News von heute: Drei Vereine aus dem Hisbollah-Umfeld verboten – Seehofer ordnet Durchsuchungen an

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker.

Die Meldungen zu Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News von heute im stern-Ticker: 

6.50 Uhr: US-Bundesstaat Maryland schafft seine Hymne aus dem Bürgerkrieg ab

Der US-Bundesstaat Maryland hat seine offizielle Hymne "Maryland, My Maryland" abgeschafft. Das Lied sei ein "Relikt" der Südstaaten-Konföderation, sagte Gouverneur Larry Hogan am Dienstag. Das von den Demokraten kontrollierte Parlament des Bundesstaats hatte schon Anfang des Jahres dafür gestimmt, die umstrittene Hymne abzuschaffen. Hogan, ein moderater Republikaner stimmte zu und sagte, das Lied sei "eindeutig veraltet und von gestern".

Interview US-Experte Wahl Arizona 19.06

6.42 Uhr: Großrazzia gegen Verbreiter von Kinderpornografie in Berlin

Mit einer großen Razzia ist die Berliner Polizei gegen Konsumenten und Verbreiter von Kinderpornografie vorgegangen. Seit dem frühen Morgen durchsuchten Fahnder des Landeskriminalamtes (LKA) mehr als 40 Wohnungen und andere Räume, wie die Polizei mitteilte. Es gehe um den Verdacht der Verwendung und Verbreitung kinderpornografischer Abbildungen, also Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Weitere Informationen sollten im Lauf des Vormittags vom LKA mitgeteilt werden.

6.41 Uhr: Drei Vereine aus dem Hisbollah-Umfeld verboten – Durchsuchungen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat drei Vereine verboten, die in Deutschland Geld für eine Stiftung der pro-iranischen Schiiten-Bewegung Hisbollah im Libanon gesammelt haben sollen. Wie der Sprecher des Ministeriums, Steve Alter, mitteilte, wurde das bereits am 15. April ausgesprochene Verbot der Vereine "Deutsche Libanesische Familie", "Menschen für Menschen" und "Gib Frieden" am Mittwoch mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungsmaßnahmen in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz vollzogen.

"Wer den Terror unterstützt, wird in Deutschland nicht sicher sein", sagte Seehofer, wie sein Sprecher auf Twitter mitteilte. "Egal in welchem Gewand seine Unterstützer in Erscheinung treten, sie werden in unserem Land keinen Rückzugsort finden", fügte der Minister hinzu, der sich aufgrund einer Corona-Infektion aktuell in häuslicher Quarantäne befindet.

6.11 Uhr: New Yorks Generalstaatsanwältin weitet Ermittlungen gegen Trump Organization aus

Die Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaats New York weitet ihre Ermittlungen gegen die Trump Organization aus. Wie ein Sprecher von Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag mitteilte, werden gegen das Unternehmen, in dem die geschäftlichen Aktivitäten von Ex-Präsident Donald Trump gebündelt sind, jetzt nicht mehr nur zivilrechtliche, sondern auch strafrechtliche Ermittlungen geführt.

"Wir haben die Trump Organization darüber informiert, dass unsere Ermittlungen zu dem Unternehmen nicht mehr rein ziviler Natur sind", erklärte der Sprecher Fabien Levy. "Wir ermitteln gegen die Trump Organization nun aktiv auf strafrechtlicher Ebene, zusammen mit dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan."

5.30 Uhr: Deutschland verstärkt Einsatz für internationalen Naturschutz

Mit einem Weltnaturerbe-Fonds will die Bundesregierung international herausragende Artenschutzgebiete schützen. Ziel sei es, für mindestens 30 Naturschutzgebiete in Afrika, Asien und Lateinamerika eine dauerhafte, verlässliche Grundfinanzierung zu sichern, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir müssen die letzten Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere schützen, um uns und die nächsten Generationen zu schützen", sagte Müller. "Alle vier Sekunden wird Regenwald von der Fläche eines Fußballfeldes weltweit abgeholzt. Alle elf Minuten geht eine Tier- oder Pflanzenart unwiederbringlich verloren."

4.15 Uhr: Handelskammer in London sieht keine Chance für Abkommen mit USA

Trotz Gesprächen zwischen London und Washington über ein Freihandelsabkommen rechnet ein Handelsexperte vorerst nicht mit einem Abschluss. Die Verhandlungen hätten für die Regierung des neuen US-Präsidenten Joe Biden keine Priorität, sagte Emanuel Adam von der amerikanisch-britischen Handelskammer in London der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist schwer, in absehbarer Zeit Bewegung zu diesem Thema zu erkennen."

Bidens internationale Handelspolitik baue auf der seines Vorgängers Donald Trump auf und ziele darauf, das gefühlte Ungleichgewicht zulasten der USA zu beseitigen. Zölle seien dabei ein Mittel. Hinzu komme etwa die kritische Sicht des US-Kongresses auf die Politik der britischen Regierung im Streit um Brexit-Sonderregeln für die britische Provinz Nordirland mit der EU.

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2.50 Uhr: US-Regierung kritisiert Äußerungen Erdogans über Israel als "antisemitisch"

Die US-Regierung hat Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen als "antisemitisch" kritisiert. "Die Vereinigten Staaten verurteilen die jüngsten antisemitischen Äußerungen von Präsident Erdogan über das jüdische Volk auf das Schärfste und schätzen sie als verwerflich ein", erklärte der Sprecher des Außenministeriums in Washington, Ned Price, am Dienstag. "Wir fordern Präsident Erdogan und andere türkische Politiker auf, aufwieglerische Bemerkungen zu unterlassen, die zu weiterer Gewalt anstacheln könnten", fügte Price hinzu.

2.47 Uhr: US-Kongress verabschiedet Gesetz gegen anti-asiatische Hassverbrechen

Der US-Kongress hat ein Gesetz gegen Hassverbrechen an US-Bürgern asiatischer Herkunft verabschiedet. Das Repräsentantenhaus stimmte am Dienstag mit großer Mehrheit für das sogenannte Covid-19-Hassverbrechen-Gesetz. Vor einigen Wochen hatte bereits der Senat dem Gesetzentwurf mit breiter Mehrheit zugestimmt. Präsident Joe Biden will das Gesetz noch in dieser Woche unterzeichnen und damit in Kraft setzen, wie seine Sprecherin Jen Psaki ankündigte.

In den USA gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie zunehmend Angriffe auf Menschen asiatischer Herkunft. Aktivisten führen dies auch auf die Attacken des früheren US-Präsidenten Donald Trump gegen China zurück. Trump hatte das Coronavirus immer wieder als "China-Virus" bezeichnet, weil es im chinesischen Wuhan zuerst nachgewiesen wurde.

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2.22 Uhr: Berichte: USA verzichten vorerst auf Sanktionen gegen Betreiber von Nord Stream 2

Im Streit um den Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 verzichtet die US-Regierung Medienberichten zufolge vorerst auf Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft und deren deutschen Geschäftsführer. Die US-Website "Axios" und der Nachrichtensender CNN berichteten am Dienstag, Präsident Joe Biden wolle damit eine Belastung der Beziehungen zu Deutschland vermeiden. Demnach sollen aber neue Sanktionen gegen am Bau der Pipeline beteiligte russische Schiffe verhängt werden.

1.20 Uhr: 17-jähriger Jugendlicher bei Paris erstochen

Bei Paris hat ein Teenager am Dienstag einen 17-jährigen Jugendlichen erstochen. Wie die Staatsanwaltschaft von Créteil mitteilte, wurde der 2005 geborene Verdächtige kurz nach der Tat in Champigny-sur-Marne südöstlich der französischen Hauptstadt festgenommen. Er wohnt nach Polizeiangaben im selben Wohnblock wie der Tote. Wie aus Polizeikreisen verlautete, hatte ein Zeuge am Dienstagabend eine Gruppe von Jugendlichen vor einem Haus des Wohnblocks bemerkt. Die Jugendlichen flüchteten, einer blieb jedoch am Boden liegen. Er hatte demnach tödliche Verletzungen durch eine Stichwaffe erlitten.

Der Fall Valerie Bacot 18.23

1.03 Uhr: Bundesregierung: 100 Millionen Euro für weltweite Bildung von Mädchen

Die Bundesregierung fördert die Bildung von Mädchen weltweit mit zusätzlich 100 Millionen Euro. "Wir haben die Investitionen in Bildung und Ausbildung verdoppelt und stellen jetzt weitere 100 Millionen Euro bereit, damit eine Million Mädchen nach der Pandemie in die Schulen zurückkehren können", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies sei eine wichtige Investition in die Zukunft einer ganzen Generation.

1.00 Uhr: Dänemarks Außenminister besorgt über Moskaus Arktis-Aufrüstung

Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod ist besorgt über die Aufrüstung Russlands in der Arktis. Daher sei die "verstärkte Konzentration der Nato auf die Arktis und die nordatlantische Region" als "eine willkommene und natürliche Entwicklung angesichts der neuen Sicherheitsdynamik" in der Region zu begrüßen, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor dem Ministertreffen des Arktischen Rates an diesem Donnerstag. "Russlands fortgesetzte militärische Aufrüstung in der Arktis ist besorgniserregend", sagte Kofod. "Die arktischen Nato-Staaten haben eine besondere Rolle und Verantwortung, Stabilität und geringe Spannungen zu gewährleisten. Auch Dänemark investiere verstärkt in seine Verteidigungskapazitäten in der Arktis und im Nordatlantik.

Gefährdete Wildnis am Nordpol 12.10

0.40 Uhr: Frankreich bringt neuen Entwurf für Nahost-Resolution in UN-Sicherheitsrat ein

Frankreich hat dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag einen neuen Entwurf für eine Resolution zum Nahost-Konflikt vorgelegt. Wie das französische Präsidialamt mitteilte, wurde der Resolutionsentwurf in Abstimmung mit Ägypten und Jordanien erarbeitet. Präsident Emmanuel Macron hatte demnach zuvor mit dem ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sissi und dem jordanischen König Abdullah II. über die Gewalteskalation zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen beraten.



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