Kolumbien: Mindestens 16 Verletzte bei Explosion von Autobombe

Im Westen Kolumbiens ist vor dem Rathaus in Corinto eine Bombe hochgegangen. Mehr als ein Dutzend Menschen werden verletzt. Präsident Iván Duque spricht von Terrorismus.

Bei der Explosion einer Autobombe im Westen Kolumbiens sind Medien zufolge mindestens 16 Menschen verletzt worden.

Die meisten von ihnen waren kolumbianischen Berichten zufolge Angestellte der Gemeinde Corinto im Department Cauca, mindestens zwei Schwerverletzte wurden in die Stadt Cali gebracht. Präsident Iván Duque sagte in einer Videobotschaft: «Wir werden nicht aufhören, den Terrorismus zu verfolgen, wo wir ihn finden.» Der Angriff wurde zunächst Dissidenten der ehemaligen Guerilla-Organisation Farc zugeschrieben, die an dessen Todestag dem Farc-Gründer Manuel Marulanda alias «Tirofijo» gedachten.

Kolumbien litt über 50 Jahre unter einem bewaffneten Konflikt zwischen den Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die größte Rebellen-Organisation Farc, die sich unter anderem mit Drogenhandel finanzierte, schloss 2016 einen Friedensvertrag mit dem Staat.

Die Sicherheitslage in dem südamerikanischen Land hat sich seitdem verbessert, der Frieden ist aber brüchig, wobei Cauca eine der am meisten von Anschlägen betroffenen Gegenden ist. Farc-Mitglieder kämpfen immer noch gegen die Regierung und um Anteile am Drogenhandel. Auch die kleinere ELN ist weiter aktiv. Zudem stoßen andere Verbrechersyndikate in frühere Farc-Gebiete vor.



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