Nachrichten aus Deutschland: Dreijähriges Mädchen wird in Fulda vermisst - Polizei stellt Suche vorerst ein
Wiesbaden: Sechs Autos krachen auf der Autobahn ineinander - Verursacher flieht +++ Burladingen: Leichtes Erdbeben erschüttert Teile der Schwäbischen Alb +++ Hessen und Rheinland-Pfalz: Wintereinbruch führt zu Glatteisunfällen +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.
Fulda: Dreijährige wird vermisst - Suche vorerst eingestellt
Es ist der Alptraum aller Eltern: Ein dreijähriges Mädchen hat in einem unbeobachteten Moment sein Elternhaus in Fulda gegen 19.30 Uhr verlassen und ist seitdem nicht mehr aufzufinden. Die Suche nach dem Kind, das seit dem Montagabend als vermisst gilt, wurde in der Nacht vorerst eingestellt, wie die Polizei mitteilte. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Wärmebildkameras, einer Hundestaffel und auch eine Suche per Schlauchboot in nahe liegenden Gewässern brachten keinen Erfolg. Man müsse am Morgen sehen, wie weiter vorgegangen werden soll, hieß es. Ein Polizeisprecher berichtete von leichtem Schneefall und winterlichen Temperaturen in der Nacht.
Quelle: DPA
PAID Putzlappen oder Küchenrolle? 15.20
Wiesbaden: Sechs Autos krachen auf der Autobahn ineinander - Verursacher flieht
Flammen, Verletzte und obendrein eine Fahrerflucht: Ein misslungenes Bremsmanöver hat auf der Autobahn 66 nahe Wiesbaden zu einem Crash mit sechs Autos geführt. Auslöser des Unfalls war ein Auto, das am Montagabend auf der Mittelspur scheinbar grundlos abbremste, wie die Polizei mitteilte. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten ineinander, teilweise verkeilten sich die Autos. Das Auto einer 19-Jährigen, die zuletzt aufgefahren war, fing Feuer und brannte komplett aus. Sie wurde ebenso wie der 55-Jährige, auf dessen Auto sie aufgefahren war, leicht verletzt. Der Verursacher der Karambolage kümmerte sich nicht weiter um das Geschehen und setzte die Fahrt trotz Unfallschadens am Heck fort.
Quelle: DPA
Burladingen: Leichtes Erdbeben erschüttert Teile der Schwäbischen Alb
Auf der Schwäbischen Alb hat es am frühen Dienstagmorgen ein leichtes, aber spürbares Erdbeben gegeben. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 3,7 lag westlich von Burladingen (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest mitteilte. Die Erdstöße um 0.25 Uhr seien vermutlich in einem Umkreis von 30 Kilometern zu spüren gewesen. Das Lagezentrum des Innenministeriums in Baden-Württemberg berichtete von mehreren besorgten Anrufen aus der Region. Auch ein Riss in einer Straße sei gemeldet worden. Größere Schäden oder gar Verletzte habe es aber nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben. In der Gegend kommt es immer wieder zu leichteren Erdstößen.
Quelle: DPA
Hessen und Rheinland-Pfalz: Wintereinbruch führt zu Glatteisunfällen
Pünktlich zum Dezemberstart hat der Winter in Teilen Deutschlands Einzug gehalten. In Hessen und Rheinland-Pfalz meldeten die Innenministerien in der Nacht zum Dienstag teils starke Schneefälle. Insbesondere in Hessen kam es dabei zu mehreren Dutzend Unfällen mit mehreren Schwerverletzten auf den Straßen. Auch in Baden-Württemberg machte das Wetter dem Verkehr zu schaffen. Rund um Pforzheim etwa zählte die Polizei bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte. Im südlichen Niedersachsen verunglückten mehrere Fahrzeuge wegen Glatteis auf der Autobahn 7. Auch in höheren Lagen in Thüringen fielen in der Nacht die ersten Flocken - so wurde etwa der Wintersportort Oberhof im Thüringer Wald in glitzerndes weiß gehüllt.
Quelle: DPA
Nachrichten von Montag, den 30. November
Bielefeld: Reifen kracht durch Autoscheibe und verfehlt Fahrerin knapp
Schrecksekunde für eine Autofahrerin auf der A2 bei Bielefeld: Ein Reifen ist durch die Windschutzscheibe ihres Wagens gekracht und neben ihr auf dem Beifahrersitz liegengeblieben. Die 32-Jährige aus Lemgo sei unverletzt geblieben, teilte die Polizei am Montag mit. Sie habe ihr Auto nach dem Vorfall am Samstagabend auf den Seitenstreifen gelenkt und die Beamten verständigt. Wer den Reifen verlor, war zunächst unklar, der Unbekannte fuhr demnach weiter. Es handele sich um den Reifen eines Autos oder Anhängers, sagte eine Polizeisprecherin. Die Beamten schätzten den Schaden auf etwa 8000 Euro. Sie suchten Zeugen.
© Polizeipräsidium Bielefeld
Quelle: DPA
Herford: Mit dem Rad auf der Autobahn – Polizei stoppt 31-Jährigen
Die Polizei hat auf der Autobahn einen 31 Jahre alten Radfahrer gestoppt. Der Mann war auf dem Seitenstreifen bei Herford in Nordrhein-Westfalen unterwegs, wie die Bielefelder Polizei am Montag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag. Bei der Feststellung der Personalien des Radfahrers wurde der Mann immer aggressiver und randalierte. Eine Polizistin wurde laut Mitteilung leicht verletzt. Zum Motiv der gefährlichen Fahrt auf der Autobahn machte die Polizei keine Angaben.
Quelle: DPA
Rettenberg: Polizei ermittelt nach Verschwinden von Holzpenis
Nach dem mysteriösen Verschwinden eines etwa zwei Meter hohen Holzpenis im Allgäu ermittelt die Polizei. Am Wochenende war die Skulptur, die seit Jahren auf dem 1738 Meter hohen Grünten bei Rettenberg (Landkreis Oberallgäu) stand, spurlos verschwunden.
© Karl-Josef Hildenbrand
Quelle: DPA
Rosenheim: 30-Jähriger soll Hortkinder sexuell missbraucht haben
Im Landkreis Rosenheim ist ein 30 Jahre alter Mann festgenommen worden, der als Mitarbeiter eines Schulhorts mehrere Kinder missbraucht haben soll. Gegen den Beschuldigten sei wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und von Kindern ein Haftbefehl eröffnet worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag in Rosenheim mit. Ins Rollen kamen die Ermittlungen den Angaben zufolge vor einigen Tagen durch die Beschwerden von Eltern und die Anzeige der Geschäftsführerin des Horts. Der Tatverdächtige soll Schulkinder im Alter von zehn bis 14 Jahren seit mindestens einem Jahr zu Treffen eingeladen haben. Dabei mussten sich die Kinder laut Polizei zum Teil entkleiden. Mindestens ein Kind soll der Hortmitarbeiter unsittlich berührt haben.
Quelle: AFP
Amberg: Mann mit 5,2 Promille will radeln
Ein Mann hat sich mit einem rekordverdächtigen Promillewert von 5,2 auf sein Fahrrad schwingen wollen. Der 28-Jährige sei am Sonntag in Amberg mehrmals daran gescheitert, mit dem Rad loszufahren, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe kaum stehen können. Eine Streife habe den torkelnden Mann dann aufgelesen. "So einen Alkoholwert sieht ein Polizeibeamter nicht alle Tage und gewöhnlich ist er auch lebensbedrohlich", heißt es in der Mitteilung. Ein Mensch ohne Alkoholerkrankung würde nur sehr schwer auf so einen hohen Wert kommen, sagte ein Sprecher.
Quelle: DPA
Duderstadt: 81-Jähriger stirbt nach Streit mit Jugendlichem in Einkaufszentrum
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Jugendlichen in einem Einkaufszentrum im niedersächsischen Duderstadt ist ein 81 Jahre alter Mann an seinen Verletzungen gestorben. Der genaue Tathergang und auch der Auslöser des Konfliktes waren zunächst unklar, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach ersten Informationen soll der 81-Jährige am Samstag am Eingang auf zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren getroffen sein. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der 16-Jährige den 81-Jährigen geschubst haben. Der Senior prallte demnach mit dem Kopf auf den Boden und verletzte sich schwer. Er starb einige Stunden später am Samstagabend in einem Krankenhaus. Der 16-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: DPA
Göppingen: Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten wegen Chatgruppe eingeleitet
Wegen rechtsextremer Bilder und Kennzeichen in einer Chatgruppe sind gegen 17 baden-württembergische Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Auf einem sichergestellten Mobiltelefon seien die Ermittler auf die Chatgruppe gestoßen, in der auch Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen geteilt worden sein sollen, teilte das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen am Montag mit. Zehn beteiligte Beamte seien Angehörige der Bereitschaftspolizei in Bruchsal, die anderen sieben arbeiteten inzwischen bei den Polizeipräsidien in Karlsruhe, Mannheim und Pforzheim. Einer der Beamten soll drei Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund geteilt haben. "Ein weiterer Beamter veröffentlichte nach derzeitigem Stand in dieser Gruppe drei Bilder mit vermeintlich rassistischem Hintergrund", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Göppingen, bei dem die Bereitschaftspolizei angeschlossen ist. Die weiteren 15 Polizeibeamten der Chatgruppe hätten diese Bilder kritik- und kommentarlos hingenommen, hieß es.
Quelle: DPA
Eisenberg: Sanitäter fliehen vor randalierendem Patienten aus Rettungswagen
Die Besatzung eines Rettungswagens ist im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen vor einem Randalierer aus dem Fahrzeug geflohen und hat sich in Sicherheit gebracht. Der 50-Jährige sollte am Sonntag mit Schnittverletzungen am Arm ins Klinikum nach Eisenberg gebracht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auf der Fahrt habe der Mann plötzlich wild um sich geschlagen und das Innere des Fahrzeugs sowie medizinische Geräte mit Blut beschmiert. Die herbeigerufenen Polizisten konnten die Situation den Angaben zufolge nur unter Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle bringen. Sie begleiteten den Rettungswagen anschließend bis zum Krankenhaus.
Quelle: DPA
Frankfurt (Oder): Zehn Jahre Haft in Prozess um Gewaltverbrechen mit zerstückelter Leiche
In einem Prozess um ein Gewaltverbrechen samt anschließender Zerstückelung der Leiche hat das Landgericht in Frankfurt/Oder den Angeklagten am Montag zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Richter in der brandenburgischen Stadt sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der 27-Jährige im März seinen Mitbewohner mit 15 Messerstichen tötete und anschließend im Badezimmer zerstückelte, um den Toten in einem Rollkoffer verstecken zu können. Das Urteil erging demnach wegen Totschlags, die genauen Motive für die Tat konnten trotz umfangreicher Beweisaufnahme in dem Prozess nicht aufgeklärt werden. Für die Schuld des Angeklagten sprachen laut Gerichtssprecher außer dessen Geständnis auch die Spuren des Tatgeschehens. Die genauen Abläufe blieben dabei allerdings unklar.
Das Verbrechen ereignete sich im März in Wandlitz. Laut Anklage verfügte der Beschuldigte als gelernter Koch über Fachkenntnisse, die ihm dabei halfen, beide Beine und den linken Arm des Opfers abzutrennen. Demnach klingelte es gerade an der Wohnungstür, als er versuchte, die Leichenteile in dem Rollkoffer zu verstauen. Der Mann flüchtete und ließ dabei den Koffer sowie die Leichenteile zurück. Er stellte sich einige Tage später selbst der Polizei.
Quelle: AFP
Obersdorf: Hängebauchschwein macht Spaziergang
Einem Hängebauchschwein war es wohl zu Hause zu langweilig und es hat sich in Oberfranken zu einem Spaziergang aufgemacht. Die Polizei habe am Sonntag einen Anruf bekommen, dass ein Schwein durch Obersdorf (Landkreis Lichtenfels) spaziere, berichteten die Ermittler am Montag. Nach einer kurzen Suche fanden die Polizisten das Tier und mit Hilfe von Anwohnern auch die Besitzerin. Allzu aufregend mag der Ausflug nicht gewesen sein: "Es war ein beschaulicher Spaziergang in einem kleinen Ort ohne jede Gefährdung", sagte ein Polizeisprecher.
Quelle: DPA
München: Nach Messerattacke auf Polizisten – 24-Jähriger muss in Psychiatrie
Nach der Messerattacke auf einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof muss der 24 Jahre alte Täter in die Psychiatrie. Das teilte das Landgericht München I am Montag zu dem bereits am Donnerstag vergangener Woche ergangenen Urteil mit. Der junge Mann hatte zugegeben, dem Polizisten ein Küchenmesser von hinten in den Nacken gerammt zu haben. Vor Gericht gab er als Motive Hass und pure Verzweiflung an. Er sagte auch, Stimmen hätten ihm befohlen, einen Polizisten anzugreifen. Der Beamte wurde bei dem Angriff im vergangenen Dezember schwer verletzt. Er erlitt eine rund acht Zentimeter tiefe Wunde und musste notoperiert werden. Seit Mitte September sei er auf eigenen Wunsch wieder im Polizeidienst, allerdings nicht mehr auf Streife.
Quelle: DPA
Traunstein: Elf Reichsbürger bezeichnen Treffen in Bayern als "Gottesdienst"
Die Polizei hat in Bayern ein als Gottesdienst getarntes Treffen von Anhängern der sogenannten Reichsbürgerszene aufgelöst. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag mitteilte, trafen sich elf behördlich bekannte Reichsbürger am Sonntag in den Räumen einer ehemaligen Fahrschule in Obing im Landkreis Traunstein. Bei einer Polizeikontrolle habe der 54 Jahre alte Veranstaltungsleiter das Treffen als Gottesdienst dargestellt. Die Polizei habe diese Deklarierung aber nicht bestätigen können. Die elf Teilnehmer, die weder Mindestabstände eingehalten noch sich an die Maskenpflicht gehalten hätten, seien wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt worden – damit "war die Messe gelesen", heißt es im Polizeibericht.
Quelle: AFP
Leipzig: 31-Jähriger klettert auf Brücke und wirft mit Klamotten
Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei im sächsischen Leipzig. Dort war ein Mann am späten Samstagnachmittag auf die Stahlkonstruktion einer Brücke geklettert, hatte sich teilweise entkleidet und mit den Klamotten um sich geworfen. Als die Beamten eintrafen, stand der 31-Jährige auf einer Brückenstrebe über der Fahrbahn. Erst nach knapp drei Stunden konnten ihn Einsatzkräfte des Landeskriminalamts dazu bewegen, die Brücke zu verlassen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brücke in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs und die darunterliegenden Gleise waren stundenlang gesperrt. Zuerst hatte die "Leipziger Volkszeitung" über den Vorfall berichtet.
Quelle: "Leipziger Volkszeitung"
Friedrichshafen: Junger Schwan womöglich von Hund gerissen
Eine Spaziergängerin hat am Sonntagnachmittag am Ufer des Bodensees einen gerissenen Schwan gefunden. Wie die Polizei berichtet, deuten die Verletzungen daraufhin, dass das Jungtier von einem Hund getötet wurde. Offenbar kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren ähnlichen Fällen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen unter der Telefonnummer 07541/28930 zu melden.
Quelle:Polizei Ravensburg
Pforzheim: Polizei löst Party in leerstehendem Gebäude auf
Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen eine Party in einem leerstehenden Haus in Bad Rippoldsau im Schwarzwald aufgelöst. Demnach hatten die Beamten einen Tipp bekommen, wonach knapp 20 Personen in dem Gebäude feierten. Zur Stromversorgung hatten sie ein mit einem Verbrennungsmotor betriebenes Stromaggregat aufgestellt. Als die Polizei eintraf, flüchteten einige der Partygäste. Ein Teil konnten mit Hilfe einer Hundestaffel noch auf dem Gelände festgestellt werden. Einer musste mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht werden. Auf alle 17 Partyteilnehmer kommt nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Verstoß gegen die geltenden Corona-Regeln zu.
Quelle: Polizei Pforzheim
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