News von heute: Drei Raumfahrer trotz Corona-Pandemie zur ISS gestartet

Boeing hat im September kein einziges Flugzeug verkauft +++ Unionsfraktion will Nachbesserungen an Gesetz gegen Geldwäsche +++ Virginias Gouverneur mögliches Ziel von Extremisten +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Drei Raumfahrer trotz Corona-Pandemie zur ISS gestartet +++

Unter schärfsten Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie sind drei Raumfahrer in einem Rekordflug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Sojus-Rakete mit Kathleen Rubins, Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow hob plangemäß um 7.45 Uhr MESZ bei Bilderbuchwetter vom Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien ab. Die Sojus-Raumkapsel Crew soll bereits nach gut drei Stunden um 10.52 Uhr MESZ am Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilomtern über der Erde andocken. Das gilt als Rekordzeit für einen bemannten Raumflug.

Bisher gab es solche kurzen Flüge nur für Raumfrachter. Die drei Raumfahrer werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 im All bleiben. Die ohnehin hohen Sicherheitsvorschriften für Raumfahrer wurden wegen der Pandemie noch einmal verschärft. Die Crew habe mehr als einen Monat in Quarantäne verbracht und sei mehrfach auf das Virus getestet worden, sagte die Amerikanerin Rubins vor dem Abflug. Wahrscheinlich ist die Internationale Raumstation jetzt der sicherste Ort", sagte ihr russischer Kollege Ryschikow mit Blick auf die Virus-Gefahr auf der Erde.

Auf der ISS arbeiten zurzeit drei Raumfahrer: die beiden Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der US-Amerikaner Christopher Cassidy. Sie waren im Frühjahr ebenfalls unter strengen Corona-Auflagen gestartet. Sie sollen noch im Oktober zur Erde zurückkehren.

+++ Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie finden Sie in unserem Corona-Ticker +++

Die Meldungen des Tages:

+++ 8.34 Uhr: Drei Raumfahrer trotz Corona-Pandemie zur ISS gestartet +++

Unter schärfsten Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie sind drei Raumfahrer in einem Rekordflug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Sojus-Rakete mit Kathleen Rubins, Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow hob plangemäß um 7.45 Uhr MESZ bei Bilderbuchwetter vom Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien ab. Die Sojus-Raumkapsel Crew soll bereits nach gut drei Stunden um 10.52 Uhr MESZ am Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilomtern über der Erde andocken. Das gilt als Rekordzeit für einen bemannten Raumflug.

Bisher gab es solche kurzen Flüge nur für Raumfrachter. Die drei Raumfahrer werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 im All bleiben. Die ohnehin hohen Sicherheitsvorschriften für Raumfahrer wurden wegen der Pandemie noch einmal verschärft. Die Crew habe mehr als einen Monat in Quarantäne verbracht und sei mehrfach auf das Virus getestet worden, sagte die Amerikanerin Rubins vor dem Abflug. Wahrscheinlich ist die Internationale Raumstation jetzt der sicherste Ort", sagte ihr russischer Kollege Ryschikow mit Blick auf die Virus-Gefahr auf der Erde.

Auf der ISS arbeiten zurzeit drei Raumfahrer: die beiden Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der US-Amerikaner Christopher Cassidy. Sie waren im Frühjahr ebenfalls unter strengen Corona-Auflagen gestartet. Sie sollen noch im Oktober zur Erde zurückkehren.

+++ 8.23 Uhr: Boeing hat im September kein einziges Flugzeug verkauft +++

Das Debakel um den Unglücksjet 737 Max und die Corona-Krise bringen den US-Luftfahrtriesen Boeing weiter unter Druck. So verkaufte der Konzern laut eigener Mitteilung im Monat September keine einzige Maschine. Im dritten Quartal lieferte der Airbus-Rivale demnach insgesamt nur 28 Flugzeuge aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 63 gewesen. Airbus lieferte mit 57 Jets alleine im September mehr als doppelt so viele Jets aus wie Boeing im Quartal.

737MaxAbschlussbericht_17.45UhrInsgesamt gingen Boeing von Jahresbeginn bis Ende September unterm Strich bereits 381 Aufträge verloren. Der Konzern leidet besonders unter Stornierungen der 737 Max. Die Modellreihe war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden, weil es Probleme mit einer Steuerungssoftware gab. Inzwischen rückt eine Wiederzulassung des Unglücksfliegers aber immer näher.

+++ 8.06 Uhr: Ölpreise schwächeln – US-Öl knapp über 40 Dollar +++

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel leicht nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 42,32 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate WTI) sank um 15 Cent auf 40,05 Dollar. Der Preis für amerikanisches Öl pendelt seit Monatsbeginn um die 40-Dollar-Marke.

Laut Marktbeobachtern belastete die schwindende Hoffnung auf ein US-Konjunkturpaket noch vor den Wahlen. Dies wog den Optimismus auf, für den die zuletzt gestiegenen chinesischen Rohöl-Importe gesorgt hatten.

+++ 6.03 Uhr: Verkehrsverband: Länder hängen bei Hilfen für Nahverkehr hinterher  +++

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat von den Ländern die Einhaltung ihrer finanziellen Zusagen für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Krise gefordert. Der Verband stelle fest, "dass einzelne Bundesländer derzeit noch nicht bereit sind, wie verabredet eigene Landesmittel bereitzustellen, um die entstandenen Verluste vollumfänglich auszugleichen", teilte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff, mit. "Der Branchenverband VDV appelliert daher an alle Bundesländer, die noch keine entsprechenden Beschlüsse gefasst haben, dies jetzt schnell nachzuholen."

PAID STERN 2020_43 Es liegt in unseren händen - 6.10 UhrDie Verkehrsunternehmen hatten Busse und Bahnen in der Corona-Krise weitgehend weiter fahren lassen, obwohl kaum noch jemand mitfuhr. Schon länger sind die Unternehmen wieder mit 100 Prozent ihrer Kapazitäten im Einsatz, obwohl die Auslastung dem VDV zufolge aktuell nur bei 70 bis 75 Prozent des Vorkrisen-Niveaus liegt. Insgesamt ging die Branche zunächst von Umsatzeinbußen von bis zu fünf Milliarden Euro aus.

+++ 5.22 Uhr: Ermittler: Virginias Gouverneur mögliches Ziel von Extremisten +++

Nach der Durchkreuzung von Plänen für ein regierungsfeindliches Komplott im US-Bundesstaat Michigan sind weitere Details bekanntgeworden. Mutmaßliche Extremisten, die vergangene Woche unter anderem wegen der geplanten Entführung der Gouverneurin Gretchen Whitmer festgenommen worden waren, sollen nach Angaben eines FBI-Ermittlers auch den Gouverneur von Virginia, Ralph Northam, als mögliches Ziel ausgemacht haben. Das berichteten am Dienstag mehrere US-Medien nach einer Gerichtsanhörung. Demnach sollen Northam und andere Regierungsbeamte wegen der Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ins Visier der Verdächtigen geraten sein.

Northam sagte am Dienstag, dass keine unmittelbare Gefahr für ihn oder seine Familie bestehe. Während der Ermittlungen habe das FBI lediglich Mitglieder des Sicherheitsteams des Gouverneurs alarmiert, erklärte Northams Sprecherin Alena Yarmosky.

+++ 5.04 Uhr: Unionsfraktion will Nachbesserungen an Gesetz gegen Geldwäsche +++

Die Unionsfraktion im Bundestag fordert Nachbesserungen an einem Gesetz zum Kampf gegen Geldwäsche, das das Kabinett an diesem Mittwoch beschließen will. "Kriminelle müssen wir dort treffen, wo es ihnen weh tut: beim Geld", sagte der Rechtspolitiker Jan-Marco Luczak der Deutschen Presse-Agentur. Dafür müsse das geplante Gesetz aber noch weiter verschärft werden - etwa was Vermögen unbekannter Herkunft betrifft, von dem man nicht sicher nachweisen kann, aus welchen Straftaten es stammt.

PAID STERN 2020_11 Hengstparade 16.30Positiv dagegen sei, dass nun doch auch leichtfertige Taten weiter strafbar bleiben sollten, erklärte Luczak. Vorsätzliche Geldwäsche lasse sich in der Praxis oft schwer nachweisen. Die ursprünglich vom Justizministerium geplante Streichung leichtfertiger Taten hätte insbesondere organisierter Clankriminalität in die Hände gespielt. Der Unionspolitiker forderte: "Die Geldwäschevorschriften müssen ein scharfes Schwert bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität und des Terrorismus werden."



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