News von heute: RKI meldet knapp 1500 Neuinfektionen – Inzidenz steigt sprunghaft

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

6.55 Uhr: Nach Hochwasser: Zahl der Toten in Rheinland-Pfalz steigt auf 50

Nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten auf 50 gestiegen. "Die Befürchtung ist, dass es noch mehr werden", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Koblenz. Wie viele Menschen insbesondere in der Region um Bad Neuenahr-Ahrweiler noch vermisst werden, konnte der Sprecher nicht genau sagen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte am Donnerstagabend davon gesprochen, dass das Schicksal von 40 bis 60 Menschen weiterhin ungeklärt sei.

Der Kreis Ahrweiler hatte sogar von 1300 noch vermissten Menschen im Kreisgebiet gesprochen. Eine Sprecherin erklärte das auch mit einem teilweise lahmgelegten Mobilfunknetz. Daher gebe es keinen Handy-Empfang und viele Menschen seien nicht erreichbar.

6.50 Uhr: Hauseinstürze in Erftstadt – Lage dramatisch

In Erftstadt-Blessem ist eine Reihe von Häusern ganz oder teilweise eingestürzt. Das hat die Kölner Bezirksregierung mitgeteilt. Ursache seien massive und schnell fortschreitende Unterspülungen der Häuser. Aus den Häusern kämen immer wieder Notrufe. Menschen könnten derzeit aber nur mit Booten vom Wasser aus gerettet werden. Dazu erschwere ein nicht abstellbarer Gasaustritt die Rettungsarbeiten. Mehrere Pflegeheime würden geräumt.Zerstörungen Hochwasser Schuld Eifel 17.02h

6.39 Uhr: Anklage in Las Vegas wegen Todes von Afroamerikaner nach Polizeieinsatz

In Las Vegas hat die Familie eines nach einem Polizeieinsatz gestorbenen Afroamerikaners die Stadtverwaltung und vier Polizisten verklagt. Die Hinterbliebenen erheben in ihrer Klage den Vorwurf, dass die Beamten exzessive Gewalt angewendet und den Tod ihres Angehörigen verschuldet hätten. Sie fordern eine Entschädigung in nicht bezifferter Höhe.

Die Todesumstände des 50-jährigen Byron Williams erinnern an den Fall des Afroamerikaners George Floyd, der im Mai 2020 bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota getötet worden war. Wie Floyd wurde Williams wegen eines geringfügigen Vergehens gestoppt. Er war im September 2019 in der Metropole im Bundesstaat Nevada mit dem Fahrrad ohne Licht unterwegs. Williams war unbewaffnet. 

5 Uhr: Eiffelturm öffnet nach monatelanger Schließung wieder

Der Eiffelturm öffnet nach monatelanger Corona-Pause wieder für Besucherinnen und Besucher. Online waren die Tickets für den Tag der Wiedereröffnung am Freitag bereits im Vorhinein ausverkauft. Das Pariser Wahrzeichen war wegen der Coronakrise knapp ein Dreivierteljahr geschlossen. Schon im vergangenen Frühjahr hatte es wegen der Pandemie zeitweise schließen müssen.

Für den Besuch des Eiffelturms gelten nun erst einmal Maskenpflicht und Abstand halten. Ab dem 21. Juli müssen Erwachsene dann einen Test-, Impf- oder Genesungsnachweis vorzeigen. Von dem Tag an gilt in Frankreich eine Ausweitung der Testpflicht. 

4.24 Uhr: Bauleiter in Mexiko wegen Einsturzes von Schule zu 208 Jahren Haft verurteilt

Fast vier Jahre nach dem Einsturz eines Schulgebäudes bei einem Erdbeben in Mexiko ist ein Bauleiter zu einer Haftstrafe von 208 Jahren verurteilt worden. Der für Bauarbeiten an der Schule in Mexiko-Stadt Verantwortliche habe in "vollkommen vorsätzlicher" Weise gegen seine Verantwortung verstoßen, kommentierte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im Fernsehsender Milenio das verkündete Urteil. Der Verurteilte habe gewusst, dass es "schwere strukturelle Mängel" an dem Gebäude gegeben habe, und den Schulbetrieb dennoch weiter erlaubt, sagte der Sprecher der Anklage. Bei dem Einsturz im September 2017 waren 19 Schüler und sieben Erwachsene getötet worden.STERN PAID England Corona Impfung Infektionen 19.05

4.10 Uhr: Inzidenz steigt sprunghaft auf 8,6 – 1456 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen lag sie bei 8,6 – am Vortag betrug der Wert 8,0 und davor 7,1. Beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1456 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 949 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 18 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.741.781 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.337.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl ist ebenfalls drastisch gestiegen. Der sogenannte R-Wert lag nach RKI-Daten vom Donnerstag bis 1,33 (Vortag 1,18) und befand sich damit seit rund zehn Tagen über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 133 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

3.12 Uhr: 25 Tote und 31 Verletzte bei Verkehrsunfall in Elfenbeinküste

Bei einem Verkehrsunfall in der Elfenbeinküste sind mindestens 25 Menschen um Leben gekommen. Weitere 31 Menschen wurden bei dem Unfall rund hundert Kilometer nördlich der Wirtschaftsmetropole Abidjan verletzt, wie Verkehrsminister Amadou Koné mitteilte. Verunglückt waren ein Reisebus und ein Kleinbus. Die genaueren Umstände waren zunächst noch unklar.

0.40 Uhr: Afrikanische Schweinepest bei Hausschweinen in Deutschland entdeckt

In Deutschland sind nach einer Mitteilung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erstmals Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Brandenburg aufgetreten. Dies habe das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nachgewiesen. Bislang war diese Schweinepest in Deutschland nur bei Wildschweinen aufgetreten. Die positiv getesteten Schweine stammen demnach aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße und einer Kleinst-Haltung im Landkreis Märkisch-Oderland.

Damit liegen auch die Fälle bei Hausschweinen in den bereits von der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen betroffenen Landkreisen nahe der polnischen Grenze. Um die betroffenen Betriebe sollen jetzt Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet werden. Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, teilt das Ministerium weiter mit. 

0.25 Uhr: Biden spricht Deutschland "aufrichtige Anteilnahme" wegen Überschwemmungen aus

US-Präsident Joe Biden hat Deutschland seine "aufrichtige Anteilnahme" wegen der verheerenden Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgesprochen. "Es ist eine Tragödie", sagte Biden in Washington. "Unsere Herzen sind bei den Familien, die geliebte Menschen verloren haben." Merkel bedankte sich für die Anteilnahme: "Das wissen wir sehr zu schätzen." Sie habe sich während ihrer Washington-Reise über die Geschehnisse in Deutschland auf dem Laufenden halten lassen. "Das Leid der Betroffenen geht mir sehr nahe", sagte die Kanzlerin. Merkel richtete den Hinterbliebenen der Todesopfer ihr Beileid und den Einsatzkräften ihren Dank aus. "Ich fürchte, das ganze Ausmaß der Tragödie werden wir erst in den nächsten Tagen sehen", fügte sie hinzu.

0.16 Uhr: Biden: Entscheidung über US-Reisebeschränkungen könnte bald fallen

US-Präsident Joe Biden will sich voraussichtlich in den kommenden Tagen zu den coronabedingten Einreisebeschränkungen für Menschen aus Deutschland und anderen europäischen Schengen-Staaten äußern. Kanzlerin Angela Merkel habe das Thema zu Sprache gebracht, sagte Biden nach einem Treffen mit der CDU-Politikerin in Washington. Darüber, wie bald die Reisebeschränkungen aufgehoben werden können, werde derzeit beraten. Er werde die Frage in den kommenden Tagen beantworten können, so Biden. "Ich warte darauf, von unseren Leuten in unserem Covid-Team zu hören, wann das geschehen soll."

Merkel sagte, sie habe sich mit Biden über die Delta-Variante des Coronavirus ausgetauscht. Das sei eine neue Herausforderung. Es müsse nun eine nachhaltige Entscheidung getroffen werden, die nicht nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen werde. Die EU hatte die Mitgliedstaaten bereits im vergangenen Monat aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den USA und mehreren anderen Ländern schrittweise aufzuheben. Deutschland hatte daraufhin Einreisen unter anderem aus den USA "zu allen zulässigen Aufenthaltszwecken einschließlich Tourismus" wieder erlaubt. In die umgekehrte Richtung, also für Einreisen in die USA, gelten aber nach wie vor strenge Auflagen.



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