News von heute: Nawalny nennt Altkanzler Schröder einen "Laufburschen Putins"
+++ Französische Bettler gewinnen mit geschenktem Rubbellos im Lotto +++ Meteorologen warnen vor extremer Gefährdung durch Hurrikan "Delta" in Mexiko +++ Die News von heute im stern-Ticker.
Aktuelle Top-Meldung:
Nawalny nennt Altkanzler Schröder einen "Laufburschen Putins"
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als einen "Laufburschen" des russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnet. Nawalny sagte der "Bild"-Zeitung , es sei "sehr enttäuschend", dass der frühere Bundeskanzler erklärt habe, es gebe noch keine gesicherten Fakten zu dem Giftanschlag auf ihn. "Er ist immerhin der ehemalige Kanzler des mächtigsten Landes in Europa", sagte Nawalny. "Jetzt ist Schröder ein Laufbursche Putins, der Mörder beschützt". Schröder leitet den Verwaltungsrat der Nord Stream 2 AG, der Projektgesellschaft für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, bei der der russische Energiekonzern Gazprom formal einziger Anteilseigner ist. Zudem ist er Aufsichtsratschef des größten russischen Ölkonzerns Rosneft. Kritiker werfen ihm vor, in seiner Position Lobby-Arbeit für den Kreml zu betreiben. Nawalny sagte der "Bild"-Zeitung, Schröder werde "von Putin bezahlt". "Ich weiß nicht, welche verdeckten Zahlungen er von Putin bekommen hat", fügte Nawalny hinzu, dessen Stiftung immer wieder Fälle von Korruption in Russland aufdeckt. "Es gibt eine offizielle Bezahlung und ich habe keine Zweifel, dass es auch verdeckte Zahlungen gibt. Das ist meine persönliche Meinung als Anwalt, der Rosneft und Gazprom mehrere Jahre lang untersucht hat." Er habe zwar "kein Dokument, auf dem schwarz auf weiß steht: Hier, Herr Schröder, das ist ihre Aktentasche voller Geld", sagte Nawalny. "Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass Schröder verdeckte Zahlungen bekommt."
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Die Meldungen des Tages:
+++ 6.12 Uhr: Braunbär 747 gewinnt "Fat Bear"-Wahl in Alaska +++
Der Gewinner des "Fat Bear"-Wettbewerbs in Alaska steht fest: Ein massiger Braunbär mit der Nummer 747 und dem Spitznamen "Jumbo Jet" wurde zum fettesten Pelztier des Katmai-Nationalparks gekürt. Er setzte sich in dieser Saison gegen Anwärter Nummer 32 mit dem vielsagenden Beinamen "Chunk" (zu deutsch "Klotz") durch. Zwölf Braunbären waren in dem Nationalpark eine Woche lang im Rennen, beim Finale der letzten beiden Kandidaten wurde 747 mit gut 68 Prozent der Stimmen zum klaren Gewinner.
+++ 6.01 Uhr: Französische Bettler gewinnen mit geschenktem Rubbellos im Lotto +++
In Frankreich haben vier Bettler mit einem geschenktem Rubbellos 50.000 Euro im Lotto gewonnen. Wie die französische Lottogesellschaft FDJ am Dienstag mitteilte, hatten die vier Obdachlosen im Alter von etwa 30 Jahren vor einem Lotto-Geschäft in Brest in der Bretagne gebettelt. Ein Kunde schenkte ihnen ein Rubbellos, das er für einen Euro in dem Laden gekauft hatte. "Was für eine Überraschung für die vier jungen Männer, als sie herausfanden, dass sie nicht fünf Euro, sondern 50.000 Euro gewonnen haben", erklärte die Lottogesellschaft. Den Gewinn teilten sie demnach gerecht auf, jeder erhielt also 12.500 Euro. Nach Angaben eines FDJ-Sprecher haben sie noch keine Pläne, was sie mit dem Geld anstellen wollen - außer schnell die Stadt zu verlassen.
+++ 5.12 Uhr: Nawalny nennt Altkanzler Schröder einen "Laufburschen Putins" +++
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als einen "Laufburschen" des russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnet. Nawalny sagte der "Bild"-Zeitung , es sei "sehr enttäuschend", dass der frühere Bundeskanzler erklärt habe, es gebe noch keine gesicherten Fakten zu dem Giftanschlag auf ihn. "Er ist immerhin der ehemalige Kanzler des mächtigsten Landes in Europa", sagte Nawalny. "Jetzt ist Schröder ein Laufbursche Putins, der Mörder beschützt". Schröder leitet den Verwaltungsrat der Nord Stream 2 AG, der Projektgesellschaft für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, bei der der russische Energiekonzern Gazprom formal einziger Anteilseigner ist. Zudem ist er Aufsichtsratschef des größten russischen Ölkonzerns Rosneft. Kritiker werfen ihm vor, in seiner Position Lobby-Arbeit für den Kreml zu betreiben. Nawalny sagte der "Bild"-Zeitung, Schröder werde "von Putin bezahlt". "Ich weiß nicht, welche verdeckten Zahlungen er von Putin bekommen hat", fügte Nawalny hinzu, dessen Stiftung immer wieder Fälle von Korruption in Russland aufdeckt. "Es gibt eine offizielle Bezahlung und ich habe keine Zweifel, dass es auch verdeckte Zahlungen gibt. Das ist meine persönliche Meinung als Anwalt, der Rosneft und Gazprom mehrere Jahre lang untersucht hat." Er habe zwar "kein Dokument, auf dem schwarz auf weiß steht: Hier, Herr Schröder, das ist ihre Aktentasche voller Geld", sagte Nawalny. "Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass Schröder verdeckte Zahlungen bekommt."
+++ 4.59 Uhr: Unbezahlte Rechnungen: Versorger stellen 289.000 Haushalten Strom ab +++
Wegen unbezahlter Rechnungen ist in Deutschland im vergangenen Jahr rund 289.000 Haushalten der Strom abgestellt worden. Das hat die Bundesnetzagentur für ihren neuen Monitoringbericht zum Energiemarkt ermittelt. Im Vergleich zu 2018 ist die Zahl der Stromsperren um etwa 7000 gesunken. Das ist der niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011, wie aus einem Auszug des Berichts hervorgeht. Das Dokument liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Im Jahr 2014 hatten die Versorger noch mehr als 350.000 Haushalten den Anschluss gesperrt. Der Lieferant darf den Strom in der Grundversorgung erst abstellen, wenn der Kunde mit mindestens 100 Euro in Zahlungsverzug ist. Er muss dem Verbraucher dann eine Sperrandrohung schicken und darf den Strom dann frühestens vier Wochen später abdrehen. Eine solche Sperrandrohung haben 2019 rund 4,75 Millionen Haushalte erhalten. Tatsächlich abgestellt wurde der Strom schließlich bei 0,6 Prozent aller Anschlüsse.
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+++ 3.27 Uhr: Meteorologen warnen vor extremer Gefährdung durch Hurrikan "Delta" in Mexiko +++
Der Hurrikan "Delta" droht für die mexikanische Halbinsel Yucatan nach der Aussage von Meteorologen "extrem gefährlich" zu werden. Der Sturm habe die Stärke 4 auf einer Skala von 5 erreicht, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) der USA am Dienstag mit. Delta" wird voraussichtlich am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern südwestlich an den Cayman Islands vorbeiziehen und "ein extrem gefährlicher Hurrikan der Stufe 4 sein, wenn er am Mittwoch auf die Halbinsel Yucatan trifft", warnte das US-Hurrikanzentrum. Innerhalb der kommenden 24 Stunden könnte der Hurrikan noch an Geschwindigkeit zunehmen, fügten die Meteorologen hinzu. Die Nordspitze der mexikanischen Halbinsel Yucatan und die Insel Cozumel wurden bereits in Alarmbereitschaft versetzt. "Zum Schutz der Bevölkerung wurde die Mobilisierung von bis zu 5000 Soldaten mitsamt der notwendigen Ausrüstung angeordnet", sagte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador vor Reportern. Wetterexperten gehen davon aus, dass der Hurrikan sich dann nordwärts über den Golf von Mexiko bewegen wird, bevor er am Donnerstagabend oder Freitagmorgen auf die Südküste der USA trifft, wahrscheinlich auf der Höhe von Louisiana.
+++ 2.17 Uhr: Japaner flieht barfuß vor Polizei +++
Peinliche Polizeipanne in Japan: Bei einer Hausdurchsuchung ist ein mutmaßlicher Drogendealer barfuß den Beamten entkommen. Erst nach rund fünf Stunden auf der Flucht in der Provinz Fukushima konnte der Mann in einem 25 Kilometer entfernten Ort dingfest gemacht werden, wie die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Mittwoch meldete. Der Verdächtige hatte während der Durchsuchung seines Hauses einen Moment der Unachtsamkeit der Beamten genutzt und war barfuß durch ein Fenster im Erdgeschoss ins Freie gelangt. Im Haus einer Bekannten konnte er dann festgenommen werden. Anscheinend war er mit dem Wagen der Frau geflohen, hieß es. Die Polizei entschuldigte sich bei den Bewohnern der Region für die Panne und versprach, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht wieder passiert.
+++ 1.23 Uhr: Verbraucherzentralen fordern Schadstoff-Verbot in Lebensmittelverpackungen +++
Die Verbraucherzentralen fordern ein umfassendes Verbot für Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen sowie in Ess- und Kochgeschirr. "Krebserregende, erbgutverändernde oder fruchtbarkeitsschädigende Stoffe haben in Lebensmittelverpackungen nichts zu suchen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Politik müsse hier "dringend handeln und für solche Stoffgruppen klare Verbote aussprechen". Deutschlands oberster Verbraucherschützer bezeichnete es als ein "Armutszeugnis für die Politik", dass eine solche Forderung überhaupt noch erhoben werden müsse. Neben einem Verbot bedenklicher Stoffe forderte Müller auch die Einführung eines europäischen Zulassungsverfahrens: "Bei der Gesundheit muss das Vorsorgeprinzip gelten. Bevor Lebensmittelverpackungen und Geschirr auf den Markt gelangen, muss ihre Unbedenklichkeit nachgewiesen und von einer unabhängigen EU-Behörde bestätigt werden."
+++ 0.32 Uhr: Facebook und Instagram verschärfen Vorgehen gegen QAnon-Verschwörungstheoriker +++
Die Online-Netzwerke Facebook und Instagram verschärfen ihr Vorgehen gegen die QAnon-Bewegung, die Verschwörungstheorien verbreitet und US-Präsident Donald Trump unterstützt. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, sollen künftig alle Facebook-Seiten und -Gruppen sowie alle Instagram-Konten mit Verbindungen zu QAnon entfernt werden, "selbst wenn sie keinen gewalttätigen Inhalt haben". Im August hatte Facebook bereits rund 800 Gruppen, 100 Seiten und 1500 Anzeigen mit Verbindungen zu QAnon aus seinem Netzwerk entfernt. Für mehr als 10.000 Instagram-Konten, 440 Facebook-Seiten und fast 2000 Facebook-Gruppen wurden zudem Restriktionen verhängt, um die Reichweite von QAnon-Inhalten einzuschränken. Auch mehr als 300 sogenannte Hashtags - also Schlagworte - mit Bezug zu QAnon wurden deshalb in beiden Netzwerken blockiert. Der Kurzbotschaftendienst Twitter hatte bereits zuvor tausende Konten mit Verbindungen zu QAnon gelöscht.
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