Nachrichten aus Deutschland: Arbeiter wird am Autobahnkreuz Nürnberg von Auto angefahren und stirbt

Marl: Polizei befreit fünf Hundewelpen aus Transporter +++ Düsseldorf/Dortmund: Polizei bereitet sich auf "Car-Freitag" der Tuner-Szene vor +++ Bad Rappenau: Fußballtor fällt auf Arm – Junge schwer verletzt +++ Nürnberg: Eichhörnchen-Babys in Not – Erste Nager in Auffangstation Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Aktuelle Top-Meldung

Autobahnkreuz Nürnberg: Arbeiter wird von Auto angefahren und stirbt

Am Autobahnkreuz Nürnberg ist am Montagabend ein Arbeiter der Autobahnmeisterei von einem Auto angefahren worden und gestorben. Wie die Polizei mitteilten, überquerte der 42-Jährige im Rahmen von Arbeiten im Bereich der Abfahrt zur A9 zusammen mit einem Kollegen gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn, als er von dem Pkw erfasst wurde. Der Arbeiter erlitt bei dem Unfall derart schwere Verletzungen, dass er trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle verstarb. Der 45-jährige Unfallfahrer musste aufgrund eines Schocks vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch der Kollege des tödlich verletzten Mannes wurde vor Ort seelsorgerisch betreut. Die A3 in Fahrtrichtung Würzburg war nach dem Unfall für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 20:30 Uhr gesperrt. Unter anderem war an der Unfallstelle ein Rettungshubschrauber gelandet.

Quelle:Polizei Mittelfranken

Weitere Nachrichten von Dienstag, 30. März 2021

Marl: Polizei befreit fünf Hundewelpen aus Transporter

In Marl hat die Polizei fünf Hundewelpen aus einem Kleintransporte befreit. Zeugen wählten den Notruf, nachdem sie aus dem Wageninneren ein Winseln gehört hatten. Die Beamten stoppten den Transporter am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr. Dort fanden sie neben unzureichend gesicherten Möbeln, Werkzeugkisten, Autoreifen und gefüllten Benzinkanistern unter einer Decke zwei Plastik-Transportboxen mit den fünf Welpen darin. Der Fahrer, ein 32-Jähriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, gab an, die Tiere für einen Bekannten nach Niedersachsen bringen zu wollen. Eine Einfuhrerlaubnis für die erst wenige Wochen alten Tiere konnte er nicht vorweisen. Nach eigenen Angaben war er seit fast 24 Stunden unterwegs. Die Tiere hätten sich die ganze Zeit in den Boxen befunden. Diese waren mit Essensresten und Fäkalienrückständen verdreckt. Wasser befand sich nicht in den Boxen. Die Beamten schrieben eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und alarmierten eine Tierärztin. Anschließend wurden die Welpen in ein Tierheim gebracht. Der Transporter-Fahrer musste vor seiner Weiterfahrt mehrere Hundert Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Nachrichten aus Deutschland: Hundewelpen in einer Transportbox
Die Tiere waren in Boxen ohne Wasser eingesperrt

Quelle:Polizei Recklinghausen

Düsseldorf/Dortmund: Polizei bereitet sich auf "Car-Freitag" der Tuner-Szene vor

Mehrere Polizeibehörden in NRW bereiten sich auf den sogenannten "Car-Freitag" vor, bei dem sich zu Ostern die Tuner- und Autoposer-Szene trifft. "Wir sind gut vorbereitet und haben ein Auge darauf", sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei. Auch Spezialisten der Arbeitsgruppe "Tuning" seien am Karfreitag in der Innenstadt vor Ort. Die Polizei wird neben Verstößen gegen das Verkehrsrecht auch solche gegen die Corona-Schutzregeln ahnden.

In Düsseldorf gibt es seit Monaten immer wieder Einsätze wegen sogenannter Auto-Poser an der bekannten Königsallee und am Rheinufer. Auch in Dortmund ist die Polizei laut einem Sprecher darauf vorbereitet, die Tuner- und Autoposer-Szene am Freitag im Blick zu haben. Die Behörde rechne am "Car-Freitag" wieder mit einem verstärkten Aufkommen an den bekannten Stellen. Dortmund gilt in Westfalen als der Treffpunkt der Szene.

Quelle: DPA

Bad Rappenau: Fußballtor fällt auf Arm - Junge schwer verletzt

Beim Spielen auf einem Bolzplatz ist ein Fußballtor umgekippt und so unglücklich auf den Arm eines Jungen gefallen, dass der Körperteil beinahe nicht zu retten gewesen wäre. Am Montag sah es nach Angaben eines Polizeisprechers aber so aus, als hätten die Ärzte eine Amputation verhindern können. Wie es zu dem Unfall in Bad Rappenau (Baden-Württemberg) gekommen war, blieb zunächst unklar.

Der Elfjährige hatte der Mitteilung zufolge am Freitag mit Freunden gespielt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Kinder an dem Tor herumgeklettert, wobei es umkippte und auf den Oberarm des Jungen fiel. Seine Freunde alarmierten nach Angaben des Polizeisprechers die Mutter, die wiederum Rettungskräfte rief. Ein Hubschrauber flog den Jungen in eine Spezialklinik.

Dem Sprecher zufolge handelt es sich um ein massives Edelstahltor, wie es für E-Jugend-Spiele genutzt wird. Ein Sachverständiger soll bei den Ermittlungen helfen, ob beispielsweise Schrauben des Tors mutwillig gelöst worden waren oder das Material nachgab.

Quelle: DPA

Nürnberg: Eichhörnchen-Babys in Not – Erste Nager in Auffangstation

Manche sind noch nackt und füllen nicht einmal eine Hand: Damit nicht zu viele Eichhörnchen-Babys in der Auffangstation landen, warnt das Tierheim Nürnberg Autofahrer, die Augen offen zu halten. Denn liebestolle Eichhörnchen jagen sich während der Paarungszeit wild, wie Tanja Schnabel, die Leiterin des Nürnberger Tierheims, sagt. Sie verfolgen sich geräuschvoll, turnen in Spiralen Baumstämme hinauf, huschen nicht selten über Straßen. "Manche Weibchen und Männchen achten in ihrem Paarungswahn nicht auf den Verkehr und werden überfahren", erklärt Schnabel. Trifft es eine Mutter, die bereits Nachwuchs hat, würde dieser nicht mehr versorgt werden. "Es kann dann passieren, dass die Jungtiere vor Hunger anfangen zu krabbeln und aus dem Nest stürzen."

Vergangenes Jahr hatte die Nürnberger Auffangstation eigenen Angaben nach 40 Eichhörnchen-Babys mit der Flasche groß gezogen. "Das darf sich nicht wiederholen", schrieb das Tierheim auf Facebook. Die Paarungen beginnen in der Regel zum Jahreswechsel und dauern bis in den Sommer. Nur jeder vierte bis fünfte der possierlichen Nager überlebt dem Bund Naturschutz zufolge die ersten Wochen seines Lebens. Experten des Tierschutzbundes raten, hilfsbedürftige Wildtiere in fachliche Hände zu geben und an einen Tierschutzverein oder eine Wildtierstation abzugeben. Dieses Jahr hat die Nürnberger Auffangstation bisher sechs "Hörnchen", wie manche Mitarbeiter sie nennen, aufgenommen.

Quelle: DPA

Nachrichten von Montag, 29. März 2021

Potsdam: Mann soll Ehefrau im Teich ertränkt haben

Weil er seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in einem Teich ertränkt haben soll, muss sich ein Mann seit Montag vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor. Im Mai vergangenen Jahres soll der damals 64-Jährige seine Frau in ihrer neuen Wohnung in Werder, wo sie mit den gemeinsamen Kindern lebte, mit einem Messer und einer Schreckschusspistole bedroht haben.

Auf der Flucht vor ihrem Mann rutschte die Frau aus und fiel in einen Teich. Dem herbeieilenden Sohn, der ihr zur Hilfe kam, soll der Angeklagte mit der Schreckschusspistole ins Gesicht geschossen haben. Dann stach er mehrfach auf seine Ehefrau ein. Als sie sich kaum noch wehrte, soll er ihren Kopf unter Wasser gedrückt haben, um sie zu ertränken.

Einen weiteren Zeugen, welcher der Frau zu Hilfe kommen wollte, bedrohte der Angeklagte mit seinen Waffen. Erst als er sicher war, dass die Frau nicht mehr lebte, ließ er von ihr ab. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen starb die 40-Jährige noch am Tatort.

Der Mann flüchtete nach der Tat. Nach damaligen Angaben der Polizei fuhr er auf einem Industriegelände in Plötzin mit seinem Auto frontal in eine Hauswand und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Für den Prozess sind Termine bis Mai anberaumt.

Quelle: AFP

Weitere Panorama-Meldungen aus Deutschland:

Hagen: Frau vergewaltigt – Tatverdächtige sind 13 und 14 Jahre alt

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Hagen stehen zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren unter Verdacht. Gegen den 14-Jährigen sei Haftbefehl erlassen worden, er sitze in Untersuchungshaft, teilte die Hagener Polizei am Montag mit. Der 13-Jährige sei dem Jugendamt übergeben worden, da er noch nicht strafmündig sei. Die 21-Jährige sei vermutlich am späten Freitagnachmittag in einem Parkhaus am Hagener Hauptbahnhof vergewaltigt worden, hieß es in der Mitteilung. Der genaue Ablauf werde noch ermittelt. Weitere Angaben machte die Polizei unter Hinweis auf das Alter der Tatverdächtigen vorerst nicht.

Quelle: DPA

Hamburg: Auf dem Weg zur Führerscheinprüfung auf Autobahn verlaufen

Auf dem Weg zu ihrer Führerscheinprüfung ist eine 22-Jährige aus Uetersen zu Fuß auf der A23 gestoppt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Beamte die junge Frau am Montagmorgen nach mehreren Hinweisen anderer Verkehrsteilnehmer zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Nord und Mitte auf der Autobahn angetroffen. Sie gab an, auf dem Weg zur theoretischen Führerscheinprüfung zu sein. Nach Ansicht der Polizei hatte die Frau die Anweisungen ihrer Navigationsapp für ihren Fußweg missverstanden und war versehentlich auf der Autobahn gelandet. Die Polizeibeamten verwarnten sie und brachten sie anschließend mit dem Streifenwagen zur Prüfung. Ob sie diese bestand, war der Polizei nicht bekannt.

Quelle: DPA

Neckarsteinach: Neunjähriger aufs Gleis gestoßen? Frau meldet sich bei Polizei

Eine unbekannte Frau soll einen neunjährigen Jungen im Bahnhof von Neckarsteinach in Hessen auf die Gleise gestoßen haben. Inzwischen hat sich eine 59 Jahre alte Frau bei der Polizei gemeldet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der 59-Jährigen handele es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Gesuchte. Die Frau stellt die Geschehnisse am Bahnhof demnach anders dar. Weiter führten die Beamten das nicht aus. Wie genau es zu dem Stoß auf die Gleise kam, ist laut den Beamten weiter unklar.

Laut Polizei hat sich eine Frau wohl über vier Kinder im Bahnhof geärgert, darunter war der neun Jahre alte Junge. Worum es ging, war unklar. Die Frau soll den Neunjährigen daraufhin mitsamt seinem Fahrrad vom Bahnsteig gestoßen haben. Der Junge habe sich bei dem Sturz den Arm gebrochen und Schürfwunden und Prellungen erlitten. Die anderen Kinder halfen dem Jungen aus dem Gleisbett heraus, bevor eine S-Bahn einfuhr. Die Verdächtige stieg einer ersten Polizeimitteilung zufolge in diese Bahn ein, ohne sich weiter zu kümmern. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: DPA

Asbach-Bäumenheim: Freilaufender Hund beißt sechsjähriges Mädchen

Ein sechsjähriges Mädchen ist in Bayern von einem freilaufenden Hund gebissen worden und hat eine tiefe Bisswunde im Bein davon getragen. Das Kind habe im schwäbischen Asbach-Bäumenheim alleine auf der Straße gespielt, als sich der Hund näherte und es in den rechten Oberschenkel biss, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Mit einer tiefen, etwa acht Zentimeter langen Bisswunde wurde die Sechsjährige am frühen Sonntagabend ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte informierten nach Angaben des Sprechers dann die Polizei. Das Mädchen habe den Hund als klein und schwarz beschrieben. Gegen den bisher unbekannten Hundehalter ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung

Quelle: DPA

Hamburg: Unbekannte reißen Tor von Jan Fedders Grabstätte heraus

Unbekannte haben das Tor zur Grabstätte des Schauspielers Jan Fedder herausgerissen. Es sei ins Gebüsch gelegt worden, sagte ein Sprecher des Ohlsdorfer Friedhofs in Hamburg am Montag. Den Schaden habe ein Friedhofsbetreuer am Morgen entdeckt. "Das ist Vandalismus und kommt sehr selten vor", sagte der Sprecher weiter. Wann genau der oder die Täter die Umzäunung des Grabes zerstört haben, war zunächst unklar. Friedhofsmitarbeiter alarmierten die Polizei. Anzeige müsste Witwe Marion Fedder stellen, der das Tor auch gehört. Sie hatte die Umzäunung aufstellen lassen, nachdem Fans mehrfach auf das Grab ihres Mannes gelaufen waren, um Blumen abzulegen. "Wir können nicht beurteilen, ob der Täter auf dem Grab war. Warum jemand sowas machen sollte, kann ich mir auch nicht erklären", sagte der Friedhofssprecher weiter. Weitere Schäden seien zunächst nicht entdeckt worden.

Nachrichten aus Deutschland – Jan Fedders Grabstätte in Hamburg
Jan Fedders Grabstätte in Hamburg – hier hängt das Tor noch in seinen Angeln.
© Markus Scholz

Als Polizist Dirk Matthies hatte Jan Fedder in der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" jahrzehntelang für Recht und Ordnung auf dem Hamburger Kiez gesorgt. Er war am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren gestorben.

Quelle: DPA

Rahden: 19-Jähriger will Traktormotor starten und wird überrollt

Bei Restaurierungsarbeiten an einem jahrzehntealten Traktor ist ein 19-jähriger Mann von diesem überrollt und schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der junge Mann am Sonntag mit Freunden auf einem Bauerhof in Rahden in Nordrhein-Westfalen an dem Traktor gearbeitet, teilte die Polizei am Montag mit. Der 19-Jährige habe den Motor selbst starten wollen und dabei zwischen Vorder- und Hinterreifen gestanden. Im Moment des Motorstarts sei der tonnenschwere Traktor aus bisher ungeklärter Ursache angefahren und habe ihn überrollt, hieß es. Erst einer der Freunde konnte den Trecker nach kurzer Irrfahrt stoppen. Nach medizinischer Erstversorgung kam der 19-Jährige ins Krankenhaus.

Quelle: DPA

Neubrandenburg: 80-jähriger Angler stirbt nach Sturz in eiskalte Ostsee

Ein 80-jähriger Angler ist nach einem Sturz in die eiskalte Ostsee vor Rügen gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Mann am Sonntag gemeinsam mit einem 77-jährigen Begleiter mit einem Boot auf das Meer hinausgefahren. Das Boot kenterte aus bislang noch unbekannten Gründen vor der Südspitze der Insel, wodurch die Angler ins Wasser stürzten.

Die Männer riefen um Hilfe und machten so Spaziergänger auf ihre Notlage aufmerksam, welche die Rettungskräfte alarmierten. Wie die Polizei in Neubrandenburg weiter mitteilte, gelangen die beiden Verunglückten zugleich noch vor Eintreffen der Helfer mit ihrem umgekippten Motorboot in Strandnähe und wurden von Zeugen aus dem Wasser gezogen. Sie waren allerdings bereits stark unterkühlt.

Der 80-Jährige kollabierte und musste noch vor Ort wiederbelebt werden. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er starb. Auch der 77-Jährige kam zur Behandlung in eine Klinik.

Quelle: AFP

Enkenbach-Alsenborn: Reisebus geht während der Fahrt in Flammen auf

Ein Reisebus ist am Montag auf der Autobahn 6 in Rheinland Pfalz während der Fahrt in Brand geraten. Nach Polizeiangaben konnte der Fahrer am Morgen den Bus auf dem Randstreifen zwischen den Anschlussstellen Enkenbach-Alsenborn und Wattenheim anhalten und mit seinen Fahrgästen unversehrt verlassen. Danach sei der Reisebus in Flammen aufgegangen und habe lichterloh gebrannt. Durch die Rauchentwicklung und die Löscharbeiten war die Autobahn laut Polizei in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Brandursache sei nach ersten Ermittlungen vermutlich ein technischer Defekt gewesen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 70 000 Euro.

Quelle: DPA

Hamm: Flamingo aus Tierpark gestohlen

Unbekannte haben aus dem Tierpark in Hamm in Nordrhein-Westfalen einen Flamingo gestohlen. Nach ersten Erkenntnissen wurde das flugunfähige Flamingoweibchen zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen aus seinem Gehege entwendet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine Tierpflegerin hatte in den frühen Morgenstunden bemerkt, dass ein Tier fehlte.

Ersten Erkenntnissen zufolge gelangten die unbekannten Diebe über einen Zaun in das Gehege, in dem fünf der rosafarbenen Vögel leben. Zu einem möglichen Motiv der Täter werde ermittelt. Die Polizei Hamm bat um Hinweise.

Der Tierpark Hamm rechnet nicht damit, den gestohlenen Flamingo zurückzubekommen. "Ich glaube nicht, dass wir das Tier noch einmal wiedersehen", sagte Tierpark-Geschäftsführer Sven Eiber am Montag. "Es gibt für Flamingos tatsächlich einen Sekundärmarkt mit hohen Preisen. So ein Chileflamingo kostet etwa 3500 Euro. Für uns ist er nicht zu ersetzen und wir überlegen jetzt, ob wir unsere nur noch aus vier Tieren bestehende Gruppe nun ganz auflösen."

Quelle: AFP

St. Ingbert: Spaziergänger entdeckt Eichhörnchen-Findelkinder

Am Freitagvormittag hat ein aufmerksamer Spaziergänger in einem Wald im saarischen St. Ingbert zwei noch sehr junge Eichhörnchen-Findelkinder auf dem Boden entdeckt.

Nachrichten aus Deutschland – St. Ingbert
Die Eichhörnchen-Findelkinder waren erst wenige Wochen alt, ihre Augen noch verschlossen.
© Polizeiinspektion Sankt Ingbert
Die Tiere hatten ihre Augen noch geschlossen und wären ohne ihren Finder wohl bald gestorben. So allerdings wurde die Polizei informiert und sammelte die Findelkinder ein. Auf der Polizeistation wurden sie bald von Mitarbeitern einer Wildtierauffangstation abgeholt, die sie seitdem aufgepäppeln. Später sollen sie wieder ausgewildert werden. Wie die Polizei berichtet, erholen sich die Tiere schon langsam. 

Quelle: Polizeiinspektion St. Ingbert 

Sehen Sie im Video: Fotografin wird zur Ersatzmutter von Baby-Eichhörnchen – und hält ihr Leben mit der Kamera fest. 

Sinsheim: 3500 Menschen bei Querdenker-Demo – 600 Anzeigen

Im Raum Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) waren am Sonntag nach Angaben der Polizei rund 3500 Menschen unterwegs, um an einer Kundgebung der "Querdenker"-Bewegung teilzunehmen. Weil zu der angemeldeten Kundgebung nur 800 Teilnehmer zugelassen waren, kam es demnach an verschiedenen Orten in der Stadt zu größeren Menschenansammlungen mit zum Teil mehreren hundert Menschen. Die Polizei sprach nach eigenen Angaben gegen 387 Menschen Platzverweise aus, rund 600 Menschen wurden den Angaben zufolge wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung angezeigt. Die Beamten registrierten neun Straftaten, unter anderem eine gefährlichen Körperverletzung gegen einen Polizisten und einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Die Kundgebung selbst verlief laut Polizei "überwiegend störungsfrei".

Quelle: DPA

Gütersloh: Dreijähriger von Rettungswagen angefahren

Ein Kleinkind ist in Gütersloh von einem Rettungswagen angefahren und schwer verletzt worden. Der Dreijährige schwebte aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Junge habe sich am Sonntagnachmittag mit Erwachsenen auf dem Gehweg der Blessenstätte aufgehalten, habe dann aber nach ersten Erkenntnissen plötzlich die Fahrbahn überquert. Der 29 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens habe trotz einer Notbremsung nicht mehr ausweichen können. Ein Rettungshubschrauber brachte das Kind gemeinsam mit seiner Mutter in ein Osnabrücker Klinikum. Die Ermittlungen zu dem Unfallhergang dauerten noch an, hieß es weiter.

Quelle: DPA

Panorama-Nachrichten aus Deutschland in der Woche vom 22. bis 28. März lesen Sie hier.



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