschiedene Sachen an."
Trump kritisierte, dass Wray Russland und rechtsgerichtete Milizen als Gefahr für die US-Präsidentschaftswahl am 3. November bezeichnet hatte, nicht aber China oder linksgerichtete Gruppen. China stehe für ihn "ganz oben der Liste", sagte Trump. Zwar könne auch über andere Länder wie Russland und Nordkorea "gesprochen werden". "Aber China müsste ganz oben auf der Liste stehen." Er wisse nicht, warum Wray das nicht erwähnt habe.
Wray hatte sich in der Anhörung auch besorgt gezeigt, dass die gewalttätigen Konfrontationen zwischen verfeindeten politischen Gruppen vor der Wahl zunehmen könnten. Das FBI sei beunruhigt über wachsende Spannungen auf den Straßen und Gruppierungen, die Proteste "kapern", um zur Gewalt anzustacheln, sagte Wray.
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