News von heute: Polizei schießt bewaffneten Mann am Amsterdamer Flughafen Schiphol an
Software-Entwickler McAfee in Spanien verhaftet - Anklage in USA +++ Urteil gegen Schlüsselfigur in Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach erwartet +++ Diamant für 13 Millionen Euro ersteigert und nach Tochter benannt +++ Demonstranten in Kirgistan stürmen Gebäude - Ex-Präsident befreit +++ Die Nachrichten von heute im stern-Ticker.
Aktuelle Top-Meldung:
Verdächtiger am Amsterdamer Flughafen Schiphol angeschossen
Polizisten haben auf dem Amsterdamer Großflughafen Schiphol einen mit einem Messer bewaffneten Mann angeschossen. Der Verdächtige habe zuvor mehrfach Anweisungen der Sicherheitskräfte ignoriert, das Messer niederzulegen, teilte die niederländische Gendarmerie am Montagabend auf Twitter mit. Zur Art der Verletzung hieß es lediglich, dem Mann sei ins Bein geschossen worden, er werde medizinisch behandelt. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Abflughalle. Die Situation sei unter Kontrolle, hieß es. Später sei ein zweiter Mann festgenommen worden, der mit dem Verdächtigen gesehen worden sei. Die Polizei sprach von einer unklaren Motivlage. Nähere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.
Der internationale Flughafen Amsterdam Schiphol gehört zu den wichtigsten Drehkreuzen in Europa und fertigt pro Jahr mehr als 70 Millionen Passagiere ab.
+++ Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie finden Sie in unserem Corona-Ticker +++
Die Meldungen des Tages:
+++ 7.02 Uhr: Diamant für 13 Millionen Euro ersteigert und nach Tochter benannt +++
Ein seltener Diamant ist in Hongkong für 121 Millionen Hongkong Dollar, umgerechnet 13,3 Millionen Euro, versteigert worden. Der private Sammler aus Japan, der den Zuschlag erhielt, nannte den weißen ovalen Diamanten mit 102,39 Karat nach seiner zweiten Tochter "Maiko Star", wie das Auktionshaus Sotheby's am Dienstag mitteilte. Dahinter steckt eine teure Familientradition: Im vergangenen Jahr hatte derselbe Sammler einen anderen wertvollen Diamanten bei Sotheby's gekauft und ihn "Manami Star" nach seiner ältesten Tochter benannt. Wie das Auktionshaus mitteilte, steigerte der Käufer am Telefon mit. Andere Angebote wurden auch online gemacht. Der 2018 in einer kanadischen Grube entdeckte Diamant war erst der achte seiner Art, der weltweit versteigert wurde. Die vorherigen sieben erzielten auch alle zweistellige US-Dollar-Millionenbeträge - bis zu umgerechnet mehr als 25 Millionen Euro.
+++ 6.14 Uhr: Regierung schafft mehr als 40.000 Computer für Homeoffice an +++
Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise mehr als 40.000 Computer angeschafft, damit Mitarbeiter von Ministerien und nachgeordneten Behörden von zuhause arbeiten können. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der verbraucherpolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Bundestag, Katharina Willkomm, hervor. Demnach wurden zwischen März und September genau 40.728 Desktop-PCs, Laptops und Tablets inklusive Zubehör für insgesamt 93,5 Millionen Euro beschafft. Es sei gut, dass die Regierung die Geräte in "Windeseile" eingekauft habe, damit Beamte in der Krise im Homeoffice arbeiten könnten, sagte Willkomm der Deutschen Presse-Agentur. Sie kritisierte gleichzeitig den langsamen Abfluss der Gelder aus dem Digitalpakt Schule zur Förderung der digitalen Infrastruktur an Schulen. Den gebe es seit einem Jahr. "Weil die Verfahren für die Schulen so kompliziert sind, konnten aber gerade einmal Geräte im Wert von 15,7 Millionen Euro für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt werden." Deutlicher könne man nicht zeigen, dass für die Bundesregierung Digitalisierungschancen für die Bürger keine Priorität hätten.
+++ 5.02 Uhr: Bericht: 14-jähriger Rechtsextremist plante Anschläge auf Synagogen und Moscheen +++
Ein jugendlicher Rechtsextremist aus Westfalen hat offenbar Sprengstoff-Anschläge auf Synagogen und Moscheen geplant und zu diesem Zweck versucht, eine Bombe zu bauen. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe) berichtet, soll der 14-jährige Schüler mit einem Böller bereits eine Probesprengung vorgenommen haben. Mitschüler hätten die Strafverfolger auf den Jugendlichen aufmerksam gemacht, schreibt der "Kölner Stadt-Anzeiger". Dem jungen Rechtsextremisten drohe nun eine Anklage wegen versuchter Anstiftung zum Mord und einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Dem Bericht zufolge soll der 14-Jährige einen Mitschüler aufgefordert haben, mit einer Schusswaffe oder einem Messer in einer Synagoge oder Moschee ein Blutbad anzurichten. Genaue Zielorte oder einen Zeitpunkt für einen Anschlag hatte der Tatverdächtige demnach noch nicht ausgewählt.
+++ 4.17 Uhr: Medienbericht: Brüssel sieht wachsende Entfremdung zwischen EU und Türkei +++
Brüssel befürchtet eine wachsende Entfremdung zwischen der Türkei und der Europäischen Union. Das geht laut der Zeitung "Welt" aus dem jährlichen Fortschrittsbericht der EU-Kommission zu den Beitrittsgesprächen mit Ankara hervor, der an diesem Dienstagnachmittag im EU-Parlament vorgestellt werden soll. Die Türkei bewege sich immer weiter weg von der Europäischen Union und verzeichne "ernsthafte Rückschritte" mit Blick auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und der Unabhängigkeit der Justiz, heißt es demnach in dem Bericht. Laut "Welt" beklagt die EU-Kommission in dem Bericht, dass es im vergangenen Jahr "keine Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung" in der Türkei gegeben habe. Auch gebe es in dem Land nach wie vor keine effektive Gewaltenteilung und es bestünden weiterhin "ernsthafte Bedenken über die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft"
+++ 3.23 Uhr: Mann soll psychisch labile Frau in Tod getrieben haben - Prozessbeginn in Hessen +++
Vor dem Landgericht im hessischen Limburg beginnt am Dienstag um 9 Uhr der Prozess gegen einen Mann, der eine psychisch labile Frau in den Tod getrieben haben soll. In zwei weiteren Fällen wirft ihm die Staatsanwaltschaft versuchten Mord vor. Brunhold S. soll laut Anklage in Selbsthilfegruppen im Internet Kontakt mit seinen späteren Opfern aufgenommen haben. Er soll sich gezielt psychisch instabile und selbstmordgefährdete Frauen gesucht haben, um sie zum Suizid zu veranlassen oder zu einer Tötung durch ihn zu überreden. S. soll dies zur Befriedigung seiner sexuellen Triebe getan haben. Konkret geht es um einen versuchten Mord im Raum Limburg 2012, einen versuchten Mord im Raum Nürnberg-Fürth 2015 und einen vollendeten Mord in Bremen 2016. Bereits 2017 wurde S. wegen wegen eines ähnlichen Vorwurfs zu sieben Jahren Haft verurteilt.
+++ 2.54 Uhr: Urteil gegen Schlüsselfigur in Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach erwartet +++
Im Prozess gegen den zentralen Beschuldigten im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach wird am Dienstag um 14 Uhr vor dem Landgericht Köln das Urteil erwartet. Der Angeklagte Jörg L. muss sich in dutzenden Fällen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs, Vergewaltigung und Verbreitung von Kinderpornografie verantworten. Die mutmaßlichen Taten von L. führten die Ermittler zu einem weit verzweigten Netzwerk von Pädokriminellen, die Kinder missbrauchten beziehungsweise untereinander kinderpornografisches Material tauschten. Die Anklage forderte eine Haftstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten für L. und beantragte Sicherungsverwahrung. Der Angeklagte aus Bergisch Gladbach sitzt seit Oktober 2019 in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Ermittler sind inzwischen bundesweit mehr als 200 Tatverdächtige im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach namentlich identifiziert. Mehrere Prozesse laufen oder sind bereits beendet.
+++ 1.36 Uhr: Nach Bond-Film auch Kinostart von "Dune" auf 2021 verschoben +++
Eine weitere Enttäuschung für Kinogänger: Nach dem jüngsten Aufschub des neuen James-Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" trifft es nun auch die Großproduktion "Dune". Statt Mitte Dezember soll die Neuverfilmung der Science-Fiction-Saga erst im kommenden Herbst in die Kinos kommen. Auf dem Twitter-Account des Films wurde am Montag der 1. Oktober 2021 als neuer Termin genannt. Nach der "Dune"-Verfilmung ("Der Wüstenplanet") von David Lynch im Jahr 1984 hat der Kanadier Denis Villeneuve ("Blade Runner 2049") das Sci-Fi-Epos mit Timothée Chalamet, Oscar Isaac und Josh Brolin für Warner Bros. neu aufgelegt. Das Hollywood-Studio Warner soll aber weiter an dem geplanten Kinostart der Comic-Verfilmung "Wonder Woman 1984" kurz vor Weihnachten festhalten. Die Bond-Produzenten hatten den jüngsten Aufschub des Agenten-Thrillers mit Daniel Craig als 007 am Freitag bekanntgegeben. "Keine Zeit zu sterben" soll nun statt in diesem November erst im April auf die Leinwand kommen.
+++ 1.12 Uhr: Demonstranten in Kirgistan stürmen Gebäude - Ex-Präsident befreit +++
Demonstranten haben im zentralasiatischen Kirgistan nach der Parlamentswahl wichtige Verwaltungsgebäude in der Hauptstadt Bischkek gestürmt. Einige von ihnen sollen Berichten zufolge in das Weiße Haus vorgedrungen sein, in dem sich das Büro von Staatschef Sooronbaj Dscheenbekow und das Parlament befinden. Das meldete die Nachrichtenagentur Akipress am frühen Dienstagmorgen. Zudem sollen Anhänger des inhaftierten Ex-Präsidenten Almasbek Atambajew den 64-Jährigen aus einem Gefängnis des Komitees für Nationale Sicherheit befreit haben. Die Ausschreitungen in der Ex-Sowjetrepublik hatten am Montag begonnen, als Tausende gegen Manipulationen bei der Parlamentswahl vom Wochenende protestierten. Demonstranten kletterten über Zäune zum Parlamentsgebäude und steckten Autos in Brand; Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer, Tränengas und Blendgranaten gegen die Menschenmenge ein. Danach war von mehr als hundert Verletzten die Rede.
+++ 0.37 Uhr: Software-Entwickler McAfee in Spanien verhaftet - Anklage in USA +++
Dem Software-Entwickler John McAfee droht wegen Vorwürfen der Steuerhinterziehung und unlauterer Werbung für Kryptowährungen eine jahrelange Haftstrafe in den USA. Sowohl die Börsenaufsicht SEC als auch das Justizministerium teilten am Montag (Ortszeit) in Washington mit, Anklage erhoben zu haben. Der 75-Jährige sei in Spanien verhaftet worden und solle in die USA ausgeliefert werden. Das Justizministerium will McAfee wegen Steuerhinterziehung und vorsätzlicher Unterlassung von Steuererklärungen strafrechtlich belangen. Die SEC wirft dem Pionier der Antiviren-Software unter anderem vor, bestimmte digitale Währungen empfohlen zu haben, ohne offenzulegen, dass er dafür Millionen von den Initiatoren erhielt. In diesem Zusammenhang sei auch McAfees Leibwächter angeklagt worden. Eine Stellungnahme McAfees lag zunächst nicht vor. Die Anklage wegen Steuervergehen datiert bereits aus dem Juni, wurde jedoch erst jetzt veröffentlicht. McAfee hatte in den 80er Jahren das nach ihm benannte, auf Antiviren-Software spezialisierte Unternehmen McAfee gegründet, aus dem er sich in den 90er Jahren zurückzog
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