News vom Wochenende: Lehrer bei islamistischem Attentat nahe Paris enthauptet: Vier Menschen in Gewahrsam genommen

Polizei zählt 91 Rückkehrer aus Syrien und Irak als "Gefährder" +++ 7830 Corona-Neuinfektionen in Deutschland – neuer Höchstwert +++ Bundesamt warnt vor "Wegducken" bei Suche nach Atomendlager +++ Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Lehrer bei islamistischem Attentat nahe Paris enthauptet: Vier Menschen in Gewahrsam genommen 

Nach der mutmaßlich terroristisch motivierten Attacke auf einen Geschichtslehrer in Frankreich hat es einem Bericht zufolge mehrere Festnahmen gegeben. Vier Menschen, darunter ein Minderjähriger, wurden am Freitagabend in Polizeigewahrsam genommen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Sie sollen zur Familie des mutmaßlichen Angreifers gehören.

Der Lehrer wurde nach ersten Erkenntnissen in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris von einem Angreifer enthauptet. Die Anti-Terror-Fahnder der Staatsanwaltschaft übernahmen die Ermittlungen - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem islamistischen Terroranschlag. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei getötet.

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Die Meldungen des Tages:

+++ 8.20 Uhr: Nach mörderischer Attacke auf Lehrer bei Paris vier Menschen in Gewahrsam genommen +++

Nach der mutmaßlich terroristisch motivierten Attacke auf einen Geschichtslehrer in Frankreich hat es einem Bericht zufolge mehrere Festnahmen gegeben. Vier Menschen, darunter ein Minderjähriger, wurden am Freitagabend in Polizeigewahrsam genommen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Sie sollen zur Familie des mutmaßlichen Angreifers gehören.

Enthauptung Paris 22.50Der Lehrer wurde nach ersten Erkenntnissen in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris von einem Angreifer enthauptet. Die Anti-Terror-Fahnder der Staatsanwaltschaft übernahmen die Ermittlungen - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem islamistischen Terroranschlag. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei getötet.

+++ 5.18 Uhr: 7830 Corona-Neuinfektionen in Deutschland – neuer Höchstwert +++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben 7830 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet, mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen hervor. Am Vortag war mit 7334 neuen Fällen der bis dato höchste Wert registriert worden. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Samstag 4721 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. Deshalb dauert es auch, bis sich politische Maßnahmen in den Meldezahlen niederschlagen könnten.PAID STERN 2020_43 Sicher durch Herbst und Winter 20.10

+++ 5.04 Uhr: Polizei zählt 91 Rückkehrer aus Syrien und Irak als "Gefährder" +++

Die Polizei stuft 91 islamistische Rückkehrer aus Syrien oder dem Irak als sogenannte Gefährder ein. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an die AfD-Fraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Weitere 66 Menschen wurden mit Stand vom 28. September als "relevante Personen" geführt.

Als "Gefährder" bezeichnen die Sicherheitsbehörden Menschen, denen sie schwerste politisch motivierte Gewalttaten bis hin zum Terroranschlag zutrauen. Als "relevant" gilt, wer innerhalb der Szene etwa Führungsperson ist oder logistische Hilfe leistet. Im Juni zählte die Bundesregierung noch 61 zurückgekehrte islamistische Gefährder - bezog sich damit aber nur auf IS-Kämpfer. In Syrien ist auch die Al-Kaida-nahe militant-islamistische Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) aktiv, die früher unter dem Namen Al-Nusra-Front bekannt war. Im benachbarten Irak zählt die pro-iranische Kataib Hisbollah zu den stärksten und einflussreichsten Milizen des Landes.

+++ 4.19 Uhr: Bundesamt warnt vor "Wegducken" bei Suche nach Atomendlager +++

Der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, hat die Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager einen langen und steinigen Weg genannt. Aber er ist leider ohne ernsthafte Alternativen", sagte König der Deutschen Presse-Agentur. Er verglich die Suche mit einer Gipfelbesteigung. Zur Frage, was dabei die schwierigsten Herausforderungen seien, sagte König: "Dass die Seilschaft auch bei schwierigen Wetterverhältnissen zusammen bleibt und ganz wesentlich, dass die Kondition ausreicht."

Auf die Frage, welche früheren Fehler vermieden werden sollten, sagte König: "Zu hoffen, dass Weggucken und Wegducken das Problem schon irgendwie aus der Welt schafft." Dauerhafte Sicherheit vor den gefährlichen Abfällen werde nur erreichbar sein, wenn sich jetzt darum gekümmert werde.



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