News von heute: RKI registriert 808 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 5,2

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

6.57 Uhr: Mann sticht in Magdeburg mit Messer auf Sicherheitsleute ein

Ein 41-Jähriger hat bei einer Public-Viewing-Veranstaltung in Magdeburg zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit einem Messer angegriffen und dabei schwer verletzt. Die beiden 43-Jährigen hätten zuvor den mutmaßlichen Täter aufgrund seines Verhaltens vom Gelände begleiten wollen, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe der Mann plötzlich ein Messer gezogen, auf die beiden eingestochen und sei dann geflüchtet. Der 41-Jährige sei nach der Tat am späten Dienstagabend aber nicht weit gekommen: In unmittelbarer Nähe zum Tatort stellten ihn Polizeibeamte und nahmen ihn fest. Voraussichtlich im Laufe des Mittwochs soll der Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

5.16 Uhr: Nordkoreas Machthaber kritisiert Fehler bei der Corona-Abwehr

Schwere Fehler im Kampf gegen das Coronavirus haben Nordkorea nach den Worten von Machthaber Kim Jong Un in eine Krise gestürzt. Kim gab bei einem erweiterten Treffen des Politbüros der herrschenden Arbeiterpartei in Pjöngjang "hochrangigen Beamten" die Schuld für die Krisensituation und warf ihnen Pflichtverletzung vor. Sie hätten einen "entscheidenden Fall" herbeigeführt, der eine große Krise für die Sicherheit des Staats und der Bevölkerung ausgelöst habe, wurde Kim von den staatlich kontrollierten Medien zitiert. Was passierte und was konkret die Sicherheitsrisiken sind, wurde in den Berichten nicht erwähnt.

Das weithin isolierte Nordkorea ist eines der wenigen Länder, die bisher keinen einzigen Infektionsfall mit Sars-CoV-2 gemeldet haben. Das Land hatte bereits frühzeitig die Grenzen dichtgemacht und ein "nationales Notfallsystem" gegen das Virus eingerichtet. Beobachter gehen aber davon aus, dass es bereits zu Erkrankungen gekommen ist.

4.23 Uhr: RKI registriert 808 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 5,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 808 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1016 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,2 an (Vortag: 5,4; Vorwoche: 7,2). Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 56 Todesfälle verzeichnet. Der Sieben-Tage-R-Wert lag nach RKI-Angaben am Dienstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 79 weitere Menschen anstecken. PAID Booster-Impfung 10.46

4 Uhr: Immer mehr Menschen von Post-Covid-Syndrom betroffen

Tausende Patientinnen und Patienten in Deutschland leiden nach einer Covid-19-Erkrankung an Langzeitfolgen. Allein bei der zweitgrößten deutschen Krankenkasse, der Barmer, waren zwischen November 2020 und März 2021 mehr als 2900 Versicherte von Long- oder Post-Covid betroffen, wie eine Auswertung von Versichertendaten der Kasse zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Von den Barmer-Versicherten, die von Januar bis März 2021 zunächst wegen Corona krankgeschrieben waren, waren mindestens 6,3 Prozent anschließend wegen Post-Covid arbeitsunfähig. Post-Covid-Syndrome treten der Barmer-Erhebung zufolge bei Frauen häufiger auf als bei Männern.

3.29 Uhr: Kanada bricht mit 49,5 Grad Celsius erneut landesweiten Hitzerekord

Den dritten Tag in Folge sind in Kanada die heißesten Temperaturen im Land seit dem Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden. "Um 16.20 Uhr (Ortszeit) meldete die Lytton-Wetterstation 49,5 Grad Celsius", teilte das Ministerium für Umwelt und den Klimawandel beim Onlinedienst Twitter mit. Polizei und Gemeinden meldeten Dutzende Todesfälle im Zusammenhang mit der beispiellosen Hitzewelle, die Westkanada und den Nordwesten der USA trifft. 

In der Stadt Vancouver starben mindestens 69 Menschen, darunter zahlreiche ältere Menschen mit Vorerkrankungen, wie die nationale Polizeibehörde RCMP mitteilte. Auch in den US-Städten Portland, Oregon und Seattle im Nordwesten der USA wurden die höchsten Temperaturen seit dem Beginn der dortigen Aufzeichnungen im Jahr 1940 gemessen. Klimaanlagen und Ventilatoren waren vielerorts ausverkauft. Menschen suchten zum Teil in Tiefgaragen oder in ihren klimatisierten Autos Schutz vor der Hitze. 

2.53 Uhr: Waldbrand in Nordkalifornien breitet sich aus

In Nordkalifornien kämpften rund 800 Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand an, der sich innerhalb kurzer Zeit rasch ausgebreitet hatte. Nach Mitteilung der Feuerwehr waren in dem Bezirk Siskiyou County nahe der Ortschaft Weed eine Fläche von rund 54 Quadratkilometern betroffen. Das Feuer war am Freitag durch einen Blitzschlag ausgelöst worden. Heftige Winde bei weiter trockenem und heißen Wetter verschärften die Lage. Mehrere Hundert Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser in der Gefahrenzone vorsichtshalber zu verlassen. 

2.01 Uhr: China erstmals seit 70 Jahren frei von Malaria

China hat den Kampf gegen die Infektionskrankheit Malaria gewonnen. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO mitteilte, wurde das bevölkerungsreichste Land der Welt offiziell als malariafrei eingestuft. "Heute gratulieren wir dem chinesischen Volk dazu, dass es das Land von Malaria befreit hat", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus laut einer Mitteilung. Mit dem hart erarbeiteten Erfolg habe sich China der wachsenden Zahl von Ländern angeschlossen, die der Welt zeigen, dass eine malariafreie Zukunft ein machbares Ziel sei. 

Bislang haben nach WHO-Angaben rund 40 Staaten den Kampf gegen Malaria gewonnen und ein entsprechendes Zertifikat erhalten. China ist demnach das erste Land seit 30 Jahren, das in der westlichen Pazifikregion diesen Durchbruch geschafft hat. In den 1940er-Jahren hatte China rund 30 Millionen Malaria-Erkrankungen pro Jahr gemeldet. Zahlreiche Regierungsprogramme führten seitdem zu rückläufigen Infektionszahlen. Laut dem neuesten Welt-Malaria-Bericht der WHO gab es 2019 weltweit 229 Millionen Malariafälle gegenüber 228 Millionen Fällen im Jahr 2018. Die geschätzte Zahl der Malariatoten belief sich 2019 auf 409.000, verglichen mit 411.000 Todesfällen in 2018. 

1.56 Uhr: Bericht: Biden will Uni-Präsidentin Gutmann zur Botschafterin in Deutschland berufen

Die Präsidentin der US-Elitehochschule University of Pennsylvania, Amy Gutmann, soll neue Botschafterin ihres Landes in Deutschland werden. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf deutsche und US-Regierungskreise berichtete, wird US-Präsident Joe Biden Gutmann für den Posten in Berlin vorschlagen. Die Personalie liege zudem bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dessen Zustimmung aber als Formsache gelte.

Die Politikwissenschaftlerin ist Tochter eines jüdischen Vaters, der 1934 aus Nazi-Deutschland geflohen war. Sie ist seit 2004 Präsidentin der Privatuniversität in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania, die als eine der besten Hochschulen des Landes gilt. Gutmann muss dem Bericht zufolge noch vom US-Senat bestätigt werden. Sie wäre die erste Frau, die als US-Botschafterin in die Bundesrepublik entsandt wird. Der Botschafterposten in Berlin ist seit dem Abgang des umstrittenen Botschafters Richard Grenell im Juni 2020 vakant.

1.17 Uhr: Fast 50 Migranten aus Seenot im Ärmelkanal gerettet

Fast 50 Migranten sind im Ärmelkanal aus Seenot gerettet worden. Die Menschen hatten in kleinen Booten versucht, nach Großbritannien zu gelangen, wie die französischen Behörden mitteilten. Demnach seien drei Operationen nötig gewesen, um die 46 Migranten zu bergen, von denen mehrere krank oder unterkühlt waren. Denzel FS 16.44

0.51 Uhr: Zahl der Toten nach Einsturz von Wohnhaus in Florida steigt auf zwölf

Nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida ist die Zahl der Todesopfer erneut gestiegen. Im Laufe des Dienstages sei in den Trümmern ein weiteres Opfer gefunden worden, sagte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava, an der Unglücksstelle in Surfside nahe Miami. Die Zahl der Toten sei damit auf zwölf gestiegen. 149 Menschen gelten weiter als vermisst. Das strandnahe Gebäude mit rund 130 Wohneinheiten war in der Nacht zu Donnerstag teilweise eingestürzt. Die Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht. Seitdem läuft eine verzweifelte Suche nach möglichen Überlebenden.

0.41 Uhr: Niederlande werfen Moskau simulierten Angriff auf Kriegsschiff im Schwarzen Meer vor

Zwischen russischen Kampfflugzeugen und einem niederländischen Kriegsschiff im Schwarzen Meer hat es nach Angaben aus Den Haag einen Zwischenfall gegeben. Die Flugzeuge hätten die Fregatte "HNMLS Evertsen" am vergangenen Donnerstag im Südosten der Krim-Halbinsel über einen Zeitraum von fünf Stunden "wiederholt bedrängt" und dabei "Schein-Attacken" geflogen, teilte das niederländische Verteidigungsministerium mit. Moskau widersprach: Die Flugzeuge hätten "in sicherem Abstand" und "in Übereinstimmung mit den internationalen Regeln" operiert. 

Die russischen Flugzeuge seien mit Bomben und Luft-Boden-Raketen bewaffnet gewesen, teilte das Ministerium in Den Haag mit. Es sei auch "zu Störungen an der elektronischen Ausrüstung der 'Evertsen'" gekommen. Die "Evertsen" habe sich als Teil eines Flottenverbandes in dem Gebiet befunden, zu dem auch die "HMS Defender" gehört. Auf das britische Schiff waren Moskau zufolge am Vortag Warnschüsse abgegeben worden. London wies diese Darstellung zurück. 



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