"heute wichtig": Kann aus mir ein Astronaut werden? So wählt die Europäische Raumfahrtagentur ihren Nachwuchs aus
Die Europäische Raumfahrtagentur ESA sucht neue Astronauten. Was die Bewerber mitbringen müssen, erzählt ein langjähriger Astronauten-Trainer im Podcast.
Heute endet die Bewerbungsfrist für angehende Astronauten bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Vier oder fünf neue Raumfahrer werden nach dem Auswahlverfahren das Astronauten-Korps der ESA ergänzen. Was die Anwärter mitbringen müssen und ob er selbst geeignet wäre, das bespricht Moderator Michel Abdollahi im Podcast "heute wichtig" mit Dr. Peter Eichler, Luft- und Raumfahrttechniker an der TU Braunschweig und langjähriger Astronauten-Trainer.
Keine Alphamännchen
Eichler rechnet mit etwa 10.000 bis 15.000 Bewerbern. Zu den körperlichen Voraussetzungen sagt er, man solle sportlich sein, aber nicht zu sportlich: "Spitzensportler zum Beispiel sind ungeeignet. Weil man im Weltraum ohnehin das Problem hat, die Muskeln und das Herz richtig am Laufen zu halten." Und zur wichtigen Teamfähigkeit eines Astronauten ergänzt der Experte: "Stellen Sie sich mal vor, Sie würden da vier Alphamännchen hinschicken: Donald Trump, Putin, Erdoğan. Das würde nur Mord und Totschlag bringen, weil keiner sich in ein Team einordnen könnte." Infobox "Heute wichtig"
Absturz eines Hoffnungsträgers
Außerdem geht es in der Podcast-Folge um den Impfstoffkandidaten der Tübinger Firma Curevac – und die Frage, warum dieser in Studien nur eine enttäuschende Wirksamkeit von 47 Prozent gezeigt hat. Und Michel Abdollahi blickt noch einmal auf die gewalttätigen Hausbesetzer in der Rigaer Straße in Berlin.
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