Länder sollen bei virtuellem UN-Klimagipfel ehrgeizigere Ziele vorlegen

In New York findet am Samstag ein virtueller UN-Klimagipfel statt.

In New York findet am Samstag ein virtueller UN-Klimagipfel statt. Da die große jährliche Klimakonferenz wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf November 2021 verschoben wurde, richten die UNO, Großbritannien und Frankreich nun eine Videokonferenz aus, bei der die Staaten ehrgeizigere Klimaschutzziele vorlegen sollen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird per Video zugeschaltet.

Die Konferenz findet fünf Jahre nach der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens statt. Die seitdem gemachten Zusagen reichen aber bei weitem nicht aus, um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, nämlich eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius. Bis Ende des Jahres müssen die Länder nun neue Pläne vorlegen. Bisher haben das erst etwa 20 Länder getan. Die EU verpflichtete sich am Freitag, ihre CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren.



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