News von heute: Erneuter Anstieg bei Corona-Infektionen – RKI meldet 646 neue Fälle
Dutzende Verhaftungen wegen Protesten in Kuba +++ Tote bei Hotel-Einsturz in China +++ Krankenhausgesellschaft warnt vor Begriff "vierte Welle" +++ Die News von heute im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
7.16 Uhr: Maas wirbt für stärkere internationale Zusammenarbeit in Corona-Pandemie
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie für eine stärkere internationale Zusammenarbeit ausgesprochen. "Wir müssen jede Chance nutzen, die sich bietet, um die Pandemie einzudämmen", erklärte er vor seiner Abreise in die USA am Dienstag. "Das bedeutet in der Praxis, dass wir als Staaten effizient miteinander zusammenarbeiten müssen, kontinuierlich Lieferketten verbessern und größere Produktionskapazitäten aufbauen, die es uns erlauben, weltweit noch mehr hochwertigen Impfstoff herzustellen."
Ohne weltweite Solidarität bei der Impfstoffverteilung werde Delta "nicht die letzte Variante gewesen sein, die wir besiegen müssen", warnte er. Maas wurde am Dienstag in der Industriestadt Detroit im Bundesstaat Michigan erwartet, wo er laut einer Außenamtssprecherin die Produktionsstätte eines großen Impfstoffherstellers besucht.
6.46 Uhr: Acht Tote durch Hoteleinsturz in China – neun Vermisste
Nach dem Einsturz eines Hotelgebäudes im Osten Chinas sind acht Tote geborgen worden. Neun weitere werden noch in den Trümmern vermisst, berichtete die Stadtregierung von Suzhou in der Provinz Jiangsu am Dienstag. Das Unglück passierte am Montagnachmittag, als ein Nebengebäude des Siji Kaiyuan Hotels im Wujiang Distrikt der Stadt westlich der Hafenmetropole Shanghai plötzlich einstürzte.
Insgesamt seien bisher 14 Personen gerettet worden. 13 seien verletzt, berichtete die Stadtregierung. Eine groß angelegte Rettungs- und Bergungsaktion sei angelaufen. Suchhunde und Teams mit Erdbebenspezialisten seien im Einsatz. Warum das Hotel in sich zusammenbrach, war zunächst unklar. Ermittlungen zur Ursache laufen. Die Provinzbehörden riefen zu Sicherheitsinspektionen auf, um ähnliche Vorkommnisse anderswo zu verhindern.
6.30 Uhr: CSU fordert Verdoppelung der Arbeitnehmer-Sparzulage
Die CSU fordert nach der Bundestagswahl eine Verdoppelung der Arbeitnehmersparzulage. "Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute unsere Unterstützung. Deshalb wollen wir ein Sparer-Stärkungs-Paket", sagte Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur in München. Dies sei nötig, damit künftig deutlich mehr Menschen von der Arbeitnehmersparzulage profitieren könnten.
Konkret heißt es im CSU-Positionspapier, welches bei der Klausur der Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon in dieser Woche beschlossen werden soll: "Wer als Sparer für die Zukunft vorsorgt, verdient heute Unterstützung. Deshalb wollen wir die Grenzwerte sowie die maximalen Fördersummen für die Arbeitnehmersparzulage verdoppeln." Die aktuellen Grenzen für Bausparverträge (17.900 Euro) und Aktiensparpläne (20.000 Euro) "wollen wir einheitlich auf 40.000 Euro aufstocken".
6.25 Uhr: Dutzende Festnahmen nach Protesten in Kuba – Internet blockiert
Im Zusammenhang mit den ersten Massenprotesten gegen die Regierung in Kuba seit Jahrzehnten sind nach Angaben von Amnesty International mindestens 115 Menschen dort willkürlich festgenommen worden. Darunter waren prominente Dissidenten sowie auch Journalisten, wie die Amerika-Direktorin der Menschenrechtsorganisation, Erika Guevara-Rosas, am Montag auf Twitter schrieb. Berichten zufolge herrschte am Montag eine hohe Präsenz der Sicherheitskräfte. Es kursierten Videos, die neue, kleinere Proteste zeigen sollten. Da aber der Internetzugang in Kuba eingeschränkt wurde, drangen wenige Informationen nach außen.
Am Sonntag hatten Tausende Menschen in zahlreichen Städten des autoritär regierten Karibikstaates gegen Mangelwirtschaft und Unterdrückung demonstriert. Sie riefen unter anderem "Patria y Vida" (Vaterland und Leben) - den Titel eines im Februar veröffentlichten Protest-Lieds. Dieser ist eine Anspielung auf einen viel zitierten Ausspruch Fidel Castros: "Patria o Muerte" (Vaterland oder Tod).
5.34 Uhr: Hunde-Urin ließ Ampelmast in Japan umstürzen
Hunde haben in Japan mutmaßlich mit ihrer Notdurft einen Ampelmast zu Fall gebracht. Eine Untersuchung des am Fuß abgebrochenen Eisenmastes durch Spezialisten der Polizei habe eine 40 Mal höhere Menge an Hunde-Urin zu Tage gebracht als bei anderen Masten, wie der japanische Fernsehsender NHK am Dienstag aus der Stadt Suzuka in der Präfektur Mie berichtete. Daher vermuten die Experten, dass der Ampelmast an einer Kreuzung Opfer von Korrosion durch die Notdurft der Verbeiner wurde. Daneben verlaufe ein Pfad, auf dem Hundebesitzer ihre Lieblinge Gassi führen. Der Pfeiler habe eigentlich eine Lebensdauer von rund 50 Jahren, fiel aber schon nach 23 Jahren um, hieß es. Verletzt wurde durch den Maststurz niemand.
5.06 Uhr: Dutzende Tote bei Krankenhaus-Brand im Irak
Bei einem verheerenden Großbrand auf einer Corona-Station in einem Krankenhaus der südirakischen Stadt Nasiriyya sind 52 Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauere an, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörden, Haidar al-Samili, der Nachrichtenagentur AFP. 22 weitere Menschen wurden demnach verletzt. Aus Krankenhauskreisen erfuhr die AFP, dass das Feuer durch die Explosion von Sauerstoffflaschen ausgelöst wurde.
Die Menschen seien an schweren Verbrennungen gestorben, sagte der Sprecher, der die Gesamtzahl der Betten auf der Corona-Station zunächst mit 60 angab und später auf 70 korrigierte. 16 Patienten hätten aus der brennenden Station gerettet werden können. Zunächst war von 41 Todesopfern und fünf Verletzten die Rede gewesen.
5 Uhr: Umfrage: Knappe Mehrheit will weiter digital arbeiten
Etwas mehr als die Hälfte der Bundesbürger will laut einer Forsa-Umfrage weiter digital arbeiten. Von den Befragten ab 18 Jahren gaben 51 Prozent an, dass sie auch nach dem Ende der Corona-Pandemie Homeoffice und Videokonferenzen nutzen werden, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Initiative "Deutschland - Land der Ideen", die die Umfrage gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)in Auftrag gegeben hatte. Unter den 30- bis 44-Jährigen seien sogar 71 Prozent dieser Ansicht.
Anlass der Befragung war die Verleihung des diesjährigen Mobilitätspreises. Ein Fünftel der von Forsa Befragten will sich sogar im Privaten weiter digital mit Freunden treffen.
4.13 Uhr: Erneuter Anstieg: Inzidenz bei 6,5 - 646 Corona-Neuinfektionen
Seit einer Woche steigt die 7-Tage-Inzidenz jeden Tag an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen lag sie bei 6,5. Genau eine Woche zuvor betrug der Wert von Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.06 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte das RKI 440 Ansteckungen gemeldet.
Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 26 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 737 135 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
4.03 Uhr: Verkehrsminister Scheuer warnt vor zu strengen Regeln für Autoindustrie
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die EU-Kommission vor zu strengen Vorgaben für die Autoindustrie gewarnt. Scheuer sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Ich glaube, dass sich alle Automobil- und Lkw-Hersteller bewusst sind, dass es zu strengeren Vorgaben kommt. Aber sie müssen technisch machbar sein. Und wenn man halt alle halbe Jahre die Vorgaben verändert, dann wird es mit der Planungssicherheit auch schwierig."
Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ein Maßnahmenpaket vor, mit dem die Europäische Union ihr hochgeschraubtes Klimaziel für 2030 erreichen soll. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken, zuvor hatte das Ziel bei 40 Prozent gelegen. Das Maßnahmenpaket wird deswegen "Fit for 55" genannt.
0.05 Uhr: Krankenhausgesellschaft: Begriff der "vierten Welle" problematisch
Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sieht im Kampf gegen das Coronavirus den Begriff der "vierten Welle" kritisch. "Das sorgt bei den Bürgern nur für die Angst, dass mit steigenden Fallzahlen die Intensivstationen wieder mit Covid-Patienten volllaufen - dank der Impfung wird das aber nicht der Fall sein", sagte Gaß der "Bild". Mit Blick auf den Herbst sagte er: "Wir erwarten bei gleicher Inzidenz viel weniger Corona-Patienten in den Kliniken."
Beim Impfen sieht Gaß eine Eigenverantwortung: "Wenn alle Impf-Willigen die Möglichkeit zur Impfung hatten, muss jeder wieder sein persönliches Risiko tragen. Unter denen, die sich nicht impfen lassen und auch nicht an Schutzmaßnahmen halten wollen, wird es sicher schwere Covid-Erkrankungen geben. Das gehört dann aber in das persönliche Risiko eines jeden Einzelnen wie etwa beim Rauchen", so Gaß.
0.04 Uhr: US-Behörde warnt vor erhöhtem Risiko von Nervenerkrankung bei J&J-Corona-Impfung
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat vor einem "erhöhten Risiko" einer seltenen Nervenerkrankung bei einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson gewarnt. Die FDA aktualisierte am Montag ihren Warnhinweis, nachdem dutzende Fälle des sogenannten Guillain-Barré-Syndroms gemeldet worden waren.
Nach Angaben aus informierten Kreisen gibt es 100 vorläufige Berichte über ein Auftreten der neurologischen Krankheit mit Lähmungserscheinungen - bei rund 12,5 Millionen verabreichten J&J-Impfdosen. In 95 Fällen mussten die Patienten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Mensch starb. Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine entzündliche neurologische Erkrankung, die zu Muskelschwäche bis hin zu Lähmungen führt. Die meisten Patienten erholen sich wieder. Auch bei einigen Grippe-Impfungen wurde ein Auftreten des Syndroms beobachtet.
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