"heute wichtig": Olaf Scholz und seine 200.000 Euro – wie wir Reichtum gerechter besteuern
In einem Interview sagte der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kürzlich, mit seinem Einkommen sei er “in Deutschland reich” – und sprach sich für eine höhere Spitzensteuer aus. Welcher Weg der Umverteilung aber ist der beste?
Rund 200.000 Euro – so viel verdient Olaf Scholz im Jahr als Finanzminister. Großverdiener wie er sollen künftig höhere Steuern bezahlen, sagte der SPD-Kanzlerkandidat vor Kurzem in einem Interview. Doch wie genau sollte man Reichtum besteuern? Und was bringt eine Vermögenssteuer? Darüber spricht Moderator Michel Abdollahi im Podcast "heute wichtig" mit dem Steuerexperten Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
Besser die Erben besteuern
Stefan Bach räumt mit einem Mythos zur Vermögenssteuer auf – diese sei, richtig eingeführt, durchaus praktikabel und würde nicht etwa ein Drittel der Einnahmen direkt wieder als Verwaltungskosten verschlingen. Er sagt allerdings auch: "Bevor man mit so komplizierten Sachen wie einer laufenden Vermögenssteuer beginnt, soll man erstmal die Erbschaftssteuer anpassen." Seine Begründung: "Wer etwas erbt, der hat ja nichts dafür getan. Hingegen die Vermögenssteuer – da besteuert man ja auch diejenigen, die intelligent und fleißig sind und plötzlich ein riesiges Vermögen haben."
Folge des Klimawandels?
Außerdem geht es in der Folge um das Extremwetter an vielen Orten der Welt. Der RTL-Wetterexperte Bernd Fuchs beantwortet Abdollahi die Frage, inwieweit es sich bei den Tornados und Rekordtemperaturen bereits um eine Folge des Klimawandels handelt.
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