Beauty-Trend: LED-Maske: So kann die Lichttherapie für zu Hause die Haut verbessern und straffen
In Hollywood ist schon ein bekannter Beauty-Trend, der jetzt auch zu uns rüberschwappt: die Behandlung mit einer LED-Maske. Sie soll zu strafferer, reinerer Haut verhelfen. Aber wie genau funktioniert das? Und was muss man bei der Anwendung beachten?
Sie soll unter anderem Unreinheiten, Pigmentstörungen und Irritationen lindern, Falten mindern und sogar das Immunsystem stärken können: Die Lichttherapie ist auch im Beauty-Bereich eine beliebte Methode, um Hautproblemen entgegenzuwirken – und das mittlerweile sogar zu Hause. Mit einer LED-Maske kann man die Methode, die man früher nur im Beautysalon bekam, selbst anwenden. Aber wie funktioniert sie genau? Und was sollte man beim Kauf und der Nutzung einer solchen Gesichtsmaske beachten?
Wie funktioniert eine LED-Maske?
Eine LED-Maske wirkt, wie der Name bereits sagt, mit LEDs (Light Emitting Diodes), die in den tieferliegenden Hautschichten (bis zu zehn Millimeter tief) wirken. Meist sind die Masken mit über 100 kleinen LED-Lämpchen bestückt. Es gibt verschiedene Licht-Varianten, die durch ihre unterschiedlichen Lichtwellen unterschiedliche Hautprobleme bekämpfen:
- So regt rotes Licht (550 bis 660 Nanometer) die Durchblutung, den Zellstoffwechsel und die Kollagensynthese an. Mehr Elastizität und eine höhere Spannkraft der Haut sollen die Folge sein – es hat also eine Anti-Aging-Wirkung.
- Pinkes/Violettes Licht regt die Zellregeneration und -erneuerung an und wirkt entgiftend.
- Gelbes Licht glättet die Haut und mindert Rötungen.
- Grünes Licht (ca. 525 Nanometer) verbessert die Pigmentierung und kann kleinen Wunden entgegenwirken. Es kann also bei Pigmentstörungen helfen.
- Blaues Licht (400 bis 450 Nanometer) hat einen positiven Effekt bei unreiner Haut oder auch Akne. Der Grund: Das Licht befreit die Haut von Bakterien und Viren und soll so den natürlichen Heilungsprozess stimulieren können. Pickel und Entzündungen sollen so nicht nur gemildert werden, die regelmäßige Lichttherapie mit einer blauen LED-Maske soll ihnen auch vorbeugen können.
- Weißes Licht regt den Stoffwechsel an und kann kleinere Linien minimieren.
Vor allem rotes (Anti-Aging-Wirkung) und blaues Licht (gegen Hautunreinheiten und Akne) haben eine wissenschaftlich bewiesene Wirkung bei Hautproblemen und kommen auch in Kosmetikstudios – einzeln und kombiniert – zum Einsatz. Auch grünes Licht hat eine nachweisliche Wirksamkeit bei Pigmentstörungen. Ob die anderen Lichtwellen eine nachweisliche Wirkung haben, ist noch nicht ausreichend belegt.
Zudem gibt es die Behandlung mit einem fünffach (oder gar siebenfach) kombinierten LED-Licht: Solche Masken sind meist mit etwa 150 kleinen Dioden ausgestattet, die unter anderem rotes, blaues, grünes, gelbes Licht sowie weißes Licht entweder einzeln oder kombiniert abgeben können. Zudem gibt es Gesichtsmasken, die ganz spezielle Hautprobleme intensiv bekämpfen, wie das innovative Modell von Currentbody, das rotes LED-Licht (633 Nanometer) mit Nah-Infrarot (830 Nanometer) kombiniert, um die besten Anti-Aging-Ergebnisse zu erzielen.
Durch die regelmäßige Nutzung einer LED-Maske kann die Haut also reiner und das Bindegewebe fester werden. Auch Pigmentflecken, Sonnenschäden und andere Probleme können ausgeglichen werden. Meist reichen bereits zehn Minuten LED-Behandlung täglich aus, um nach vier Wochen sichtbare Ergebnisse zu erkennen. Manche Hersteller empfehlen aber auch eine 20-minütige Anwendung mindestens drei Mal die Woche. Die Anwendung einer Gesichtsmaske ist entspannend und gleicht einer Wellness-Behandlung daheim. Das LED-Licht, das aus der Maske auf das Gesicht gestrahlt wird, soll sich zudem positiv auf die Stimmung auswirken – ähnlich wie eine Tageslichtlampe. Schädlich sind die Lichtstrahlen nicht, in der Regel sind sie auch nicht wärmend.
Diese LED-Produkte gibt es neben Masken noch
Es gibt LED-Masken nicht nur für das Gesicht. Es gibt auch größere LED-Bügel zur Bestrahlung von Dekolleté oder Rücken, kleinere Geräte für bestimmte Hautpartien sowie LED-Brillen und -Geräte zur gezielten Behandlung der Augenpartie.
Was muss man bei der Anwendung einer LED-Maske beachten?
Um einen sichtbaren und vor allem nachhaltigen Effekt zu erreichen, ist eine konsequente und regelmäßige Anwendung einer LED-Maske notwendig. Außerdem sollten Sie unbedingt die Hinweise auf dem Produkt beachten und das Gesicht nicht länger als empfohlen bestrahlen. Es empfiehlt sich außerdem, das Gesicht vor der Nutzung zu reinigen und nicht zu reichhaltig zu pflegen, da die Lichtwellen sonst nicht so effektiv in der Haut wirken können. Besser ist es, die Haut im Anschluss mit einem leichten Serum zu pflegen. Wer es besonders angenehm und leicht mag, greift am besten zu einem Modell aus biegsamem Silikon, das sich um das Gesicht schmiegt, um auch jede Partie gleichmäßig bestrahlen zu können.
Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und kann keinen Hautarztbesuch ersetzen.
Quellen: "Hautsache Miltenberg" / "Skin Styling"
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