News von heute: Abzug aus Afghanistan: Alle Nato-Soldaten verlassen Hauptstützpunkt Bagram
Die News von heute im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
8.05 Uhr: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 5 – 649 Neuinfektionen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun bei 5,0. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 649 Neuinfektionen sowie 69 weitere Todesfälle registriert.
Am Vortag hatte die Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, bei 5,1 gelegen, vor einer Woche bei 6,2. Vergangenen Freitag waren laut RKI 774 Neuansteckungen sowie 62 Todesfälle verzeichnet worden.
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7.22 Uhr: Israel fliegt nach Attacke mit Brandballons Luftangriffe im Gazastreifen
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf Brandballons gewesen, die zuvor aus dem Küstengebiet in Richtung Israel losgeschickt worden seien, teilte die Armee in der Nacht mit. Die Hamas habe auf dem Stützpunkt Waffen entwickelt.
Militante Palästinenser lassen immer wieder solche mit Spreng- und Brandsätzen beladenen Ballons über die Grenze nach Israel fliegen, um dort Schäden zu verursachen. Regelmäßig kommt es dabei zu Bränden auf Feldern im Süden des Landes.
7.05 Uhr: Alle Nato-Soldaten verlassen Hauptstützpunkt Bagram in Afghanistan
Die USA und die Nato haben ihre verbliebenen Soldaten von ihrem Haupt-Militärstützpunkt Bagram in Afghanistan abgezogen. "Alle Streitkräfte der Koalition haben Bagram verlassen", sagte ein US-Armeevertreter der Nachrichtenagentur AFP. Der Schritt deutet darauf hin, dass der vollständige Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan unmittelbar bevorsteht.
Chronik Afghanistan-Einsatz Bundeswehr 16.36
6.40 Uhr: Kanadische Ortschaft Lytton nach Hitzerekorden durch Waldbrand zerstört
Ein Waldbrand hat die kanadische Ortschaft Lytton zerstört, die während der anhaltenden Hitzewelle mehrere Temperaturrekorde gebrochen hatte. "90 Prozent des Dorfes sind verbrannt, einschließlich des Ortskerns", sagte der Abgeordnete Brad Vis. Die 250 Bewohner des Dorfes, das 250 Kilometer nordöstlich von Vancouver liegt, waren am Mittwochabend vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden. Am Dienstag hatten die Thermometer in Lytton 49,6 Grad Celsius angezeigt.
Sowohl in Kanada als auch in den USA sind wegen der Hitze mehrere Waldbrände ausgebrochen. Im Westen Kanadas mussten wegen der Feuer nach Behördenangaben schon rund tausend Menschen ihre Häuser verlassen. Tote oder Verletzte gab es bisher aber offenbar nicht.
5.45 Uhr: Oscar-Akademie nimmt 395 neue Mitglieder auf
Die Oscar-Akademie nimmt 395 neue Mitglieder auf, die künftig bei der Vergabe der renommierten Filmpreise mitbestimmen dürfen. Unter den Neuzugängen sind der britische Schauspieler Robert Pattinson, Sängerin Janet Jackson und die bulgarische Schauspielerin Maria Bakalova, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mitteilte. 46 Prozent der neuen Mitglieder sind Frauen, 39 Prozent gehören Minderheiten an und mehr als die Hälfte sind internationale Filmschaffende.
5.00 Uhr: Union in Yougov-Umfrage bei 30 Prozent
Die Union erreicht in einer aktuellen Online-Umfrage von Yougov 30 Prozent. Damit würden sich vier Prozentpunkte mehr bei der Sonntagsfrage für CDU/CSU entscheiden als bei der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts vom Vormonat. Die Grünen stehen demnach mit einem Verlust von 3 Punkten bei 19 Prozent und somit auf Platz zwei, gefolgt von der SPD, die stabil bei 15 Prozent liegt.
Jeweils 11 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten auf die Frage: "Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, welche Partei würden Sie wählen?" mit AfD (stabil) und FDP (ein Punkt Verlust). Die Linke landet unverändert bei 7 Prozent. Wenn die Menschen in Deutschland den Kanzler oder die Kanzlerin direkt wählen könnten, dann würde die größte Gruppe von immerhin 40 Prozent keinem der drei Kanzlerkandidaten ihre Stimme geben. Unter den Dreien liegt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit 21 Prozent vorn, vor Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 16 Prozent und Grünen-Chefin Annalena Baerbock mit 15 Prozent.
4.30 Uhr: Aktivisten der Klimaliste gründen Bundespartei
Die Partei Klimaliste, die bislang nur auf Kommunal- und Landesebene aktiv war, will nun auch auf Bundesebene mitmischen. Wie die Aktivisten kurzfristig mitteilten, wollen sie die Gründung der Bundespartei heute offiziell auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgeben. Die Klima-Aktivisten, denen sich auch Wissenschaftler angeschlossen haben, hatten die Bundespartei nach eigenen Angaben bereits am 19. Juni in Leipzig gegründet.
Öffentlich erläutern wollen sie den Schritt und die weitere Strategie für die Bundestagswahl an diesem Freitagvormittag in einem Festsaal im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Die Konferenz soll ab 10.30 Uhr auch live gestreamt werden.
4.05 Uhr: SPD will dauerhaften Rechtsanspruch auf Homeoffice
Die SPD dringt für die Zeit nach Corona auf einen Rechtsanspruch für Arbeitnehmer auf Homeoffice für einen Teil der jährlichen Arbeitszeit. "Grundsätzlich sollen Beschäftigte bei einer Fünf-Tage-Woche mindestens 24 Tage im Jahr mobil oder im Homeoffice arbeiten können, wenn es die Tätigkeit erlaubt", sagte die Partei-Vorsitzende Saskia Esken der "Augsburger Allgemeinen". Homeoffice habe während der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen und die Arbeitswelt vieler Menschen verändert.
3.34 Uhr: Angreifer attackiert Hongkonger Polizisten mit Messer
Ein Angreifer hat in Hongkong einen Polizisten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Unmittelbar danach habe der Mann sich selbst schwere Brustverletzungen zugefügt, denen er im Krankenhaus erlegen sei, teilte die Polizei mit. Sie beschrieb den 50-Jährigen laut Medienberichten als "Einzeltäter" und sprach von einem "Mordversuch" an dem 28 Jahre alten Beamten. Im Internet kursiert ein Video von der Tat, auf dem zu sehen ist, wie der Messerangreifer dem mit Kollegen auf der Straße patrouillierenden Polizisten von hinten in den Rücken sticht. Ein Motiv ist bislang nicht bekannt.
1 Jahr Hongkong-Sicherheitsgesetz, 18.20
2.30 Uhr: Erstmals ausreichend Corona-Impfstoff für Arztpraxen
Deutschlands Arztpraxen dürften in der kommender Woche erstmals die Menge Corona-Impfstoff geliefert bekommen, die sie bestellt haben. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Denn die Praxen hätten mit bundesweit rund 2,3 Millionen bestellten Dosen weniger Impfstoff angefordert als bereitstehen. Die Praxen bräuchten aber weiterhin ausreichend Impfstoff.
Für nächste Woche bestellten die Arztpraxen bundesweit rund zwei Millionen Impfdosen Biontech – obwohl sie 2,2 Millionen hätten bestellen können. Bei Astrazeneca wurden 325 000 Dosen geordert, 1,1 Millionen hätten bereitgestanden. "Business Insider" berichtete zuerst darüber.
2.08 Uhr: US-Regierung setzt Hinrichtungen auf Bundesebene vorerst aus
In den USA wird die Todesstrafe auf Bundesebene vorerst nicht mehr vollstreckt. Eine entsprechende Anordnung hat Justizminister Merrick Garland erlassen. Zunächst sollten alle Vorgehensweisen und Richtlinien überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Strafjustiz verfassungsgemäß, fair und menschlich handle, erklärte das Justizministerium.
US-Präsident Joe Biden lehnt die Todesstrafe ab. Sein Vorgänger Donald Trump hingegen hatte nach einer fast zwanzigjährigen Pause Hinrichtungen auf Bundesebene wiedereinführen lassen. Die Regierung des Republikaners war dafür bis vors Oberste Gericht gezogen. Daraufhin wurden ab Juli 2020 mehrere nach Bundesrecht verurteilte Straftäter per Giftspritze hingerichtet.
1.25 Uhr: Hauseinsturz in Florida: Suche nach Verschütteten geht weiter
Die Suche nach Verschütteten geht nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida weiter. Am späten Donnerstagnachmittag seien die Such- und Rettungsarbeiten wieder aufgenommen worden, sagte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava. Aus Sorge um die Stabilität des noch stehenden Gebäudeteils waren die Arbeiten am frühen Donnerstagmorgen zunächst gestoppt worden. Der verbliebene Gebäudeteil solle eingerissen werden, sagte Levine Cava weiter.
Zuvor hatte Präsident Joe Biden bei einem Besuch das Leid der Angehörigen der Vermissten in dramatischen Worten beschrieben. Nach einem Treffen mit Überlebenden und Verwandten der Vermissten sagte Biden: "Sie gehen durch die Hölle."
0.30 Uhr: Kinder springen wegen Feuers aus Wohnungsfenster
Mit einem Sprung aus dem Fenster in die Arme von Passanten haben sich zwei Kinder vor einem Feuer in ihrer Wohnung gerettet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die beiden bereits aus dem ersten Obergeschoss des Hauses im nordrhein-westfälischen Gladbeck gesprungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwischenzeitlich suchten die Helfer in der Wohnung nach einem weiteren Kind. Später stellte sich aber heraus, dass es nicht vor Ort gewesen war. Ein Hund und eine Katze der Familie starben bei dem Brand am frühen Abend. Nach den Löscharbeiten war das Haus nicht mehr bewohnbar.
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