News Coronavirus-Pandemie: Intensivmediziner warnen vor schnellen Lockerungen

Schwelle von einer halben Million Corona-Toten in den USA überschritten +++ Lehrerverband begrüßt Beschluss zu rascherer Impfung von Lehrkräften +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.

Intensivmediziner warnen vor Lockerungen der Corona-Auflagen schon im März

In der Debatte um Lockerungen des Corona-Lockdowns in Deutschland warnen Intensivmediziner vor voreiligen Entscheidungen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, wandte sich in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" dagegen, die Auflagen bereits im März stark zu lockern. Bund und Länder müssten jetzt aufpassen, "das Spiel in der Verlängerung nicht zu verlieren". 

Laut Berechnungen verliefen die Impfungen noch nicht schnell genug, um eine dritte Ausbreitungswelle des Coronavirus zu verhindern, wenn es vor April eine Rückkehr zu einem nur leichten Lockdown wie im November gebe, sagte Karagiannidis. 

Schwelle von einer halben Million Corona-Toten in den USA überschritten

Ein Jahr nach dem ersten Corona-Todesfall in den USA hat die Opferzahl in dem Land die symbolische Schwelle von einer halben Million überschritten. Nach einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Montag starben seit Beginn der Pandemie mehr als 500.000 Menschen an den Folgen einer Infektion. Präsident Joe Biden ordnete an, die Fahnen landesweit auf Halbmast zu setzen.

Biden sprach im Weißen Haus von einem "grauenvollen, herzzerreißenden Meilenstein". "500.071 Tote. Damit sind mehr Amerikaner in einem Jahr dieser Pandemie ums Leben gekommen als im Ersten Weltkrieg, im Zweiten Weltkrieg und im Vietnamkrieg zusammen." Biden bezog sich damit auf US-Soldaten, die bei Gefechten getötet wurden.

Die USA sind das Land mit den mit Abstand meisten bestätigten Corona-Infektionen und Todesfällen weltweit. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land bereits mehr als 28 Millionen Ansteckungen bestätigt.

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Lehrerverband begrüßt Beschluss zu rascherer Impfung von Lehrkräften als überfällig

Der Deutsche Lehrverband hat die Entscheidung von Bund und Ländern, Kita-Beschäftigte sowie Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen schneller gegen das Coronavirus zu impfen als bislang vorgesehen, als überfällig begrüßt. Bei der bisherigen Einordnung von Lehrern in die erst dritte Gruppe der Impfkandidaten wäre diese Berufsgruppe erst ab Mai geimpft worden – "viel zu spät für das aktuelle Schuljahr", sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe). 

Bund und Länder hatten sich am Montag bei einer Gesundheitsministerkonferenz darauf geeinigt, die Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie die Kita-Beschäftigten nun in der Impfverordnung in die Prioritätsgruppe zwei statt drei einzustufen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sicherte zu, die Änderung im Schnellverfahren möglichst bis Mitte dieser Woche schon in die Corona-Impfverordnung aufzunehmen, wie der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), mitteilte.



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