News zur Corona-Pandemie: Großteil der Beschäftigten lobt Arbeitgeber für Umgang mit der Coronakrise
RKI: Mehr als 9800 Neuinfektionen, 556 Corona-Tote +++ Zahlreiche Verstöße gegen Impfreihenfolge +++ Hälfte aller Pflegeheimbewohner zweimal geimpft +++ Die News zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.
Großteil der Beschäftigten mit Arbeitgeber in Corona-Krise zufrieden
Die meisten Beschäftigten in Deutschland sind laut einer Umfrage mit ihrem Arbeitgeber in der Corona-Krise zufrieden: 86 Prozent der Arbeitnehmer honorierten das Verhalten ihres Unternehmens gegenüber der Belegschaft. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten, repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter 1000 Beschäftigten in der Privatwirtschaft im November hervor.Corona Grafik Lehr 12.00
90 Prozent der Befragten gaben an, ihr Arbeitgeber habe Maßnahmen ergriffen, damit Beschäftigte sich nicht infizieren. "Weder die Art der Berufstätigkeit, noch der Bildungsgrad, noch das Einkommen der Befragten machen hier einen signifikanten Unterschied", erklärte die Stiftung. 65 Prozent der Beschäftigten hatten demnach den Eindruck, ihr Unternehmen habe Mitarbeitern mit Kindern geholfen, Beruf und Familie in der Krise miteinander zu vereinbaren. Für die Bertelsmann-Stiftung ist damit klar, "dass die Unternehmen beim Management der Pandemie mitarbeiterorientiert gedacht und gehandelt haben". Knapp zwei Drittel der Befragten gaben den Angaben zufolge an, dass sich ihre Firma in der Krise auch für die Gemeinschaft engagiert habe. "Das ist ein starkes Indiz dafür, dass sich Betriebe in einer für sie herausfordernden Zeit eben nicht zurückgezogen haben", lobte die Stiftung.
Fast die Hälfte der Pflegeheimbewohner zweimal geimpft
Fast die Hälfte der bundesweit rund 800.000 Pflegeheimbewohner hat bis Donnerstag die zweite Impfung gegen das neue Coronavirus erhalten. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums waren rund sechs Wochen nach dem Impfstart mehr als 380.000 Senioren in Heimen immunisiert. Damit ging mehr als ein Viertel aller Impfdosen bisher an Pflegeheimbewohner (28,8 Prozent). Fast die Hälfte der verfügbaren Impfstoffe (47 Prozent) bekamen Berufsgruppen wie zum Beispiel Ärzte und Pflegekräfte. Die Gefahr für Pflegeheime sei damit aber noch nicht gebannt. Es gebe weiterhin neue Fälle bei bereits bekannten Ausbrüchen und auch neue Ausbrüche in Altenheimen, heißt es beim RKI. Doch die Zahl der aktiven und neuen Ausbrüche gehe zurück. Es seien auch weniger ältere Menschen betroffen als vorher.
Mehr als 9800 Neuinfektionen, 556 Todesfälle
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 9800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 9860 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf mehr als 2,3 Millionen.
Laut RKI wurden innerhalb von 24 Stunden zudem 556 Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 64.191. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI auf rund 2,101 Millionen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ging weiter zurück und lag bei 62,2. Am Vortag hatte sie bei 64,2 gelegen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken.
Zahlreiche Verstöße gegen Impfreihenfolge in Deutschland
In mindestens neun Bundesländern sind bereits Menschen gegen Corona geimpft worden, die noch gar nicht an der Reihe waren. Das ergab eine Recherche der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Dabei kamen Kommunalpolitiker, Geistliche sowie Feuerwehrleute und Polizisten zum Zuge, obwohl sie nicht zur ersten Prioritätsgruppe gehören.
In Niedersachsen ließen sich etwa der Landrat von Peine und sein Stellvertreter impfen, und in Sachsen-Anhalt der Landrat des Kreises Wittenberg und sein Vize sowie der Oberbürgermeister von Halle und zwei Stadträte. In Nordrhein-Westfalen bekamen unter anderem der Bürgermeister von Hennef, sein Vorgänger und der Bürgermeister von Wachtberg eine Impfung. In Bayern ließen sich unter anderem der Landrat von Donau-Ries und der Oberbürgermeister von Donauwörth impfen. In mehreren Bundesländern wurden zudem Polizisten und Feuerwehrleute schon geimpft; in Bremen und Hessen sollen außerdem leitende Angestellte von Krankenhäusern eine Impfung erhalten haben. In den meisten Fällen wurden die vorgezogenen Impfungen mit übrig gebliebenen Impfdosen begründet.
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