News am Wochenende: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 50
Die News vom Wochenende im stern-Ticker.
Die News vom Wochenende im stern-Ticker:
9.58 Uhr: Reisebus in Niederbayern umgekippt - zwei Schwerverletzte
Bei einem Busunfall im niederbayerischen Landkreis Kelheim sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Reisebus sei am Morgen ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge umgekippt, erläuterte ein Sprecher der Polizei. Acht weitere Insassen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Am Dreieck Saalhaupt bei der Überfahrt von der Autobahn 93 auf die Bundesstraße 15 sei der Bus ins Schlingern geraten und nach links gekippt. Nach Angaben der Beamten befanden sich 37 Menschen aus Tschechien in dem Fahrzeug.
9.05 Uhr: Bundeswehr fliegt sieben weitere Schutzbedürftige aus Kabul aus
Die Bundeswehr hat in der Nacht auf Samstag sieben weitere Schutzbedürftige aus der afghanischen Hauptstadt Kabul evakuiert. Die Menschen seien in die usbekische Hauptstadt Taschkent gebracht worden, teilten die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium via Twitter mit. Der Flieger hob laut Bundeswehr um 2 Uhr deutscher Zeit ab und landete um 3.18 Uhr.
6.07 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 50
Erstmals seit Mai ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen wieder auf einen Wert über 50 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 51,6 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Vortag war die Inzidenz noch mit 48,8 angegeben worden. Bundesweit wurden 8092 Neuinfektionen binnen eines Tages mit dem Coronavirus nach 9280 am Vortag gemeldet.
5.25 Uhr: China möchte jährlich 36.000 Quadratkilometer aufforsten
China will in den kommenden Jahren seine Waldbestände deutlich vergrößern. Das gab die staatliche Kommission für Forstwirtschaft und Grasland in einer Pressekonferenz bekannt. Demnach soll jedes Jahr bis einschließlich 2025 eine Landfläche von 36.000 Quadratkilometern aufgeforstet werden. Das entspricht in etwa der Fläche von Baden-Württemberg. Insgesamt sollen die Waldflächen in China von derzeit 23,04 Prozent bis 2025 auf insgesamt 24,1 Prozent gemessen an der gesamten Landfläche erhöht werden.
4.51 Uhr: Chorleiter tritt im Streit um Impfpflicht ab
Der langjährige Chorleiter und Dirigent des San Francisco Symphony Chorus, Ragnar Bohlin, ist im Streit um eine neue Corona-Impfpflicht von seinem Posten zurückgetreten. Der gebürtige Schwede Bohlin werde Ende August nach 14 Jahren als Chorleiter sein Amt niederlegen, gab die renommierte San Francisco Symphony bekannt. Als Grund nannte Sprecher Robin Freeman die von der Stadt San Francisco und dem Orchester eingeführte Corona-Impfpflicht für Besucher und Mitarbeiter. Der 56-jährige Bohlin ist als Impfgegner bekannt.
4.06 Uhr: GDL beginnt mehrtägigen Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat ab Samstag um 17 Uhr zum Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn (DB) aufgerufen. Enden soll die Arbeitsniederlegung am Mittwoch um 02 Uhr. Wirtschaftsverbände warnten, eine Unterbrechung der Lieferketten durch längere Streiks im Güterverkehr setze die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise aufs Spiel.
4.04 Uhr: Erneut Proteste gegen Corona-Impfpflicht in Frankreich
In Frankreich sind für Samstag das sechste Wochenende in Folge Proteste gegen die verschärften Corona-Regeln geplant. Landesweit sind mehr als 200 Kundgebungen angekündigt. Allein in Paris soll es vier Protestmärsche geben, davon zwei der "Gelbwesten"-Bewegung. Auch Gruppen des Rechtsaußen-Lagers wollen erneut ihre Anhänger mobilisieren. Die Demonstranten wollen ihren Unmut über die von Präsident Emmanuel Macron verkündete Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal bekunden. Sie lehnen auch die kürzlich eingeführte Corona-Testpflicht für den Besuch von Restaurants, Kinos oder Einkaufszentren ab. Vergangenen Samstag waren nach Angaben des Innenministeriums mehr als 210.000 Menschen auf die Straße gegangen, die Organisatoren zählten fast doppelt so viele Teilnehmer.
3.31 Uhr: USA verhängen erneut Visa-Beschränkungen gegen Beamte in Nicaragua
Angesichts des harten Vorgehens gegen die Opposition in Nicaragua will die US-Regierung weitere Sanktionen verhängen. 19 Wahlbeamte und Parteifunktionäre in Nicaragua würden mit Visa-Beschränkungen belegt, teilte das US-Außenministerium in Washington mit. Sie seien an einem "Angriff auf die Demokratie" beteiligt und in den USA nicht willkommen. Bereits zuvor hatte die US-Regierung Visa-Beschränkungen verhängt, von denen auch hohe Beamte aus Nicaragua betroffen waren.
2.43 Uhr: Schärfere Regeln für Hundehaltung geplant
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will die Vorschriften für die Hundehaltung und den Zoofachhandel verschärfen. Die Kettenhaltung von Hunden werde "grundsätzlich" verboten, sagte Klöckner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Auch würden die Anforderungen an die Hundezucht verschärft. "Eine Mindestzeit von vier Stunden für den täglichen Umgang mit den Welpen wird dann zum Beispiel vorgegeben", sagte die Ministerin. Ihr Ministerium passe gerade die Vorgaben an neue wissenschaftliche Erkenntnisse an.
2.08 Uhr: Baerbock wirft Maas Versagen wegen Afghanistan vor
Angesichts der dramatischen Entwicklungen in Afghanistan hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock die Bundesregierung scharf kritisiert. "Ich sehe ein riesengroßes Versagen. Heiko Maas hat in den letzten Jahren keine außenpolitischen Ziele formuliert, die er erreichen will. Auf fatale Weise sehen wir das jetzt in Afghanistan", sagte die Grünen-Vorsitzende der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) mit Blick auf den SPD-Außenminister. Seit Monaten sei klar gewesen, dass afghanische Ortskräfte Schutz bräuchten. "Experten haben deutlich vor den Gefahren gewarnt. Die Bundeswehr hat davor gewarnt. Diese Bundesregierung aber hat sich entschieden, außenpolitisch abzutauchen", sagte Baerbock. Zudem habe Innenminister Horst Seehofer (CSU) schnellerer Hilfe offenbar "Steine in den Weg gelegt".
2.03 Uhr: Kassenärzte fordern Vorgaben für Auffrischimpfungen
Die Kassenärzte haben von der Bundesregierung genaue Vorgaben für die anstehenden Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus gefordert. "Selbstverständlich können die Booster-Impfungen in den Praxen vorgenommen werden", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der "Rheinischen Post". Doch die Praxen bräuchten Klarheit, wann und für wen Impfungen vorgenommen werden könnten. "Hierzu wäre es wichtig, eine möglichst klare wissenschaftlich begründete Definition zu haben, für wen eine Booster-Impfung sinnvoll wäre."
1.03 Uhr: Kommunen fordern 100.000 Solardächer für öffentliche Gebäude
Die Kommunen fordern von der nächsten Bundesregierung ein Sofortprogramm zur Installation von 100.000 Solardächern auf öffentlichen Gebäuden, um die Klimaschutzziele einzuhalten. Dafür müssten fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "In diesem Jahr werden die Klimaziele im Gebäudesektor und in weiteren Sektoren nicht erreicht, dabei gibt es gerade im Bereich der kommunalen Liegenschaften ein riesiges Potenzial, das noch längst nicht ausgeschöpft ist."
0.12 Uhr: Bundeswehr fliegt weitere 172 Menschen aus Kabul aus
Die Bundeswehr hat weitere 172 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul ausgeflogen. Die Transportmaschine vom Typ A400M sei "mit 172 schutzbedürftigen Personen an Bord um 23.09 Uhr MESZ in Taschkent in Usbekistan gelandet", teilte die Bundeswehr am späten Freitagabend im Onlinedienst Twitter mit.
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