News von heute: RKI meldet deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen – auch Inzidenz steigt leicht

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:   

8.19 Uhr: Taliban erobern nach eigenen Angaben wichtigsten Grenzübergang zum Iran

Die radikalislamischen Taliban haben nach eigenen Angaben den wichtigsten Warengrenzübergang zwischen Afghanistan und dem Iran erobert. "Die Grenze von Islam Kala ist jetzt unter unserer vollständigen Kontrolle und wir werden versuchen, sie heute wieder in Betrieb zu nehmen", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Regierung in Kabul bestätigte die Eroberung von Islam Kala durch die Taliban zunächst nicht. 

Ortskräfte_Afghanistan_Ahmadi 9.46Der rund 120 Kilometer von der Stadt Herat entfernte Grenzübergang Islam Kala ist einer der wichtigsten Grenzübergänge Afghanistans. Der größte Teil des offiziellen Handels mit dem Iran wird dort abgewickelt. Afghanistan ist von den US-Sanktionen gegen den Iran ausgenommen und darf Öl aus dem Nachbarland importieren.

8.09 Uhr: Drei Tote bei Fabrik-Brand in Bangladesch

Bei einem Brand in einer Lebensmittel-Fabrik in Bangladesch sind mindestens drei Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Nach Polizeiangaben war das Feuer in der sechsstöckigen Hashem-Fabrik in der nahe Dhaka gelegenen Industriestadt Rupganj am Donnerstag ausgebrochen und loderte auch am Freitagmorgen noch. Fabrikarbeiter und Angehörige, die sich vor dem brennenden Gebäude versammelten, befürchteten weitere Opfer. 

"Drei Menschen sind gestorben, nachdem sie Verbrennungen erlitten haben", sagte der örtliche Polizeichef Jayedul Alam der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben des Polizisten Sheikh Kabirul Islam sprangen einige Menschen aus dem obersten Stockwerk, um sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. 25 Menschen, die sich auf das Dach der Fabrik geflüchtet hatten, konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Unklar war, wie viele Menschen sich am Freitag noch in dem Fabrikgebäude befanden. 

7.25 Uhr: Starkregen sorgt für Überschwemmungen in New Yorker U-Bahnen

Vor der erwarteten Ankunft des Tropensturms Elsa in New York sind in der Millionenmetropole mehrere U-Bahn-Stationen durch Starkregen überflutet worden. Nutzer der Metro veröffentlichten am Donnerstag (Ortszeit) Videoaufnahmen, auf denen die Überschwemmungen zu sehen waren. An der im Norden Manhattans gelegenen Station 157th Street reichte das Wasser einigen Fahrtgästen bis zur Hüfte. NWS warnte vor weiteren heftigen Regenfällen und Überschwemmungen. 

Stark betroffen von den Überschwemmungen seien die Linien 1 und A der Metro, sagte die Chefin der New Yorker Verkehrsbetriebe, Sarah Feinberg, bei einer Pressekonferenz am Donnerstagabend. Der von heftigen Gewittern begleitete Starkregen führte in mehreren Stadtteilen auch zu Straßensperrungen. Vor allem im Bezirk Bronx mussten auch Hauptverkehrsadern vom restlichen Verkehrsnetz abgeschnitten werden. Viele Autofahrer strandeten während der Fahrt, wie auf Bildern zu sehen war, die die New Yorker Polizei bei Twitter veröffentlichte.

6.50 Uhr: Mutmaßliche Mörder von Haitis Präsident in Taiwans Vertretung festgenommen

Nach Angaben Taiwans sind elf Verdächtige im Zusammenhang mit dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse auf dem taiwanischen Botschaftsgelände in Port-au-Prince festgenommen worden. "Eine Gruppe bewaffneter Männer" sei am Donnerstagmorgen in die diplomatische Vertretung Taiwans eingedrungen, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Taipeh am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Dort habe die Polizei sie später festgenommen.

"Das Sicherheitspersonal benachrichtigte sofort das Botschaftspersonal und die haitianische Polizei", sagte die Sprecherin. Auf Anfrage der Regierung Haitis habe die Botschaft den Sicherheitskräften erlaubt, das Gelände zu betreten. Haiti ist eine von nur 15 Nationen, die Taiwan offiziell als unabhängig von China anerkennen.

6.22 Uhr: Bolsonaro gibt sich unbeeindruckt von Korruptionsermittlungen

Brasiliens rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro hat sich unbeeindruckt von den Korruptionsermittlungen gegen ihn gezeigt. "Ich scheiß' auf den Untersuchungsausschuss. Ich werde nicht antworten", sagte Bolsonaro am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Ich werde auf diese Leute in keiner Weise reagieren, es geht ihnen nicht um die Wahrheit, sondern nur darum, die Regierung zu zermürben."

PAID STERN 2021_02 Meister der Populisten 07.45Bolsonaro soll laut einer Klage von drei Senatoren über ein "gigantisches Korruptionssystem" im Gesundheitsministerium informiert gewesen sein, aber nichts dagegen unternommen haben. Es geht um Korruption im Zusammenhang mit einem Vertrag über den in Indien hergestellten Corona-Impfstoff Covaxin im Wert von umgerechnet rund 250 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft hatte deswegen Vorermittlungen gegen den Präsidenten eingeleitet. Außerdem befasst sich ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit der Angelegenheit.

5.41 Uhr: Südkorea meldet höchste Ansteckungszahlen seit Beginn der Corona-Pandemie

Südkorea verzeichnet derzeit den stärksten Anstieg der Neuansteckungen mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie. In den vergangenen 24 Stunden wurden 1316 neue Fälle gemeldet, wie die Behörden in Seoul am Freitag mitteilten. Regierungschef Kim Boo-Kyum kündigte für die Hauptstadt eine deutliche Verschärfung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens an.

In Seoul, in dessen Metropolregion die große Mehrheit der Neuansteckungen festgestellt wurde, gelte ab Montag "maximales Krisenniveau", sagte Kim. Nach 18 Uhr sind dann keine Treffen in Gruppen von mehr als zwei Menschen mehr erlaubt und die Schulen werden geschlossen.

4.38 Uhr: Kubanischer Corona-Impfstoff laut Hersteller zu 91,2 Prozent wirksam

Der Corona-Impfstoff des kubanischen Herstellers Finlay de Vacunas erreicht nach dessen Angaben eine hohe Wirksamkeit. "Wir konnten einen Impfstoff mit 91,2 Prozent Wirksamkeit entwickeln", sagte der Leiter des Forschungsinstituts, Vicente Vérez, am Donnerstag (Ortszeit) im kubanischen Fernsehen. Demnach sind drei Impfdosen für diesen umfassenden Schutz vor dem Coronavirus nötig.

Das amtliche Nachrichtenportal Cubadebate berichtete unter Berufung auf das Forschungsinstitut Finlay, dass der Impfstoff zu 91,2 Prozent Krankheitssymptomen von Covid-19 vorbeugt. In 75,5 Prozent der Fälle schützt er demnach vor einer Ansteckung und zu 100 Prozent vor schweren Erkrankungen und Tod infolge einer Infektion.

4.22 Uhr: RKI registriert 949 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 5,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Corona-Infektionen ist am dritten Tag infolge angestiegen. Sie lag bei 5,5 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Vor einem Tag lag sie bei 5,2, vor zwei Tagen bei 5,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 949 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Morgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 649 Ansteckungen gelegen.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in der dritten Welle gab es am 26. April 2021 mit 169,3. Danach war sie von wenigen Ausreißern abgesehen zunächst recht stetig gesunken. Anfang Juli schwankte sie jedoch um den Wert 5 herum. So lag sie am Freitag der Vorwoche bei 5,0. Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 69 Tote gewesen.Corona-Datensammler_6.50

3.03 Uhr: Mindestens 28 Menschen laut Polizei an Ermordung von Haitis Präsident beteiligt

Mindestens 28 Menschen waren nach Polizeiangaben direkt an der Ermordung des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, beteiligt. "Wir haben 15 Kolumbianer und zwei Amerikaner haitianischer Herkunft festgenommen", sagte der Chef der Nationalpolizei, Léon Charles, am Donnerstag. Demnach wurden drei weitere Kolumbianer getötet und weitere acht befanden sich noch auf der Flucht.

Was ist bloß los in Haiti? 20.45Moïse war in der Nacht zum Mittwoch in seinem Haus in Port-au-Prince erschossen worden. Seine Frau Martine, die bei dem Attentat verletzt wurde, wurde zur Behandlung nach Miami ausgeflogen. Sie ist außer Lebensgefahr.

2.11 Uhr: Bericht: Nahrungsmittelknappheit hat 2020 weltweit dramatisch zugenommen

Die Nahrungsmittelknappheit in vielen Teilen der Welt hat sich im Jahr 2020 aufgrund einer Kombination von Faktoren dramatisch verschlimmert. Fast sechs Mal so viele Menschen wie noch 2019 hätten vergangenes Jahr Hunger gelitten, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Hilfsorganisation Oxfam. Neben der Corona-Pandemie sind demnach vor allem Konflikte und der Klimawandel für diese Entwicklung verantwortlich.

"Wir erleben derzeit eine Überlagerung von Krisen: unaufhörliche Konflikte, die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 und eine Klimakrise, die außer Kontrolle gerät", erklärte Hélène Botreau, Referentin für Ernährungssicherheit und Landwirtschaft bei Oxfam Frankreich. Insgesamt sind dem Bericht zufolge 155 Millionen Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen. Das entspreche "der Bevölkerung von Frankreich, Deutschland und Belgien zusammen".

2.00 Uhr: SPD-Chef Borjans kritisiert Corona-Lockerungen in NRW

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat die Lockerungen von Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen als Wahlkampfmanöver von NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kritisiert. "Was Armin Laschet jetzt macht, ist nicht vernunftgeleitet, sondern Schönwetterpolitik mit dem Blick auf die Bundestagswahl", sagte der SPD-Vorsitzende der "Rheinischen Post" (Bezahlinhalt).

Zuerst brauche es eine höhere Impfquote - das sei doch nur eine Frage weniger Wochen, so Walter-Borjans. "Wenn die Landesregierung jetzt Normalität vortäuscht, ist das geradezu ein Signal an die Unentschlossenen, das Impfen nicht ernst zu nehmen", sagte er. Er habe "absolutes Verständnis" für alle, die wieder auf Festivals, in Diskotheken oder zu Sportveranstaltungen wollten. "Was wir aber sicher nicht wollen, ist eine vierte Welle", mahnte der SPD-Chef. Die Erfolge in der Pandemie-Bekämpfung dürften jetzt nicht verspielt werden.

1.47 Uhr: Erdbeben erschüttert Nevada

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine ländliche Region im US-Staat Nevada erschüttert. Die Erdbebenwarte USGS registrierte den Erdstoß in einer Tiefe von neun Kilometern, nahe der Grenze zu Kalifornien. Kurz danach bebte auch die Erde in der Nähe der kalifornischen Stadt Stockton. Dieser Erdstoß wurde mit einer Stärke von 4,8 registriert. Die Beben war noch in weiter Entfernung, etwa im Raum San Francisco, leicht zu spüren.

In der Ortschaft Walker, nahe des Zentrums des Bebens, sei der Erdstoß recht heftig gewesen, wie ein Augenzeuge dem Sender KGO berichtete. Berichte über größere Schäden gab es zunächst nicht. Die Region ist nur dünn besiedelt.

1.39 Uhr: Pfizer und Biontech wollen Zulassung für dritte Dosis beantragen

Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer wollen bald die Zulassung für die Verabreichung einer dritten Dosis ihres Corona-Impfstoffs beantragen. Die beiden Unternehmen planen nach eigenen Angaben vom Donnerstag, "in den kommenden Wochen" entsprechende Daten bei der US-Behörde FDA, der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema und weiteren Zulassungsbehörden einzureichen.

"Obwohl der Schutz gegen schwere Erkrankungen sechs Monate lang hoch bleibt, ist mit einer Abnahme der Wirksamkeit gegen symptomatische Fälle im Laufe der Zeit und dem Auftreten von Varianten zu rechnen", erklärten die beiden Unternehmen. Deshalb könnte eine dritte Dosis sechs bis zwölf Monate nach der ersten Impfung erforderlich sein.

Erste Daten einer Studie zeigen demnach, dass eine dritte Impfung mit dem Biontech-Vakzin die Menge an Antikörpern um das fünf- bis zehnfache erhöht. Die Unternehmen rechnen den Angaben zufolge auch damit, dass eine dritte Dosis zuverlässig bei der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus wirken wird.

1.05 Uhr: Kalifornien ruft Bürger zum Wassersparen auf

Die Menschen in Kalifornien sind angesichts jahrelang spärlicher Regenfälle und der aktuellen Hitze dazu aufgerufen, ihren Wasserverbrauch um 15 Prozent zu reduzieren. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Gavin Newsom forderte die Bürger am Donnerstag (Ortszeit) auf, kürzer zu duschen und Grünflächen weniger zu wässern. Auch Industrie, Handel und Landwirtschaft rief er zum Wassersparen auf.

Ochmann Text 14.50Newsom sprach von einer "Mega-Dürre": Über die vergangenen Jahre hat es in Kalifornien insgesamt deutlich weniger geregnet. Auch der vergangene Winter war vergleichsweise trocken. In der Folge fehlte in den Wasserspeichern Ende Mai schätzungsweise ein Drittel des normalerweise vorhandenen Wassers.

Laut der staatlichen Website "Save Our Water" ist es "wahrscheinlich", dass die dieses Jahr am Ende noch trockener ausfallen wird als das vergangene, das bereits das fünfttrockenste in der Geschichte Kaliforniens war.

1.02 Uhr: Intensivmediziner hält Maskentragen weiter für notwendig

Intensivmediziner fordern ein Festhalten an der Maskenpflicht, bis 85 Prozent der Erwachsenen geimpft sind. "Solange eine Impfquote von 85 Prozent unter den Erwachsenen nicht erreicht ist, sollten wir auf weitere Lockerungen verzichten und an der Maskenpflicht festhalten", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Andernfalls bestehe im Herbst die Gefahr einer "vierten Welle".

Der Intensivmediziner bezog sich damit auf Sorgen vor der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus, die mittlerweile auch in Deutschland dominiert. Marx sagte: "Erst mit einer Impfquote von 85 Prozent bei den über 18-Jährigen werden wir die Pandemie für beendet erklären können." Bis dahin müsse man weiterhin viel testen, Infektionsketten verfolgen und Hygieneregeln einhalten. Dazu gehöre "mindestens das Tragen von OP-Masken in allen Innenräumen", auch in den Schulen.

0.01 Uhr: Unionsfraktionsvize für Afghanistan-Appell vor Reichstag

Der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul hat sich für einen Appell vor dem Reichstagsgebäude zum Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan ausgesprochen. Der Bundestag habe die Afghanistan-Einsätze 20 Mal mit Mandaten legitimiert, sagte der CDU-Politiker der "Welt" zur Begründung. Die letzten Soldaten der Bundeswehr sind seit vergangener Woche aus Afghanistan zurück. Der Einsatz dauerte insgesamt fast 20 Jahre.

Wadephul verwies auf einen Vorschlag von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt für einen Festakt im Bundestag. Er selbst halte das Plenum nicht für den geeigneten Ort. Dobrindt habe aber zu Recht darauf hingewiesen, dass die Bundeswehr eine Parlamentsarmee sei. "Nur dort wird man dem soldatischen Charakter dieses Dienstes wie seiner parlamentarischen Verankerung gleichermaßen gerecht."



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