Hochwasser in Deutschland: Zahl der Toten steigt auf mehr als 130

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News zum Hochwasser in Deutschland im stern-Ticker: 

8.35 Uhr: Fridays for Future kündigt Klimastreiks in mehr als 40 Orten an

Angesichts der schweren Unwetter im Westen Deutschlands hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future Streiks in mehr als 40 Orten angekündigt. "Das Ausmaß der Zerstörung macht sprachlos", schrieb die Klimaaktivistin Luisa Neubauer auf Twitter. Die Streiks am Freitag fänden auch in Solidarität mit denen statt, "die so viel verloren haben". 

"Diese Katastrophen müssen politische Konsequenzen haben", schrieb Neubauer weiter. Als Reaktion auf die schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit inzwischen mehr als hundert Todesopfern hatten auch Politiker mehrerer Parteien verstärkten Klimaschutz gefordert.

Neubauer nannte es "phänomenal verlogen", dass Laschet jetzt "mehr Tempo" beim Klimaschutz fordere. "Er regiert seit Jahren in NRW und tut mit seiner Politik aktuell alles dafür, dass die globalen Klimaziele verpasst werden", so ihr Vorwurf. "Wir werden unseren Druck erhöhen, ein 'Weiter-so' kann es nicht geben", betonte die Organisatorin von Fridays for Future in Deutschland. 

8.20 Uhr: Zentrale kostenfreie Telefonnummer der Polizei eingerichtet

Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen, können sich unter der Rufnummer 0800-656 5651 bei der Polizei melden.

8.05 Uhr: Zahl der Toten nach Hochwasserkatastrophe steigt auf über 130

Nach der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands ist die Zahl der Toten auf mehr als 130 gestiegen. Die Polizei bezifferte allein die Zahl der Todesopfer im Großraum Ahrweiler bis Samstagmorgen auf über 90. Es sei zu befürchten, dass noch weitere hinzukämen, teilte die Polizei Koblenz am Samstag mit. Insgesamt liege dem Polizeipräsidium die Meldung über 618 Verletzte vor. Auch diese Zahl könne sich noch weiter erhöhen. Mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden immer noch Menschen vermisst. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des NRW-Innenministeriums landesweit mindestens 43 Todesopfer und viele Verletzte.

Am Freitag hatte Innenminister Roger Lewentz (SPD) noch von 63 Todesopfern in Rheinland-Pfalz gesprochen. Die Zahl der Verletzten lag am Freitag noch bei 362. In der Region gehen unterdessen die Such- und Rettungsarbeiten weiter. Noch immer sind Tausende Rettungskräfte in der Eifel, wo in der Nacht zum Donnerstag die Wassermassen ganze Orte verwüstet hatten.

Laut Frühwarnprognose des Landesamts für Umwelt Rheinland-Pfalz verringerte sich die Hochwassergefahr zuletzt. In vielen Ortschaften fiel weiterhin das Strom- und Telefonnetz aus.

7.58 Uhr: Nach Dammbruch – Weiter angespannte Lage in Wassenberg

Nach dem Bruch eines Damms der Rur ist im nordrhein-westfälischen Wassenberg (Kreis Heinsberg) der Stadtteil Ophoven evakuiert worden. Die Lage war am frühen Morgen laut Mitteilung der Stadt weiter angespannt. Der zuständigen Kreispolizei Heinsberg und der Bezirksregierung Köln waren am Morgen aber keine besonderen Vorkommnisse aus der Nacht bekannt.

Wie die Bezirksregierung am Freitagabend mitgeteilt hatte, waren rund 700 Anwohner von der Evakuierung betroffen. Für zwei weitere Stadtteile - Effeld und Steinkirchen - gab es in der Nacht weiter eine Vorwarnung, dass es zur Evakuierung kommen könnte. "Insgesamt stagnieren die dortigen Wasserpegel derzeit", teilte die Stadt Wassenberg am frühen Samstagmorgen mit.

Wie groß der Schaden durch den Dammbruch ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Rur hat ihre Quelle in der Eifel und mündet bei Roermond in den Niederlanden in die Maas. Laut WDR sieht Wassenbergs Bürgermeister Marcel Maurer (CDU) einen möglichen Grund für den Dammbruch auf niederländischer Seite: Dort seien Schleusenklappen geschlossen worden, so dass es zum Rückstau der Wassermassen gekommen sei.



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