"heute wichtig": Ob Geheimgesellschaften oder Corona-Mythen: Warum 30 Prozent der Deutschen an Verschwörungstheorien glauben
Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche glauben an Verschwörungen. Das reicht vom "geplanten" 11. September bis hin zu vielen kruden Verschwörungen rund um Corona. In "heute wichtig" erklärt der Leiter einer Beratungsstelle, was Angehörige dagegen tun können.
"Einer der Gründe, warum wir uns Verschwörungserzählungen zuneigen, ist, dass wir Kontrolle über unser Leben zurückerlangen", sagt Tobias Meilicke. Er ist Leiter von "Veritas" in Berlin, einer Beratungsstelle für Angehörige von Menschen, die an Verschwörungen glauben. Im Gespräch mit "heute wichtig"-Host Michel Abdollahi sagt Meilicke, man müsse ergründen, wie man die Verschwörungserzählung mit etwas anderem ersetzen kann. Oft fehlt zum Beispiel den Corona-Leugnern einfach die Anerkennung und Geborgenheit. Wenn man das als Partner:in oder Tochter weiß, dann kann man damit ganz anders umgehen. Ein weiterer Tipp vom Experten: nicht immer direkt auf Konfrontation gehen. Dadurch schaukelt sich der Konflikt direkt hoch. Und: Grenzen setzen. Wer über das Thema nicht mehr sprechen möchte, muss das ganz klar auch sagen und stattdessen etwas anderes ins Gespräch bringen. Infobox "Heute wichtig"
Harte Corona-Maßnahmen in Frankreich
Wie kann man mehr Menschen dazu bringen, sich zu impfen? Während diese Diskussion in Deutschland gerade erst losgeht, sind einige unserer Nachbarn schon weiter: Das französische Parlament beschloss jüngst eine Impfpflicht für Gesundheitspersonal und die Einführung eines Gesundheitspasses. Landesweit protestierten Hunderttausende gegen die Maßnahmen. Im Podcast erklärt Andrea Ritter, Frankreich-Expertin des stern, warum Präsident Macrons Kalkül trotzdem aufgeht.
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