Alle News zum Terroranschlag: Anschlag in Wien: Drei Passanten getötet, Attentäter soll islamistisches Motiv gehabt haben
Terrorattentat in Wien – mindestens zwei Tote, zahlreiche Verletzte +++ ein mutmaßlicher Attentäter erschossen +++ Kanzler Kurz spricht von "widerwärtigem Anschlag" +++ Die wichtigsten News im Überblick im stern-Ticker.
Die Ereignisse im Kurz-Überblick:
- In der Wiener Innenstadt sind am Montagabend Schüsse gefallen. Mindestens drei Passanten werden getötet, mindestens 15 weitere teils schwer verletzt.
- Der Anschlag geht nach den Worten von Österreichs Innenminister Karl Nehammer auf das Konto mindestens eines islamistischen Terroristen.
- Der schwer bewaffnete Angreifer wurde von der Polizei erschossen. "Wir können derzeit nicht ausschließen, dass es noch andere Täter gibt", sagt Innenminister Nehammer.
- Aktuell seien 1000 Beamte in Wien im Einsatz.
- Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat den Angriff als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt.
Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im stern-Ticker:
+++ 6.34 Uhr: Drei Passanten laut Polizei bei Terrorattacke in Wien getötet +++
Bei der Terrorattacke in Wien sind nach Angaben der österreichischen Polizei drei Passanten getötet worden. Es seien zwei Männer und eine Frau. Dazu komme der von der Polizei erschossene Täter, hieß es.
+++ 6.11 Uhr: Österreichs Innenminister – Terrorattacke hat islamistisches Motiv +++
Die Terrorattacke von Wien geht nach den Worten von Österreichs Innenminister Karl Nehammer auf das Konto mindestens eines islamistischen Terroristen. Der Attentäter sei ein Sympathisant der Terrormiliz IS gewesen, sagte Nehammer. Der Mann sei mit einem Sturmgewehr bewaffnet gewesen und habe außerdem als Attrappe einen Sprengstoffgürtel getragen. Er habe offenbar Panik verbreiten wollen. Die Wohnung des Verdächtigen sei auf der Suche nach belastendem Material durchsucht worden, hieß es. 1000 Beamte seien in Wien im Einsatz. "Wir können derzeit nicht ausschließen, dass es noch andere Täter gibt", sagte Nehammer. Die entsprechenden Ermittlungen liefen auf Hochtouren.
+++ 2.35 Uhr: Zweites Todesopfer nach Anschlag in Wien +++
Nach dem Anschlag am Montagabend in Wien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei gestiegen. Wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mitteilte, verstarb eine bei dem Anschlag verletzte Frau im Krankenhaus. Bereits zuvor war ein Mensch durch den Anschlag getötet worden, zudem wurde nach Angaben der Polizei einer der mutmaßlichen Täter erschossen.
+++ 1.23 Uhr: Österreichs Innenminister – Mindestens ein Täter noch auf der Flucht +++
Nach der mutmaßlichen Terrorattacke in Wien ist nach den Worten von Innenminister Karl Nehammer mindestens ein Tatverdächtiger noch auf der Flucht. Er appellierte aufgrund der Gefahrenlage an die Bürger in Wien, auch am Dienstag wenn irgend möglich zunächst zu Hause zu bleiben.
+++ 0.35 Uhr: Polizei gibt keine Entwarnung +++
Auch nach Mitternacht gab es noch keine Entwarnung. Es sollen noch mehrere Täter auf der Flucht sein. Aus ermittlungstaktischen Gründen machte die Polizei in Wien keine näheren Angaben zur konkreten Lage. Das gesamte Zentrum der österreichischen Hauptstadt war weiträumig abgesperrt. An die zwei Millionen Einwohner appellierten die Behörden, zu Hause zu bleiben. Neben der Polizei waren auch Soldaten im Einsatz.
+++ 0.27 Uhr: Motiv des Anschlags unklar +++
Laut Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gibt es nach dem Anschlag mit zwei Toten noch keine Warnung. "Es ist definitiv ein Terroranschlag", sagte Kurz in der Nacht zum Dienstag dem Sender ORF. Er forderte die Bevölkerung auf, weiter an einem sicheren Ort zu bleiben und auf die Nachrichten zu achten. "Ob es möglich ist, morgen in der Früh ganz normal das öffentliche Leben aufzunehmen, das wird stark von der heutigen Nacht abhängen und ob es gelingt, die Verdächtigen zu fassen beziehungsweise auszuschalten", sagte Kurz.
Das Motiv des Anschlags ist nach den Worten von Kurz weiter offen. Ein antisemitischer Hintergrund könne angesichts des Tatorts nicht ausgeschlossen werden, sagte Kurz mit Blick auf den Ort der ersten Schüsse nahe einer Synagoge. "Wir können zu dem Hintergrund noch nicht wirklich etwas sagen." Kurz nannte die Sicherheitslage in der Stadt weiterhin sehr angespannt, Einsatzkräfte suchten auf Hochtouren nach mehreren Tätern. Ein Täter sei ausgeschaltet worden. Kurz sprach von 15 Verletzten. Ein angeschossener Polizist sei mittlerweile außer Lebensgefahr.
Die Meldungen von Montag, 2. November
+++ 23.56 Uhr: Außenministerium warnt in Reisehinweisen vor unklarer Lage in Wien +++
Das Außenministerium warnt in seinen Reisehinweisen für Österreich vor der unklaren Lage nach dem mutmaßlichen Terrorangriff in Wien. "Im Bereich der Wiener Innenstadt kam es am Abend des 2. November zu mehreren Schusswechseln, die Lage ist noch unklar, es gibt Absperrungen", hieß es am Montagabend in den Hinweisen. Es wurde empfohlen, die Nachrichten zu verfolgen und auf Informationen des Innenministeriums zu achten.
+++ 23.47 Uhr: Innenminister - "Sind nach wir vor im Kampf" +++
Die Polizei sucht weiterhin nach Tatverdächtigen. "Wir sind nach wie vor im Kampf gegen die mutmaßlichen Terroristen", sagte Innenminister Karl Nehammer am späten Montagabend im ORF. Er gehe von mehreren schwer bewaffneten Tätern aus. Der Minister appellierte erneut an die Bürger, öffentliche Plätze zu meiden. Nach einer vorläufigen Bilanz wurden bei den Schusswechseln in der Wiener Innenstadt ein Angreifer und ein Passant getötet. Außerdem wurden nach Angaben der Rettungsdienste 15 Menschen teils schwer verletzt. Die Polizei sprach von sechs Tatorten.
+++ 23.30 Uhr: Österreichs Kanzler verurteilt "widerwärtigen Terroranschlag" in Wien +++
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat den mutmaßlichen Anschlag in Wien als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt. "Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen", schrieb der österreichische Regierungschef im Kurznachrichtendienst Twitter. Das österreichische Bundesheer werde ab sofort den bisher durch die Polizei vorgenommenen Objektschutz in Wien übernehmen, damit sich die Polizei auf die Terrorismusbekämpfung konzentrieren könne.
+++ 23.17 Uhr: Macron sagt Österreich Unterstützung nach mutmaßlichem Anschlag zu +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Österreich sein Mitgefühl nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in der Innenstadt von Wien ausgesprochen. Macron habe Österreichs Kanzler Sebastian Kurz volle Solidarität und Unterstützung Frankreichs zugesagt und Hilfe angeboten, falls diese notwendig sei, hieß es aus Kreisen des Präsidentenpalasts in Paris. ie Franzosen teilten den Schock und die Trauer der Österreicher, schrieb Macron außerdem auf Deutsch und Französisch auf Twitter. "Nach Frankreich ist es ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa", so Macron weiter. "Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nichts nachgeben."
+++ 23.15 Uhr: 15 Verletzte in Krankenhäusern nach Anschlag in Wien +++
Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in Wien sind bis zum späten Montagabend 15 Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das sagte der Sprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Christoph Mierau, der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Mindestens sieben der Opfer hätten schwere Verletzungen davongetragen. Die Wiener Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass bei dem Anschlag am Montagabend in der Wiener Innenstadt ein Passant gestorben sei und mehrere Menschen schwer verletzt worden seien, darunter ein Polizist.
+++ 23.12 Uhr: EU verurteilt "feigen" Anschlag in Wien +++
Die EU hat den mutmaßlichen Anschlag in Wien als "feigen" Angriff verurteilt. EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte am Montagabend im Onlinedienst Twitter, die Tat habe sich gegen "das Leben und unsere menschlichen Werte" gerichtet. Die EU stehe an der Seite Österreichs. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Bluttat und hob auf Twitter hervor, dass "ein befreundetes Land", dass "Europa", angegriffen worden sei. "Wir werden nicht zurückweichen", unterstrich er zugleich.
+++ 22.51 Uhr: Zwei Tote bei mutmaßlichem Anschlag in Wiener Innenstadt +++
Beim mutmaßlichen Anschlag sind mindestens zwei Menschen getötet worden, unter ihnen einer der Tatverdächtigen. Bei dem Angriff seien Schüsse an sechs verschiedenen Orten abgegeben worden, teilte die Polizei in der österreichischen Hauptstadt mit. Mehrere Menschen seien verletzt worden.
+++ 22.35 Uhr: Deutsche Politiker bestürzt nach mutmaßlichem Anschlag in Wien +++
Deutsche Politiker haben bestürzt auf den mutmaßlichen Terroranschlag in der Innenstadt von Wien reagiert. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sprach am Montagabend auf Twitter von "erschütternden Nachrichten". "Was auch immer das Motiv und wer auch immer die Täter sein könnten. Solche Taten verdienen Ächtung, null Toleranz und die ganze Härte des Gesetzes." FDP-Chef Christian Lindner twitterte: "Unsere Gedanken sind in #Wien".
+++ 22.30 Uhr: Nahverkehr hält nicht in Wiener Innenstadt +++
In der Wiener Innenstadt werden nach Angaben der Polizei derzeit keine Haltestellen mehr vom öffentlichen Nahverkehr angefahren. "Bleiben Sie in Sicherheit, verlassen Sie öffentliche Orte umgehend", twitterte die Polizei der österreichischen Hauptstadt.
+++ 22.00 Uhr: Innenminister spricht von "augenscheinlichem Terroranschlag" +++
Bei den Schüssen in Wien handelt es sich nach den Worten von Innenminister Karl Nehammer augenscheinlich um einen Terroranschlag. "Der Angriff läuft noch", sagte der Minister am Montagabend im ORF. Nehammer sagte, es gebe mehrere Verletzte und wohl auch Tote. Genaueres sei in diesem Moment noch schwierig zu sagen.
+++ 21.38 Uhr: Ein mutmaßlicher Täter festgenommen +++
Nach den Schüssen in der Innenstadt von Wien ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Dies berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montagabend unter Berufung auf das Innenministerium. Einer Ministeriumssprecherin zufolge wurde bei dem Schusswechsel in der Nähe des Schwedenplatzes ein Polizeibeamter angeschossen und schwer verletzt.
+++ 21.34 Uhr: Polizei Wien nach Schüssen - Öffentliche Plätze meiden +++
Nach den Schüssen in der Wiener Innenstadt hat die Polizei die Menschen dazu aufgerufen, öffentliche Plätze zu meiden. "Wir sind mit allen möglichen Kräften im Einsatz. Bitte meiden Sie alle öffentlichen Plätze im Stadtgebiet", schrieb die Polizei am Montagabend bei Twitter. Zudem wurde darum gebeten, keine Videos oder Fotos hochzuladen. "KEINE Videos und Fotos in sozialen Medien posten, dies gefährdet sowohl Einsatzkräfte als auch Zivilbevölkerung!"
+++ 21.23 Uhr: Lage in Wien weiter unklar - Schüsse auf Straße - Blutlache vor Lokal +++
Nach den Schüssen in der Wiener Innenstadt ist die Lage weiter unklar. Auf Videos, die der Privatsender "Oe24" am Montagabend ausstrahlte, war ein maskierter Schütze zu sehen, der auf offener Straße zumindest zwei Schüsse abfeuerte. Ein anderes Video zeigte eine große Blutlache vor einem Restaurant. Der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, schrieb auf Twitter, es könne derzeit nicht gesagt werden, ober der Stadttempel eines der Ziele war. "Fest steht allerdings, dass sowohl die Synagoge in der Seitenstettengasse als auch das Bürogebäude an der selben Adresse zum Zeitpunkt der ersten Schüsse nicht mehr in Betrieb und geschlossen waren."
+++ 20.57 Uhr. Schüsse in Wiener Innenstadt - mehrere Verletzte +++
In der Wiener Innenstadt sind am Montagabend Schüsse gefallen. Es habe mehrere Verletzte gegeben, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Möglicherweise handle es sich um einen Angriff auf eine Synagoge. Die Polizei Wien berichtete bei Twitter über einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. Die genauen Umstände waren zunächst nicht bekannt.
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