Brasilianischer Präsident: Jair Bolsonaro für mögliche Notoperation verlegt
Bolsonaro hatte zunächst über anhaltenden Schluckauf geklagt. Die Ursache dafür könnte doch ernster sein als ursprünglich gedacht.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist für eine mögliche Notoperation in die brasilianische Millionemetropole São Paulo verlegt worden.
Ein Krankenwagen brachte Bolsonaro vom Militärhospital in Brasília zum Luftwaffenstützpunkt der Hauptstadt des südamerikanischen Landes, wie im brasilianischen Fernsehen zu sehen war.
Der Arzt hatte einen Darmverschluss festgestellt, wie es in einer Mitteilung der Pressestelle der Präsidentschaft hieß. Er habe beschlossen, den Präsidenten nach São Paulo bringen zu lassen, wo weitere Untersuchungen gemacht werden sollen, um festzustellen, ob eine Notoperation notwendig ist.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro war nach einer ersten Mitteilung auf Anraten seines Ärzteteams am frühen Mittwochmorgen ins Krankenhaus in Brasília gebracht worden. Demnach war Bolsonaro für Untersuchungen im Militärhospital in der Hauptstadt, um die Ursache für seinen andauernden Schluckauf herauszufinden.
Der Präsident sollte ursprünglich für 24 bis 48 Stunden im Krankenhaus oder zu Hause unter Beobachtung bleiben. Es gehe ihm gut, hieß es in der ersten Mitteilung. Bolsonaro hatte in den vergangenen Tagen über anhaltenden Schluckauf geklagt, über den er auch in seiner wöchentlichen Übertragung in sozialen Medien sprach.
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