News von heute: Wegen Sturmwarnung – Ruine von Wohnhaus in Florida gesprengt

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

7.09 Uhr: Iranisches Akw Buschehr wieder hochgefahren

Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist zwei Wochen nach der vorübergehenden Abschaltung wieder ans Netz gegangen. Die Anlage sei wieder in Betrieb, sagte Akw-Chef Mahmud Dschafari, der auch Vize-Vorsitzender der iranischen Atomenergiebehörde ist. Der vor zwei Wochen festgestellte "technische Fehler" sei behoben worden.  Das Atomkraftwerk Buschehr ist das einzige des Iran. Es liegt im Süden in der Provinz Buschehr am Persischen Golf. Da die Gegend erdbebengefährdet ist, blicken die Anrainerstaaten mit Sorge auf das Akw.

7.07 Uhr: Seit 30 Jahren mit dem Kanu zur Arbeit

Seit 30 Jahren paddelt Robert Grein mit dem Kanu von Baden-Württemberg über den Main zu seiner Arbeit in Bayern – egal ob Regen, Wind oder Schnee. "Mit dem Boot brauche ich etwa eine Viertelstunde ans andere Ufer", sagte der 58-Jährige. Mit dem Auto müsste der Lackierer aus Wertheim im Main-Tauber-Kreis sonst einen Umweg zu seiner Arbeit im unterfränkischen Stadtprozelten im Landkreis Miltenberg fahren. Auf die 30 Jahre hochgerechnet habe er eigenen Angaben nach etwa 300.000 Fahrtkilometer gespart – das wäre fast siebeneinhalb Mal um den Äquator.

6.40 Uhr: Post scannt knapp zwei Millionen Corona-Einreiseanmeldungen ein

Die Einreiseanmeldung aus Corona-Risikogebieten hat bei der Post einem Bericht zufolge für mächtigen bürokratischen Aufwand gesorgt: Obwohl die Registrierung üblicherweise digital erfolgt, musste die Post seit September knapp zwei Millionen solcher Anmeldungen in Papierform bearbeiten, wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" unter Berufung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion schreibt. Hintergrund ist, dass Einreisende aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland die Gesundheitsbehörden informieren müssen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, scannte die Post 1,82 Millionen Anmeldungen in Papierform ein und gab sie an die zuständigen Behörden weiter.

6.30 Uhr: 76 Würstchen in zehn Minuten: Hotdog-Wettesser bricht eigenen Rekord

Mehr als 22.000 Kalorien in zehn Minuten: Mit 76 verspeisten Hotdogs beim traditionellen Wettessen im New Yorker Vergnügungspark Coney Island hat der Serien-Champion Joey Chestnut einen neuen Rekord aufgestellt. Der 37-jährige Kalifornier verdrückte 76 Würstchen in Brötchen und verbesserte damit seine frühere Bestleistung von 2020 um einen Hotdog. Nach Angaben der Veranstalter ist dies ein neuer Weltrekord. Chestnut, der zum 14. Mal den Wettbewerb gewann, verschlang allein in der ersten Minute ein Dutzend Hotdogs. Am Ende lag der Ess-Profi mit dem Spitznamen "Jaws" (Kiefer) weit vor seinen 16 Mitstreitern. Den zweiten Platz errang Geoffrey Esper mit 50 Würstchenbroten, der Drittplatzierte Nick Wehry schaffte 44 Hotdogs.

6.15 Uhr: Teilweise eingestürztes Wohnhaus in Florida durch kontrollierte Explosion gesprengt

Wegen des herannahenden Tropensturms "Elsa" ist das teilweise eingestürzte Wohnhaus im US-Bundesstaat Florida komplett abgerissen worden. Mit einer kontrollierten Explosion wurde das Gebäude in der Stadt Surfside gesprengt, wie in Fernsehaufnahmen zu sehen war. Am Wochenende war die Suche nach Verschütteten vorübergehend ausgesetzt worden, damit die Vorbereitungen zum Abriss abgeschlossen werden konnten. Der Abbruch drängte, weil der Tropensturm "Elsa" am Dienstag Florida erreichen soll. Durch den Sturm waren auch die stehenden Überreste des Gebäudes vom Einsturz bedroht. Dies wiederum stellte eine Gefahr für die Bergungsmannschaften dar, wenn sie in den Trümmern nach Verschütteten suchten, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava, erläuterte. 

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5.35 Uhr: Ein Toter nach Messerangriff in Flüchtlings- und Obdachlosenheim in Greven

Bei einem Messerangriff in einer Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Greven ist ein Mann getötet und ein weiterer verletzt worden. Ein Tatverdächtiger sei in der Umgebung festgenommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bei ihm handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 25-jährigen Afghanen, der in der Unterkunft lebt. Zeugenaussagen zufolge soll der junge Mann einen 35-jährigen Bewohner der Unterkunft aus Aserbaidschan und einen 43-jährigen Deutschen mit einem Messer angegriffen haben und danach vom Tatort geflüchtet sein. Der 35-Jährige verstarb nach Polizeiangaben noch vor Ort, der 43-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 

5.30 Uhr: 42 Prozent der Renten-Anträge bei Berufsunfähigkeit abgelehnt

Mehr als 42 Prozent der Menschen, die wegen Berufsunfähigkeit in Rente wollten, sind im vergangenen Jahr mit ihrem Antrag gescheitert. Der Anteil sank seit 2001 nie unter 42, mitunter kletterte er seither auf bis zu 45 Prozent. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, die der Nachrichtenagentur DPA in Berlin vorliegt. Die Zahl der abgelehnten Anträge stieg von rund 143.000 im Jahr 2019 auf 154.000 im vergangenen Jahr.

5.15 Uhr: Merz ruft CDU-Mitglieder zum Austritt aus Werte-Union auf

Der CDU-Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz hat die CDU-Mitglieder zum Austritt aus der ultrakonservativen Werte-Union aufgerufen. "Ich fordere alle CDU-Mitglieder dazu auf, die sogenannte Werte-Union zu verlassen und die Zukunft gemeinsam in der CDU zu gestalten", sagte Merz, der zum Wahlkampfteam des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet gehört, der Nachrichtenagentur DPA. Die Werte-Union sieht sich als Vertretung der konservativen Strömung in der Union, ist aber keine offizielle Parteigliederung.

4.07 Uhr: Mutmaßlicher Autodieb fährt gegen Außenspiegel von Berliner Polizeiauto

In Berlin hat sich ein mutmaßlicher Autodieb durch einen Zusammenstoß mit einem Mannschaftswagen der Polizei quasi selbst überführt. Wie die Beamten in der Hauptstadt erklärten, beschädigte der 38-Jährige mit seinem Kleintransporter am Samstagabend einen Außenspiegel des Gruppenfahrzeugs einer Einsatzhundertschaft, das wegen eines Einsatzes am Straßenrand hielt. Die Beamten stellten den Fahrer an der nächsten roten Ampel und bemerkten zunächst Alkoholgeruch. Ein Schnelltest ergab 1,6 Promille, zudem konnte der Mann keinen gültigen Führerschein vorweisen. Bei einer näheren Überprüfung stelle sich außerdem heraus, dass der Transporter in der Nacht zuvor in Berlin gestohlen und danach mit neuen Nummernschildern ausgestattet worden war. Gegen den Fahrer wird jetzt ermittelt.

4.05 Uhr: Niederländisches Königspaar kommt zu dreitägigem Staatsbesuch nach Berlin

Das niederländische Königspaar kommt zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Berlin. König Willem-Alexander und Königin Máxima werden zunächst von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue empfangen (11.45 Uhr). Anschließend nimmt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) das Paar am Brandenburger Tor und später im Roten Rathaus in Empfang. Am Dienstag besucht das Königspaar zunächst den Bundestag und im Anschluss den Bundesrat, wo Willem-Alexander eine Rede hält. Danach ist ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt und für den Abend ein Konzert auf Einladung des Königspaars im Berliner Konzerthaus geplant. Am Mittwoch, dem letzten Tag des Staatsbesuchs, stehen ein Besuch der Technischen Universität und des Humboldt-Forums auf dem Programm.

4.04 Uhr:

Amazon-Gründer Bezos gibt Unternehmensleitung ab

Nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze von Amazon gibt Konzerngründer Jeff Bezos die Leitung des Unternehmens an seinen Nachfolger Andy Jassy ab. Bezos bleibt aber Vorsitzender des Verwaltungsrats und dürfte die Geschicke des Konzerns auch künftig entscheidend mitbestimmen. Der 57-Jährige will sich nach eigenen Angaben künftig anderen Projekten stärker widmen, etwa seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Am 20. Juli will er persönlich am ersten bemannten Flug des Unternehmens ins All teilnehmen.  Bezos hatte Amazon 1994 in Seattle als kleinen Onlineversand für Bücher gegründet. Seither entwickelte sich Amazon zu einem der größten Internetkonzerne der Welt. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als eine Million Menschen. 

3.55 Uhr: Seeler verärgert über drohendes Stadion-Verbot wegen Corona-Auflagen

HSV-Idol Uwe Seeler ist sauer über sein mögliches Stadion-Verbot beim ersten Zweitliga-Heimspiel seines Hamburger SV in der neuen Saison. Zum Spiel gegen Dynamo Dresden am 1. August dürfen wegen der Corona-Auflagen nur Zuschauer mit Erstwohnsitz in Hamburg ins Volksparkstadion kommen, Vereinsikone Seeler aber wohnt in Schleswig-Holstein am Rand der Hansestadt. "Das ist totaler Blödsinn und Quatsch. Ich möchte sehr gern ins Stadion gehen. Ich bin geimpft und werde Abstand halten. Das ist eine sehr merkwürdige Entscheidung", sagte der 84-Jährige der "Bild"-Zeitung. Die zuständigen Behörden und die Vereine hatten sich darauf geeinigt, dass der HSV und auch Stadtrivale FC St. Pauli zum Saisonstart ihre Heimspiele mit einer Stadionauslastung von 30 Prozent bestreiten können.

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3.21 Uhr: Weiteres Todesopfer nach Schlammlawine in Japan gefunden

Nach dem Abgang einer gewaltigen Schlammlawine in Japan ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Es handele sich um eine ältere Frau, berichteten lokale Medien. Unterdessen setzten die Rettungskräfte die Suche nach weiteren Vermissten in dem für seine heißen Thermalbäder bekannten Küstenort Atami in der Präfektur Shizuoka am dritten Tag fort. Heftige Regenfälle hatten die Schlammlawine dort am Samstag ausgelöst. Zehn Häuser wurden zerstört, etwa 130 weitere beschädigt. 23 Menschen konnten aus Häusern gerettet werden, die vom Schlamm eingeschlossen worden waren.

2.04 Uhr: Papst Franziskus unterzieht sich Darm-OP in römischem Krankenhaus

Papst Franziskus hat sich am Sonntag wegen einer Entzündung des Dickdarms einer Operation unterzogen. Der Pontifex habe gut auf den Eingriff am Darm im Gemelli-Universitätskrankenhaus in Rom reagiert, erklärte der Vatikan. Demnach handelte es sich um eine "geplante" OP. Zuvor hatte das Oberhaupt der Katholiken noch wie gewohnt das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz abgehalten. Der 84-Jährige litt dem Vatikan zufolge unter einer Verengung des Darms infolge einer mitunter schmerzhaften Entzündung der sogenannten Divertikeln, Ausstülpungen der Darmwand.



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