"heute wichtig": Klischees über Sinti und Roma – wie Radoslav Ganev dagegen kämpft
Warum sich Radoslav Ganev erst spät als Rom geoutet hat und warum er die Initiative "RomAnity" gegründet hat, erzählt er im Podcast "heute wichtig". Außerdem Thema: der Tag des Lärms.
Für ihren Einsatz für die Rechte von Sinti und Roma bekommt Bundeskanzlerin Angela Merkel heute den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma verliehen – doch noch immer wird die Minderheit in Deutschland diskriminiert. Radoslav Ganev, selbst Rom, erzählt im Podcast “heute wichtig”, wie er seit seiner Kindheit gegen Klischees ankämpfte. Der 34-Jährige hat die Initiative “RomAnity” gegründet und setzt sich so für die Rechte der Sinti und Roma ein.
Identität verheimlicht
“Rom zu sein, das ist nichts Gutes, das bringt dir Probleme", sagt Ganev im Gespräch mit Moderator Michel Abdollahi. Seine Identität habe er deshalb lange Zeit verheimlicht.
“Die Leute mögen dich dann nicht, die reden böse über dich. Und folglich habe ich das als Kind verinnerlicht, das behalte ich für mich”, sagt Ganev.
Sound der Zukunft am Tag des Lärms
Außerdem geht es in der Folge von “heute wichtig” um den Tag des Lärms. Abdollahi hat den Sound-Designer Lars Ohlendorf zu Gast, der Geräusche für Elektroautos mischt. Nach seiner Prognose wird der Verkehrslärm in Zukunft nicht abnehmen: “Es wird mehr selbstfahrende Elektromobile geben, Flugtaxis und Lieferdrohnen. Und die sind laut”, sagt Ohlendorf.
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