News von heute: RKI meldet 892 Neuinfektionen und 63 weitere Todesfälle – Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 5,1

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

7.11 Uhr: Quellcode von Internet-Begründer Berner-Lee als NFT versteigert

Der Quellcode des Internet-Begründers Tim Berner-Lee ist in den USA in Form eines NFT für umgerechnet 4,5 Millionen Euro versteigert worden. Das New Yorker Auktionshaus Sotheby's organisierte die einwöchige Versteigerung für das Programm, das den Weg für das Internet in seiner heutigen Form ebnete. Das digitale Werk umfasst eine animierte Version von Berners-Lees fast 10.000 Zeilen langen Code sowie einen Brief des in Großbritannien geborenen Informatikers.

NFT steht für Non-Fungible Token - ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist. Das System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann. 

7.00 Uhr: Pepsi will Zuckeranteil in Getränken senken

Der Getränke- und Snack-Konzern Pepsi will den Zuckeranteil in Getränken deutlich senken. In seinen in der EU angebotenen Getränken strebt der Konzern ein Viertel weniger Zucker bis 2025 an, bis 2030 sollen es 50 Prozent sein. Die Kalorien des deutschen Getränke-Portfolios sollen um 90 Prozent sinken - im Vergleich zu 2015 sei bereits die Hälfte der Kalorien verbannt worden. Pepsi wolle Gutes tun, was aber auch gut für das Geschäft sei, sagte Garret Quigley, Chef von Pepsico Westeuropa.

6.47 Uhr: Lauterbach hält Auffrischungsimpfungen bei starker Delta-Ausbreitung für nötig

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält im Falle einer starken Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus Auffrischungsimpfungen für nötig. "Sobald Fälle beobachtet werden, bei denen es trotz zweifacher Impfung zu einer Ansteckung zum Beispiel mit der gefährlichen Delta-Variante und auch zu schweren Krankheitsverläufen kommt, wird man zur Booster-Impfung aufrufen", sagte Lauterbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Derzeit sei allerdings noch nicht sicher, ob sich die Delta-Variante "gegen die Impfungen durchsetzen" werde. "Deswegen kann man derzeit noch nicht zu den Auffrischungsimpfungen aufrufen. Dafür fehlt noch das Wissen", sagte der SPD-Politiker.

5.52 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 5,1

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun bei 5,1. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 892 Neuinfektionen sowie 63 weitere Todesfälle registriert.

Am Vortag hatte die Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, bei 5,2 gelegen, vor einer Woche bei 7,0. Vor einer Woche waren laut RKI zudem 1008 Neuansteckungen sowie 93 Todesfälle verzeichnet worden.

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5.35 Uhr: Strikter Corona-Lockdown in Bangladesch in Kraft getreten

In Bangladesch ist am Donnerstag ein strikter Corona-Lockdown in Kraft getreten. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen nur noch zum Einkäufen und in Notfällen verlassen. Geschäfte und Büros bleiben geschlossen, nur Lebensmittel-Märkte dürfen noch für einige Stunden am Tag öffnen. Polizisten und Soldaten sollen die Einhaltung der Regeln überwachen.

Das südasiatische Land ächzt derzeit unter einer heftigen Infektionswelle, die auf eine starke Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus zurückgeht. Die Regionen an der Grenze zum Nachbarland Indien, wo die Delta-Variante zuerst aufgetreten war, sind besonders hart betroffen. Krankenhäuser sind teilweise komplett überlastet.

Seit die Regierung den Lockdown vergangene Woche ankündigte, verlassen tausende Tagelöhner die Hauptstadt Dhaka und drängen sich auf überfüllten Fähren. Ausgenommen von den Beschränkungen sind Textilfabriken, die für Ketten wie H&M and Walmart produzieren.

5.30 Uhr: Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Staaten werden teilweise teurer

Teils höhere Kosten, aber auch keine bösen Preisüberraschungen mehr: Für Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Staaten wie China oder den USA gelten seit Donnerstag neue Regeln. Kleinere Waren mit einem Wert unter der bisherigen Freigrenze von 22 Euro sind künftig auch umsatzsteuerpflichtig, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Zugleich sollen aber auch versteckte Zusatzkosten wegfallen und die Transparenz für Kundinnen und Kunden erhöht werden.

Konkret bedeuten die neuen Regeln, dass in Deutschland ab sofort auch bei Waren mit einem Wert von unter 22 Euro 19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden, unter anderem für Bücher oder Lebensmittel fallen sieben Prozent an. Kostete beispielsweise eine CD von einem US-Versandhändler bislang 20 Euro, werden mit Steuern künftig 23,80 Euro fällig. Der eigentliche Zoll, der gesondert erhoben wird, gilt weiter für Waren mit einem Wert ab 150 Euro.

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5.00 Uhr: Deutsche-Bank-Chef Sewing übernimmt BdB-Präsidentschaft

Die deutsche Bankenbranche hat ein neues Sprachrohr: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing übernimmt an diesem Donnerstag (1.7.) das Präsidentenamt beim Bundesverband deutscher Banken (BdB). Damit stellt Deutschlands größtes Geldhaus für drei Jahre wieder den Chef-Lobbyisten der privaten Banken in Deutschland.

Sewing beerbt in dieser Rolle Hans-Walter Peters. Der Berenberg-Manager war im vergangenen August wieder als BdB-Präsident eingesprungen, weil dem Verband Peters' Nachfolger abhanden gekommen war. Commerzbank-Chef Martin Zielke hatte im Sommer wegen seines Rückzugs von der Commerzbank-Spitze auch das Ehrenamt beim Bankenverband abgegeben.

Die Deutsche Bank hatte Sewing im April 2018 auf den Chefposten befördert. Der Manager verordnete dem Frankfurter Dax-Konzern einen radikalen Umbau inklusive des Abbaus Tausender Stellen. Nach fünf Verlustjahren in Folge schaffte die Deutsche Bank im Jahr der Corona-Krise die Trendwende. Im März verlängerte die Deutsche Bank den Vertrag mit ihrem Vorstandsvorsitzenden bis April 2026.

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4.41 Uhr: Kolumbien: Präsident rät wegen Protesten zu Anti-Vandalismus-Gesetz

Inmitten der seit Wochen andauernden Proteste in Kolumbien hat der kolumbianische Präsident Iván Duque ein Gesetz gegen Vandalismus und Krawalle vorgeschlagen. Er rief das Parlament dazu auf, in der kommenden Legislaturperiode ein solches Gesetz zu verabschieden, "damit diejenigen, die diese Praktiken fördern, nicht versuchen, ungestraft davonzukommen", wie die kolumbianische Zeitung "El Tiempo" am Mittwoch (Ortszeit) berichtete.

Seit Ende April ein Streik ausgerufen wurde, hat es in verschiedenen Städten des südamerikanischen Landes zahlreiche Proteste gegeben, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam. Mindestens zwei Dutzend Menschen kamen bei den Protesten bislang ums Leben, die meisten durch Polizeigewalt. Protestierende zerstörten Infrastruktur-Einrichtungen, blockierten wichtige Zufahrtsstraßen und griffen Polizeistationen an. Zuletzt bedrohten Demonstranten in der Hauptstadt Bogotá mehrere Busfahrer mit Messern und kaperten fünf Busse.

4.31 Uhr: Hongkong begeht Jahrestag der Rückgabe an China – Proteste verboten

Mit einer Flaggenzeremonie hat Hongkong den Jahrestag der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie 1997 an China gefeiert. Bei einer Zeremonie im Victoria Hafen wurde die Hongkonger Flagge neben der chinesischen Nationalflagge gehisst. Zum zweiten Jahr in Folge verboten die Behörden einen zuvor üblichen Protestmarsch, an den sich in der Vergangenheit oft mehrere Hunderttausende Hongkonger beteiligt hatten. Begründet wurde das Verbot wie im Vorjahr mit der Corona-Pandemie. Kritiker vermuten jedoch politische Motive hinter der Entscheidung.

Während das Protest-Verbot im Vorjahr noch von Tausenden Demonstranten ignoriert worden war, blieb es am Donnerstag zunächst ruhig auf den Straßen. Die Polizei hatte zuvor vor Verstößen gewarnt und angekündigt, 10 000 Polizisten bereitzustellen. Der Rückgabetag fiel in diesem Jahr auf den gleichen Tag mit dem 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei Chinas, der zeitgleich in Peking gefeiert wurde. 

4.30 Uhr: Noch kein Normalbetrieb an Schulen nach dem Sommer

Auch im kommenden Schuljahr wird es zunächst keinen Normalbetrieb an den Schulen wie vor Corona geben. Zumindest am Anfang müssen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte weiter mit Einschränkungen rechnen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Kultusministerien der 16 Bundesländer ergab. Die Maske dürfte in vielen Ländern nach den Sommerferien weiter zum Schulbild gehören - zum Teil auch im Klassenzimmer.

Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen planen mit einer Maskenpflicht oder denken darüber nach. Zumindest in den ersten beiden Wochen des Schuljahres sollen Masken als Sicherheitsmaßnahme wegen möglicher Ansteckungsgefahren durch Reiserückkehrer vorgeschrieben werden.

Andere Länder wollen Entscheidungen zu Masken in der Schule erst treffen, wenn das neue Schuljahr näher rückt und die Lage klarer ist. An den zwei Tests pro Woche wollen viele Bundesländer festhalten. Zusagen, dass die Schulen dieses Mal dauerhaft geöffnet bleiben, kommen aus keinem Bundesland.

4.16 Uhr: Wetter in Deutschland weiterhin wechselhaft

Nach mehreren Tagen Unwetter in vielen Regionen Deutschlands beruhigt sich die Wetterlage allmählich. Das Gewittertief "Xero", das in den vergangenen Tagen für Überflutungen und Überschwemmungen sorgte, verabschiedet sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) noch am Donnerstag über die Ostsee aus Deutschland. Vor allem in manchen Regionen Schleswig-Holsteins und in Brandenburg sorgte das Tief aber noch einmal für Gewitter und Starkregen.

Mit Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad bleibt es am Donnerstag vergleichsweise kühl. Zum Wochenende soll es laut DWD aber wieder sommerlichere Temperaturen bis 25 Grad geben. Zumindest im Südwesten und in Küstennähe räumen die Meteorologen auch längeren sonnigen Abschnitten eine Chance ein, ansonsten bleibt es eher bewölkt. Gebietsweise sind Schauer möglich, im Osten auch Gewitter.

4.05 Uhr: EMA verkündet Entscheidung über Zulassung von Moderna-Impfstoff ab zwölf Jahren

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will am Donnerstag ihre Entscheidung über eine Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Unternehmens Moderna für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren bekannt geben. Nachdem Moderna Anfang Juni den Zulassungsantrags für Zwölf- bis 17-Jährige gestellt hatte, hatte die EMA eine "beschleunigte Prüfung"zugesagt. 

Bisher hat nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe. In Deutschland können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren seit dem 7. Juni gegen das Coronavirus geimpft werden. Da einige Erwachsene noch nicht geimpft sind und es weltweit nicht genügend Corona-Impfstoff gibt, ist die Immunisierung von Kindern allerdings umstritten. Kinder leiden nur sehr selten unter schweren Covid-19-Erkrankungen.

3.53 Uhr: Verurteilter Mörder nach monatelangem Pandemie-Aufschub in Texas hingerichtet

ach einem monatelangen Aufschub wegen der Corona-Pandemie ist im US-Bundesstaat Texas ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Der 45-jährige John Hummel wurde am Mittwochabend im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze exekutiert, wie die texanischen Behörden mitteilten.

Hummel war wegen der Tötung seiner schwangeren Frau, der gemeinsamen fünfjährigen Tochter und seines Schwiegervaters im Jahr 2009 zum Tode verurteilt worden. Ursprünglich sollte er schon am 17. März 2020 hingerichtet werden, ein Berufungsgericht setzte die Hinrichtung aber unter Verweis auf "die aktuelle Gesundheitskrise" aus.



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