News von heute: Nach 18 Jahren: Joe Biden kündigt Ende von US-Kampfeinsatzes im Irak an
Die News von heute im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
6.30 Uhr: Leid und Unrecht früherer Heimkinder wird anerkannt
Knapp 19.000 frühere Heimkinder in Deutschland haben Geld von der Stiftung Anerkennung und Hilfe erhalten. Dies teilte das Bundessozialministerium mit. Mit der Zahlung wird anerkannt, dass die Frauen und Männer in der Nachkriegszeit in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Viele als behindert oder auffällig eingestufte Menschen wurden damals geschlagen und ruhiggestellt, von der Schulbildung ausgeschlossen und gesundheitlich nicht ausreichend versorgt. Manche wurden für Medizintests missbraucht. Die Zahl derjenigen, die sich an die Stiftung gewandt haben, liegt bei rund 31.300.
5.49 Uhr: Bundesgerichtshof entscheidet über gelöschte Facebook-Hassrede
Abfällige Kommentare und verächtliche Beiträge können die Stimmung in einem sozialen Netzwerk schnell kippen lassen. Doch darf der Betreiber solche Posts löschen - auch wenn sie offenbar nicht gegen Gesetze verstoßen? Darüber entscheidet am Donnerstag erstmals das höchste deutsche Zivilgericht, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Eine Nutzerin hatte sich bei Facebook in einem Beitrag negativ über Menschen mit Migrationshintergrund geäußert; ein Nutzer hatte ein Video kommentiert, in dem ein Migrant nicht von einer Polizistin kontrolliert werden wollte. Der User benutzte den Vorfall, um sich allgemein verächtlich über Migranten auszulassen. Strafrechtlich ist beides wohl nicht relevant. Facebook löschte die Posts aber unter Berufung auf seine seit April 2018 geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die "Hassrede" in dem Netzwerk verbieten. Die Konten der Betreffenden wurden vorübergehend - für 30 beziehungsweise drei Tage - gesperrt. Vor Gericht wollen sie nun erreichen, dass die Posts wieder freigeschaltet und die Konten nicht noch einmal gesperrt werden. Sie berufen sich dabei vor allem auf die Meinungsfreiheit.
4.50 Uhr: RKI registriert 1545 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 14,5
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 14,5 - am Vortag betrug der Wert 14,3, beim Tiefststand vom 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 1545 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1183 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 34 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.758.401 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
4.48 Uhr: Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle
Süd- und Nordkorea haben ihre direkten Verbindungskanäle nach monatelanger Unterbrechung wiederhergestellt. Das teilten beide Länder am Dienstag mit, dem 68. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrags zur Beendigung des Korea-Kriegs. Südkoreas Präsident Moon Jae In tauschte nach Angaben seines Büros seit April persönliche Briefe mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un aus. Dabei hätten sie sich auch auf die Wiederherstellung der Kommunikationsverbindungen geeinigt. Der Schritt werde zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen beitragen. Nordkorea hatte im Juni des vergangenen Jahres einseitig alle Kommunikationskanäle zwischen den Regierungen und den Militärs beider Länder gekappt.
4.45 Uhr: Sieben weitere Corona-Fälle bei den Olympischen Spielen
Bei den Olympischen Spielen in Tokio sind zwei weitere Athletinnen oder Athleten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt seien sieben weitere Neuinfektionen im Umfeld der Sommerspiele festgestellt wurden, teilten die Organisatoren mit. Die Zahl der positiven Tests rund um die Spiele seit Beginn der Erfassung am 1. Juli stieg damit auf 155. Die Namen der betroffenen Athletinnen und Athleten, die beide im olympischen Dorf wohnen, ließen die Veranstalter wie gewohnt offen. Einer von ihnen ist ein niederländischer Tennisspieler. Am Montag hatte der Tennis-Weltverband mitgeteilt, dass Doppelspieler Jean-Julien Rojer aus den Niederlanden nach einem positiven Test in Quarantäne sei und nicht mehr am olympischen Tennis-Turnier teilnehmen dürfe. Im deutschen Team hatte es am Eröffnungstag in Radsportler Simon Geschke den ersten Corona-Infizierten gegeben.
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4.30 Uhr: Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete
Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen. Mit der Entscheidung hatte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern reagiert. Die USA kündigten unterdessen an, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Staaten vorerst nicht aufzuheben.
4.28 Uhr: Tunesiens Präsident verteidigt Maßnahmen und verhängt Ausgangssperre
Tunesiens Präsident Kais Saied hat die Übernahme der Regierungsgeschäfte gegen Kritik verteidigt und will die Ordnung im Land mit einem zeitweisen Versammlungsverbot sowie einer Ausgangssperre aufrecht erhalten. Diese soll von Montag bis Ende August täglich von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gelten. Zudem ist jede öffentliche Versammlung von mehr als drei Menschen untersagt. Der entmachtete Ministerpräsident Hichem Mechichi kündigte an, sein Amt an den von Saied designierten Nachfolger zu übergeben.
4.05 Uhr: Pilot stirbt bei Absturz von Kleinflugzeug vor Norderney
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs über der Nordsee vor der Insel Norderney ist ein 65-jähriger Pilot ums Leben gekommen. Das Flugzeug sei von Borkum aus mit mehreren Fallschirmspringern in Richtung Norderney unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Die Fallschirmspringer sprangen demnach planungsgemäß ab. Der Pilot stürzte jedoch aus bislang ungeklärter Ursache vor Norderney ins Wattenmeer. Ein Zeuge beobachtete den Absturz und alarmierte die Rettungsleitstelle. Am Rettungseinsatz waren ein Rettungshubschrauber und mehrere Boote der Seenotrettung beteiligt. Auch zwei zivile Schiffe versuchten nach Polizeiangaben das Flugzeug mit einem Tau zu sichern. Dennoch sei für den Piloten "jede Hilfe zu spät" gekommen.
4.04 Uhr: Acht Tote bei Massenkarambolage durch Sandsturm in den USA
Ein Sandsturm hat im US-Bundesstaat Utah zu einer Massenkarambolage geführt, bei der acht Menschen getötet wurden. Der Sturm habe die Sicht auf einer vielbefahrenen Autobahn im Westen Utahs auf nahezu Null reduziert, erklärten Behördenvertreter. Unter den Toten seien auch Kinder. Mehrere Menschen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, mindestens drei schwebten demnach in Lebensgefahr. Rund 20 Fahrzeuge waren am Sonntag in eine "Serie von Zusammenstößen" rund 240 Kilometer südlich von Salt Lake City verwickelt, wie die Behörden mitteilten. Videos, die von vorbeifahrenden Autofahrern aufgenommen wurden, zeigten Lkw, Wohnmobile, Autos und Anhänger teilweise ineinander verkeilt und von Trümmern umgeben, die auf der Fahrbahn verstreut waren.
4.02 Uhr: Veruntreuungsprozess im Vatikan gegen Kardinal Becciu und weitere Beschuldigte
Im Vatikan beginnt um 10 Uhr ein historisches Gerichtsverfahren gegen den einst mächtigen Kardinal Angelo Becciu. Dem 73-Jährigen und neun weiteren Beschuldigten werden im Zusammenhang mit einem für den Vatikan ruinösen Immobiliengeschäft in London Veruntreuung, Amtsmissbrauch und weitere Delikte vorgeworfen. Es ist das erste Mal, dass ein Kardinal von der vatikanischen Strafverfolgung angeklagt wird. Papst Franziskus hatte Becciu vergangenes Jahr wegen des Verdachts entlassen, Geld aus Wohltätigkeitsfonds für Verwandte abgezweigt zu haben. Der Kardinal bestreitet jegliches Fehlverhalten. Zu den weiteren Angeklagten zählt unter anderem der ehemalige Leiter der vatikanischen Finanzaufsicht, der Schweizer Anwalt René Brülhart. Mit einem Urteil wird erst in einigen Monaten gerechnet.
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4.01 Uhr: Untersuchungsausschuss zu US-Kapitol-Erstürmung nimmt Arbeit auf
Der Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses zur Erstürmung des US-Kapitols nimmt seine Arbeit auf. Der Angriff auf das Parlament am 6. Januar gilt als schwarzer Tag in der Geschichte der US-Demokratie. Radikale Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump hatten den Sitz des Kongresses angegriffen, als dort der Wahlsieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November zertifiziert werden sollte. Die Regierungspartei wollte daraufhin eine unabhängige und parteiübergreifende Untersuchungskommission einrichten, um die genauen Hintergründe der Attacke aufzudecken. Das Vorhaben scheiterte aber am Widerstand der Republikaner im Senat. Daher setzten die Demokraten einen Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses ein, in dem sie eine klare Mehrheit haben. Der Ausschuss wird mit einer Anhörung von Beamten der Kapitols-Polizei beginnen.
3.24 Uhr: Sicherheitschef von ermordetem haitianischen Staatschef festgenommen
Die haitianische Polizei hat den Sicherheitschef des vor drei Wochen ermordeten Präsidenten Jovenel Moïse festgenommen. Der Sicherheitschef Jean Laguel Civil stehe im Verdacht, an der Verschwörung zum Mord an Moïse beteiligt gewesen zu sein, sagte eine Polizeisprecherin in Port-au-Prince. Nach der Ermordung Moïses war auch dessen Sicherheitsteam ins Visier der Ermittler geraten. Vier für den Schutz Moïses verantwortlichen Polizisten wurde die Ausreise aus Haiti untersagt.
3.23 Uhr: Nach Unwetter-Sperrung: Bahnstrecke München-Salzburg wieder frei
Die wegen Beeinträchtigungen durch Unwetter gesperrte Bahnstrecke München-Salzburg ist wieder befahrbar. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Die Strecke war zuvor zwischen Rosenheim und Salzburg gesperrt worden, weil Bäume aus der Oberleitung entfernt werden mussten. Weil nur ein Gleis zur Verfügung stehe, könne es aber weiterhin zu Verzögerungen kommen, hieß es. In Südbayern hatten am Montagabend Gewitter mit starken Regenfällen erneut für Überschwemmungen gesorgt.
2.55 Uhr: Letzter vermisster Mensch nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida identifiziert
Rund einen Monat nach dem Teil-Einsturz eines Hochhauses im US-Bundesstaat Florida haben die Behörden die Leiche des letzten noch vermissten Opfers identifiziert. Dank des "heldenhaften Einsatzes" der Rettungskräfte habe die letzte vermisste Person identifiziert werden können, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine-Cava. Das Unglück Ende Juni kostete 98 Menschen das Leben. Nach Angaben der Polizei von Miami-Dade war zuletzt noch eine 54-jährige Frau vermisst worden. Wie die Zeitung "New York Times" unter Berufung auf ihren Bruder berichtete, war sie erst vor kurzem von New York nach Florida gezogen.
STERN PAID 30_21 die angekündigte katastrophe
2.27 Uhr: Biden kündigt Ende von US-Kampfeinsatz im Irak an
US-Präsident Joe Biden hat ein offizielles Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak bis Ende dieses Jahres angekündigt. Bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al Kadhemi im Weißen Haus sagte Biden, die Beziehungen der beiden Länder stünden vor einer "neuen Phase". Fortgesetzt werde aber die Ausbildung und Beratung der irakischen Streitkräfte. Derzeit befinden sich noch 2500 US-Soldaten im Irak. "Wir werden uns am Jahresende nicht mehr in einem Kampfeinsatz befinden", sagte Biden. Zugleich hob der US-Präsident hervor: "Unsere Zusammenarbeit gegen den Terrorismus wird auch in dieser neuen Phase weitergehen." Die Rolle der USA bestehe weiterhin in der Unterstützung des Irak im Umgang mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Eine konkrete Zahl zur künftigen Truppenstärke nannte Biden nicht. Bereits seit dem vergangenen Jahr dient der US-Einsatz im Irak in erster Linie der Ausbildung und Beratung der irakischen Streitkräfte.
1.58 Uhr: Medienbericht: Spahn plant Ausweitung von Testpflicht für Reiserückkehrer
Das Bundesgesundheitsministerium plant einem Medienbericht zufolge eine deutliche Ausweitung der Testpflicht für Reiserückkehrer. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, will Minister Jens Spahn (CDU) Reisende künftig verpflichten, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorzulegen - egal, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln sie nach Deutschland kommen. Bisher gilt die Testpflicht für Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind.
1.29 Uhr: Angeklagter Trump-Vertrauter bestreitet vor Gericht Vorwurf verheimlichter Lobbyarbeit
Ein wegen verheimlichter Lobbytätigkeiten für eine ausländische Regierung angeklagter Vertrauter von Ex-US-Präsident Donald Trump hat die Anschuldigungen gegen sich abgestritten. Bei einer Gerichtsanhörung in New York sagte Thomas Barrack, er werde seine Unschuld "beweisen". Dem 74-Jährigen wird vorgeworfen, eine Lobbytätigkeit für die Vereinigten Arabischen Emirate nicht offengelegt und gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen Trump während dessen Präsidentschaftswahlkampf 2016 und danach außenpolitisch beeinflusst haben. Das Gericht ordnete die Freilassung Barracks gegen eine Kaution in Höhe von 250 Millionen Dollar an. Der Geschäftsmann wurde zudem mit Reisebeschränkungen belegt. Die nächste Anhörung in dem Fall soll am 2. September stattfinden.
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