Hochwasser in Deutschland: Bayerns Innenminister: Fluthilfen sollen "schnell und unbürokratisch" kommen

Die Nachrichten aus den Hochwassergebieten im stern-Ticker.

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Die Nachrichten aus den Hochwassergebieten im stern-Ticker: 

7.42 Uhr: Hochwasserlage in Bayern entspannt sich etwas

Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Bayerns hat sich etwas entspannt. In Passau lag der Pegel der Donau am frühen Morgen bei 8,18 Metern und damit unterhalb der höchsten Hochwasserwarnstufe von 8,50 Metern. Von katastrophalen Zuständen sei man zum Glück noch entfernt, sagte ein Sprecher der Polizei in Passau am Montag.

Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen etwas aufatmen. "Die Nacht verlief ruhig", hieß es bei der Feuerwehr. Die Helfer seien jetzt mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Anlass zur Hoffnung geben auch die Wetteraussichten. Bis auf einzelne kurze Schauer soll es in den kommenden Tagen trocken bleiben. Unwetter seien derzeit nicht in Sicht, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

5.15 Uhr: DOSB-Chef Hörmann zu Flutkatastrophe: "Neuer Tiefschlag"

Der Sport ist nach Meinung von DOSB-Präsident Alfons Hörmann von den jüngsten Unwettern und Flutkatastrophen im Westen Deutschlands und in Bayern ebenfalls erheblich betroffen. "Gerade jetzt, wo es dem Sport in der Coronakrise wieder besser geht, ist das ein neuer Tiefschlag. Ein ganz herber Rückschlag", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir reden bestimmt von einem Schaden, der über 100 Millionen liegt. Da braucht man kein Prophet sein, wenn man die Bilder sieht", meinte der 60-Jährige in Frankfurt/Main am Rande des Abflugs des deutschen Teams zu den Olympischen Spielen nach Tokio. Das gehe von Fußballplätzen über Sporthallen und andere Anlagen. "Im Moment kann man den Betroffenen nur Mut zusprechen."

Heute wichtig 19.7. 6.40

4.30 Uhr: Hochwasser Thema beim EU-Agrarrat in Brüssel

Angesichts der Bilder von Leid, Verlust und Schaden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird Deutschland die anderen EU-Länder bei einem Treffen der Agrarminister in Brüssel über die derzeitige Lage in den betroffenen Regionen informieren. So soll am Montag sowohl darüber gesprochen werden, inwiefern Landwirte betroffen sind, als auch wie sie mit Traktoren und anderen Gerätschaften Hilfe geleistet hätten, hieß es aus dem Landwirtschaftsministerium. Das konkrete Ausmaß der Schäden - auch für Landwirte - sei noch nicht absehbar.

2.31 Uhr: Landkreistag lehnt Zentralisierung des Katastrophenschutzes ab

Der Deutsche Landkreistag hat sich vor dem Hintergrund der Unwetterkatastrophe gegen eine Zentralisierung des Katastrophenschutzes ausgesprochen. "Wir sollten dieses außergewöhnliche Ereignis nicht zum Anlass nehmen, das System des Katastrophenschutzes grundlegend infrage zu stellen oder eine Verlagerung operativer Befugnisse von den Landkreisen und Städten auf den Bund zu fordern", sagte Landkreistags-Präsident Reinhard Sager der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Zufa Hochwasser-Lage 6.45

2 Uhr: Flutkatastrophe: FDP spricht von "Systemversagen"

Die FDP hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angesichts der Hochwasserfolgen schwere Versäumnisse beim Bevölkerungsschutz vorgeworfen. "Die rechtzeitigen Warnungen der Meteorologen sind weder von den Behörden noch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinreichend an die Bürgerinnen und Bürger kommuniziert worden", sagte Fraktionsvize Michael Theurer der Deutschen Presse-Agentur. "Es bietet sich das Bild eines erheblichen Systemversagens, für das der Bundesinnenminister Seehofer unmittelbar die persönliche Verantwortung trägt."

1.04 Uhr: Fluthilfen in Bayern sollen schnell und unbürokratisch kommen

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat schnelle Hilfen für die vom Hochwasser Betroffenen im Süden und Osten Bayerns zugesichert. Das bayerische Kabinett werde am Dienstag beschließen, wie Hilfen aussehen könnten, sagte der CSU-Politiker im Interview mit der "BR24 Rundschau". Hilfen solle es auch vom Bund geben. "Wir werden diese Menschen dort nicht allein lassen", betonte Herrmann. Es gehe darum, Straßen und Brücken so schnell wie möglich wieder aufzubauen, aber auch betroffenen Familien zu helfen. "Das wird sehr unbürokratisch und schnell erfolgen müssen", machte der Innenminister deutlich.



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