News vom Wochenende: USA beschlagnahmen Öltanker wegen Verstoßes gegen Nordkorea-Sanktionen
Die News vom Wochenende im stern-Ticker.
Die News vom Wochenende im stern-Ticker:
7.30 Uhr: Israel beschuldigt nach tödlichem Angriff auf Öl-Tanker Iran
Israel hat den Iran beschuldigt, hinter einem tödlichen Anschlag auf einen Öltanker vor der Küste des Oman zu stecken. "Teheran sät Gewalt und Zerstörung", hieß es aus israelischen Regierungskreisen. Bei dem offenbar mit einer Drohne ausgeführtem Angriff waren nach Angaben der US-Armee zwei Besatzungsmitglieder getötet worden. Betreiberin des Öltankers ist die Firma eines prominenten israelischen Unternehmers.
Der Angriff auf den Tanker "MT Mercer Street" hatte sich am Donnerstag im nördlichen Indischen Ozean ereignet. US-Marinesoldaten, die nach einem Notruf der Besatzung zur Hilfe eilten, hätten vor Ort Belege für die Art des Anschlags gesehen, hieß es in einer Mitteilung des US-Militärs. Es gebe "klare" Hinweise auf einen Drohnen-ähnlichen Angriff.
5.48 Uhr: Sechs Verletzte bei Wohnhausbrand in Berlin
Bei einem Brand in einem Wohngebäude im Berliner Bezirk Pankow sind sechs Menschen verletzt worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, brannte es seit dem frühen Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache in einem Seitenflügel des Hauses in der Prenzlauer Promenade. Drei Geschosse sowie der Treppenraum standen in Flammen, das Feuer breitete sich aufgrund offener Türen bis ins Dachgeschoss aus. Drei Menschen wurden beim Sprung aus dem Gebäude verletzt – sie und drei weitere Verletzte wurden per Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei dem Brand waren insgesamt 150 Kräfte der Feuerwehr und Rettung im Einsatz.
4.19 Uhr: RKI registriert 2400 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 16,9
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nun dreieinhalb Wochen an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie jetzt bei 16,9 – am Vortag betrug der Wert 16,5, am Samstag der Vorwoche 13,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2400 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 1919. Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.STERN PAID Spanien Corona Reiseregeln steigende Zahlen 20.15
Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.769.165 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
3.11 Uhr: USA beschlagnahmen Öltanker wegen Verstoßes gegen Nordkorea-Sanktionen
Die USA haben wegen Verstößen gegen Nordkorea-Sanktionen gerichtlich die Kontrolle über einen Öltanker eines singapurischen Besitzers übernommen. Ein New Yorker Bundesrichter ordnete die Beschlagnahmung der "M/T Courageous" an, die sich derzeit in Kambodscha befindet. Das Schiff soll illegalerweise Öl nach Nordkorea gebracht haben. Den Angaben zufolge gehört das Schiff mit einer Kapazität von 2.734 Tonnen dem Singapurer Kwek Kee Seng.
Laut Justizministerium hatte die "Courageous" von August bis Dezember 2019 die Übermittlung ihrer Standortdaten eingestellt. Satellitenbilder zeigten, dass der Tanker in dieser Zeit Öl im Wert von mehr als 1,5 Millionen US-Dollar an ein nordkoreanisches Schiff weiterleitete. Kwek soll die Transfers mittels Briefkastenfirmen verschleiert, internationale Schifffahrtsbehörden angelogen und die "Courageous" falsch deklariert haben. Der Singapurer wurde wegen Verschwörung zur Umgehung von Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea und Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt.
1.39 Uhr: SPD-Chefs für mehr Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen
Führende SPD-Politiker dringen auf mehr Impfungen gegen das Corona-Virus bei jungen Menschen. "Die Infektion selbst mag bei den meisten Kindern und Jugendlichen harmlos verlaufen. Doch auch bei ihnen gibt es die Gefahr von Long-Covid“, sagte die Ko-Parteivorsitzende Saskia Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie sprach sich dafür aus "Impfmobile" an Schulen zu schicken, um Jugendlichen ein Impfangebot zu machen. Auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz forderte junge Menschen auf, sich auch ohne Empfehlung der Ständigen Impfkommission immunisieren zu lassen. "Ich traue 15-Jährigen zu, gemeinsam mit ihren Eltern eine solche Entscheidung treffen zu können."
Die Stiko empfiehlt die Impfung für zwölf- bis 17-Jährige bislang nicht generell, sondern nur für Risikogruppen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna aber bereits für diese Altersgruppe freigegeben. Mit dem Einverständnis ihrer Eltern können die Kinder und Jugendlichen sich deshalb bereits impfen lassen.
1.18 Uhr: Niederländische Polizei entdeckt riesiges Drogenlabor
Im Südosten der Niederlande, unweit der deutschen Grenze ist ein riesiges Drogenlabor entdeckt worden. Es handle sich möglicherweise "um die größte und professionellste Produktionsstätte für synthetische Drogen, die jemals in den Niederlanden entdeckt wurde", erklärte die Polizei. Das Labor verfügte über eine Produktionskapazität von mehr als 100 Kilo synthetischer Drogen pro Tag, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP unter Verweis auf Behördenangaben berichtete.
Das Labor befand sich in zwei miteinander verbundenen Lagerhäusern inmitten von Feldern im belgisch-deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Die Ermittler seien durch Informationen "aus verschlüsselten Chat-Nachrichten" darauf aufmerksam geworden, erklärte die Polizei. Demnach wurde ein 62-jähriger polnischer Staatsbürger vor Ort festgenommen. Weitere Festnahmen könnten folgen.
1.01 Uhr: Lieferengpass bei Fahrrädern verschärft sich
Im Fahrradhandel werden die Lieferprobleme nach Angaben aus der Branche noch größer. Manche Räder könnten erst mit monatelanger Verspätung ausgeliefert werden. "Einige Händler warten bis heute noch auf bis zu 40 Prozent der Räder, die sie bereits im vergangenen Jahr bestellt haben", sagte Hans-Peter Obermark vom Verband des Deutschen Zweiradhandels den Funke-Medien. Eine Normalisierung des Fahrradmarktes sei erst Ende 2024 zu erwarten.
Der Zweirad-Industrie-Verband erwartet, dass die Preise für Fahrräder um 10 bis 15 Prozent steigen. Die Transportkosten seien "sehr deutlich angezogen. Hersteller werden sie nicht komplett an Endkunden weitergeben", sagte der ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork. Coronabedingt seien Lieferketten unterbrochen worden.
0.03 Uhr: US-Vertretungen in Russland müssen russische Angestellte entlassen
Die diplomatischen US-Vertretungen in Russland müssen wegen Streitigkeiten zwischen Washington und Moskau knapp 200 russische Angestellte entlassen. "Ab August verbietet die russische Regierung den USA, russisches Personal oder Personal aus Drittländern zu beschäftigen, einzustellen oder unter Vertrag zu nehmen", erklärte US-Außenminister Antony Blinken. Ausgenommen sei lediglich das Sicherheitspersonal. 182 russische Angestellte in den Vertretungen in Moskau, Wladiwostok und Jekaterinburg und dutzende Vertragsarbeiter sind demnach betroffen. "Diese bedauerlichen Maßnahmen werden die Arbeit der US-Mission in Russland ernsthaft beeinträchtigen, möglicherweise auch die Sicherheit unseres Personals und unsere Fähigkeit, mit der russischen Regierung diplomatisch zu verhandeln", warnte Blinken.
Hintergrund ist der Streit um Vorwürfe russischer Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl in den USA sowie mutmaßliche russische Cyberangriffe.
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