News vom Wochenende: RKI registriert 5644 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 32,7

Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Die News vom Wochenende im stern-Ticker: 

7.37 Uhr: US-Behörde warnt vor erhöhter terroristischer Bedrohungslage

Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat mit Blick auf den 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 und auf die Corona-Pandemie vor einer erhöhten Anschlagsgefahr gewarnt. Die USA seien einer "erhöhten Bedrohungslage" sowohl durch inländische als auch ausländische "Extremisten" ausgesetzt, erklärte die Behörde in einer aktualisierten Bewertung. Demnach gibt es in Online-Foren zunehmend Aufrufe zur Gewalt.

Das DHS hatte zuletzt infolge der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump eine aktualisierte Warnung herausgegeben. Damals erklärte die Behörde, das Land sei mit "zunehmend komplexen und unbeständigen" Bedrohungen durch regierungsfeindliche und rassistisch motivierte Extremisten konfrontiert. Im Mai ergänzten die Sicherheitsexperten, dass gewalttätige Extremisten die Lockerungen der Corona-Beschränkungen ausnutzen könnten, um Anschläge zu verüben.

7.30 Uhr: Umfrage: Große Mehrheit unterstützt Ende der kostenlosen Corona-Tests

Das von Bund und Ländern beschlossene Ende der kostenlosen Corona-Tests ab Oktober trifft auf große Zustimmung in der Bevölkerung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 66 Prozent, sie hielten die Entscheidung für richtig. 28 finden sie falsch, 6 Prozent machten keine Angaben.

Anders sieht es mit den Überlegungen aus, Ungeimpften gar keinen Zugang mehr zu bestimmten Lebensbereichen zu gewähren und ihnen zum Beispiel die Teilnahme an Veranstaltungen zu verwehren. Eine Mehrheit von 52 Prozent ist dagegen, 41 Prozent sind dafür, 7 Prozent machten keine Angaben.

4.41 Uhr: Kanada sagt Aufnahme von bis zu 20.000 Flüchtlingen aus Afghanistan zu

Angesichts des Vormarschs der radikalislamischen Taliban hat Kanada die Aufnahme von bis zu 20.000 Flüchtlingen aus Afghanistan zugesagt. "Die Lage in Afghanistan ist herzzerreißend und Kanada wird nicht tatenlos zusehen", sagte Einwanderungsminister Marco Mendicino bei einer Pressekonferenz in Ottawa. Kanada wolle "besonders verletzliche" Afghanen aufnehmen, die sich noch im Land aufhielten oder in Nachbarländer geflohen seien.

4.36 Uhr: RKI registriert 5644 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 32,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bei 32,7 - am Vortag hatte der Wert 30,1 betragen, vor einer Woche 21,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 5644 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.27 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3206 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 11 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.816.285 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.677.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.864.

4.05 Uhr: Flusspferde in Demokratischer Republik Kongo durch Fluss-Verschmutzung verendet

Giftige Substanzen haben einen Fluss im Westen der Demokratischen Republik Kongo rot verfärbt und bedrohen die Artenvielfalt in dem Gebiet. Die Umweltministerin des afrikanischen Landes, Ève Bazaiba, sprach von einer "ökologischen Katastrophe". Im Fluss Kasai seien bereits tote Flusspferde und Fische entdeckt worden. 

Ausgelöst wurde die Verfärbung des Flusses laut Bazaiba durch den Austritt giftiger Substanzen in einer angolanischen Diamantenfabrik. Die Verschmutzung drohe auch Kongos Hauptstadt, die Zehn-Millionen-Einwohner-Metropole Kinshasa, zu erreichen, sagte sie. 

4.04 Uhr: US-Klimabehörde: Juli 2021 heißester Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Der vergangene Juli war der US-Klimabehörde NOAA zufolge weltweit der heißeste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor 142 Jahren. Wie NOAA mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur auf Land- und Ozeanflächen um 0,93 Grad über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Den bisherigen Rekordhalter, den Juli des Jahres 2016, übertraf der diesjährige Juli demnach um 0,01 Grad. 

Der Juli sei üblicherweise weltweit der wärmste Monat des Jahres, erklärte NOAA-Chef Rick Spinrad. "Der Juli 2021 hat sich aber selbst übertroffen als heißester Juli und Monat, der je registriert wurde." Der neue Rekord sei ein weiterer Beitrag auf dem "zerstörerischen und zersetzenden Weg, den der Klimawandel der Erde bereitet".PAID Green Bonds 17.03

2.02 Uhr: Testflug von Boeing-Raumkapsel zur ISS verzögert sich um Monate

Das Vorhaben des US-Luftfahrtkonzerns Boeing, mit seiner "Starliner"-Kapsel Dienstleister für die Internationale Raumstation ISS zu werden, ist um weitere Monate zurückgeworfen. Nach der Absage eines unbemannten Testflugs mit der Kapsel Anfang des Monats müsse sie von ihrer Trägerrakete getrennt und zur eingehenderen Untersuchung in ein Werk im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida geschickt werden, teilte Boeing mit. Dies verzögere den Testflug um mehrere Monate.

Eigentlich hatte das Raumschiff bereits am 3. August mit einer Rakete vom Typ Atlas V vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral starten sollen. Die Mission wurde wegen Probleme des Antriebssystems jedoch zunächst erst um einen Tag verschoben  und schließlich auf unbestimmte Zeit vertagt. 

Mit dem unbemannten Testflug wollte Boeing eigentlich sein Raumfahrtprogramm nach mehreren Rückschlägen wieder auf Kurs bringen. Ein erster unbemannter Testflug der "Starliner"-Kapsel war 2019 wegen Software-Problemen gescheitert. Das Raumschiff konnte die ISS damals nicht ansteuern und kehrte vorzeitig zur Erde zurück.



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